Auto Elektro-CUV-Coupé und 500 PS geht in Serie - Audi E-Tron Sportback (2019) Concept Car

09:31  21 april  2017
09:31  21 april  2017 Quelle:   auto motor und sport

Lego bringt den McLaren 720S

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2019 will Audi mit dem E - Tron Sportback sein zweites Elektroauto auf den Markt bringen. Technisch gleicht es dem E - Tron , der 2018 zuerst auf den Markt kommen soll. Einen Ausblick auf das Design gibt Audi auf der Shanghai Autoshow mit einem Concept Car .

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2019 will Audi mit dem E-Tron Sportback sein zweites Elektroauto auf den Markt bringen. Technisch gleicht es dem E-Tron, der 2018 zuerst auf den Markt kommen soll. Einen Ausblick auf das Design gibt Audi auf der Shanghai Autoshow mit einem Concept Car. Wir konnten vorab den Crossover genauer begutachten.

Noch mehr Audi-SUVs im Anmarsch

  Noch mehr Audi-SUVs im Anmarsch In der gewaltigen Flut von Audis aktuellen Q-Modellen ist kein passendes SUV für Sie dabei? Neue Chance(n), neues Glück: Audi bestätigt den Q8 für 2018 und den Q4 für 2019.Eher Q7-CoupéDass beide kommen würden, lag schon länger in der Luft. Den Q8 nahm Audi zuletzt auf dem Genfer Salon 2017 mit dem Q8 Sport Concept vorweg, den Sie in all seiner Gelbheit in unserer Bildergalerie bewundern können. Sein extrovertiertes Styling verspricht ein wenig Abwechslung im zuletzt doch sehr einheitsbreiigen Audi-Design. Ob sich die Serienversion allerdings (abgesehen von der flacheren Dachlinie) allzu stark vom Q7-Look abheben wird, bleibt abzuwarten.

2019 will Audi mit dem E - Tron Sportback sein zweites Elektroauto auf den Markt bringen. Technisch gleicht es dem E - Tron , der 2018 zuerst auf den Markt kommen soll. Einen Ausblick auf das Design gibt Audi auf der Shanghai Autoshow mit einem Concept Car .

2019 will Audi mit dem E - Tron Sportback sein zweites Elektroauto auf den Markt bringen. Technisch gleicht es dem E - Tron , der 2018 zuerst auf den Markt kommen soll. Einen Ausblick auf das Design gibt Audi auf der Shanghai Autoshow mit einem Concept Car .

Karosserie und Innenraum des Audi E-Tron Sportback Concept

Erster Eindruck: Hier kommt ein sportlich gezeichnetes SUV-Coupé, allerdings viel weniger wuchtig gezeichnet als etwa ein BMW X6 oder ein Mercedes GLE Coupé, obwohl es bei den Außenmaßen in einer ähnlichen Liga spielt: 4,90 Meter Außenlänge, 1,98 Breite und eine Höhe von 1,53 Meter bei einem Radstand von 2,93 Meter. Audi sieht den E-Tron Sportback im C-Segment, also nahe am A7.

Von dem könnte auch die Fahrgastzelle stammen: Vergleichsweise flache Seitenscheiben und ein in langer Linie auslaufendes Fließheck mit großer Klappe. Der Unterbau hingegen erinnert stark an den E-Tron Quattro Concept der IAA 2015.

Die Seitenlinie profitiert von zwei gelungenen gestalterischen Tricks: Der Schweller zieht sich dank keilförmiger Kanten optisch weit nach oben in die Türen. Audi-Chef-Designer Mark Lichte: „Wir wollten betonen, wo die Energie bei unserem Elektroauto sitzt, woher der Antrieb sein Kraft nimmt: Aus der Batterie. Und die sitzt hier im Fahrzeugboden zwischen den Achsen“. Erst an der Innenseite des Türblatts erkennt man, wie hoch die Blechfläche unter den Seitenscheiben ist. Der zweite Trick: Während die Dachholme eine Linie wie beim A7 beschreiben, ist der Mittelteil der Dachfläche deutlich höher, um innen genug Kopffreiheit zu schaffen. Optisch fällt das erhöhte Dach aber nicht auf, weil es dunkel lackiert ist, während Dachholme und der Großteil in Luxsilber funkeln, das aussieht, wie flüssiges Zinn. Dennoch behauptet Mark Lichte mit seinen 1,95 Meter: „Ich hab kein Platzproblem im Fond“; im X6 könne er hingegen hinten nur schwer sitzen. Der Kofferraum des E-Tron Sportback soll 550 Liter Gepäck aufnehmen bzw. 1.450 Liter, wenn die Lehnen der Fondsitze vorgeklappt sind.

Limitiertes Sondermodell - Audi R8 Coupé Edition Audi Sport

  Limitiertes Sondermodell - Audi R8 Coupé Edition Audi Sport Silber, Rot und Schwarz sind die Farben von Audi Sport und die Farben des neuen, gleichnamigen R8 Coupé-Editionsmodells, das in New York vorgestellt wird. Es ist weltweit auf 200 Exemplare limitiert und ab Mai 2017 bestellbar. Das Sondermodell Audi R8 Coupé Edition Audi Sport soll mehr Emotionen aus dem Motorsport in die Serie übertragen. Dazu hüllt Audi das R8 Coupé in die hauseigenen Motorsportfarben. Neben Florettsilber matt oder glänzend stehen Lackierungen in Mythosschwarz und Ibisweiß zur Wahl. Unabhängig von der Karosseriefarbe werden die Sideblades und die Außenspiegel in Brillantrot lackiert. Dazu werden ein Frontspoiler, ein Singleframe-Grill und ein Diffusoreinsatz in Titanschwarz komponiert. Die trapezförmigen Endrohrblenden sind in glänzendem Schwarz ausgeführt. Bei den Rädern setzt die Audi auf geschmiedete 20-Zöller mit schwarz lackierten Y-Speichen und mit Reifen der Dimension 245/30 vorn und 305/30 hinten. Ein Audi Sport-Schriftzug ziert die glanzgedrehten Felgenhörner. Beim R8 V10 leuchten die Sättel der Stahl-Bremsanlage in hochglänzendem Rot. Die Keramik-Scheiben der Plus-Version haben anthrazitfarbene Sättel. Das Interieur wird mit beleuchteten Einstiegsleisten, rotem und schwarzem Nappaleder, silbernen Kontrastnähten, Carbonapplikationen, und einem Performance-Lederlenkrad aufgewertet. Das auf 200 Exemplare limitierte R8 Coupé Edition „Audi Sport“ ist ab Mai 2017 weltweit bestellbar. Als V10 mit 540 PS startet das Modell in Deutschland bei 181.900 Euro. Der V10 Plus leistet 610 PS und kostet ab 205.800 Euro. Die Auslieferungen erfolgen im Spätsommer 2017.

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Anderer Antrieb, anderer Kühlergrill

An der Front fällt zweierlei auf: Erstens die neue Variante des Kühlergrills. „Wir haben ihn gegenüber unseren Modellen mit Verbrennungsmotoren quasi invertiert“ so Lichte. Was vorher nach schwarz war und nach innen gewandt ist jetzt in Wagenfarbe und nach außen gewölbt, der Rahmen ist jetzt schwarz statt silber und liegt weiter hinten als das Innenteil. So trage man dem geringeren Kühlluftbedarf von E-Autos Rechnung. Dennoch mache die Front unmissverständlich klar: „Hier kommt ein Audi“, erklärt Lichte. Für ihn seien viele neue Elektroautos gesichtslos und haben im Bemühen, den Wechsel des Antriebskonzepts optisch zu verdeutlichen, die Markenidentität verloren. Zweites auffälliges Merkmal: Die Kotflügel sind besonders stark herausgearbeitet, indem zum Beispiel die Haube in der Mitte abgesenkt ist. „Der E-Motor braucht weniger Platz als ein hochkant eingebauter Verbrennungsmotor. So können wir über durch den Kühlergrill Luft über die Haube leiten, das verbessert den cW-Wert. Außerdem machen wir durch die Betonung der Radhäuser unseren zentrales technisches Merkmal, den Quattro-Antrieb, sichtbar“, so Lichte. Der cW-Wert liegt übrigens laut Audi bei 0,25.

Das wird der neue Siebensitzer - Subaru Ascent SUV Concept

  Das wird der neue Siebensitzer - Subaru Ascent SUV Concept Subaru will zurück ins Segment der siebensitzigen SUV. Dabei setzen die Japaner auf den neuen Subaru Ascent, der jetzt als seriennahe Studie auf der New York Auto Show debütiert. Bereits in 2016 hatte Subaru mit dem Viziv-7 Concept angedeutet wohin die Reise geht. Auf der New York Autoshow 2017 zeigen die Japaner die nächste Evolutionsstufe. Als Siebensitzer pflegt der Subaru Ascent, so wird das Modell auch in der Serie heißen, den stattlichen Auftritt. In der Länge misst er 5,05 Meter, in der Breite kommt er auf 1,99 Meter und die Höhe wird mit 1,84 Meter angegeben. Zwischen den beiden mit 275/50er Reifen auf 21-Zoll-Felgen bestückten Achsen liegen 2,97 Meter. Der neue Subaru Ascent baut auf einer modifizierten Subaru Global Plattform auf. Damit ist permanenter Allradantrieb serienmäßig an Bord. Bei Antrieb setzen die Japaner auf einen neuen direkteinspritzenden Benziner-Boxer-Motor mit Turboaufladung. Das Interieur setzt auf drei Sitzreihen mit zwei Einzelsitzen in der zweiten Reihe. Die Studie trägt eine zweifarbige Lederausstattung und ein großes Panoramaglasdach, das über alle Sitzreihen reicht. Das Cockpit wird von digitalen Anzeigen bestimmt, oben auf der Armaturentafel findet sich ein großer Touchscreen und auch die Fensterheber in den Türen werden über einen Touchscreen bedient. Ein weiterer Touchscreen steht den Passagieren in Reihe zwei zur Verfügung. Gebaut werden soll der Subaru Ascent exklusiv in den USA am Standort Indiana und exklusiv für den nordamerikanischen Markt, wo er ab 2018 angeboten werden soll.

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Die Betonung der Radhäuser setzt sich am Heck fort, das mit dem eingezogenen Passagierkabine, den ausgestellten Kotflügeln und dem durchgehenden Leuchtenband an den Porsche 911 Carrera 4S erinnert – ein Vergleich, den Lichte nicht unpassend findet. Aber er weist darauf hin: „Für diese Merkmale haben wir auch eine Tradition: Durchgängige Leuchten hatte etwa der Audi 90, herausgearbeitete Kotflügel waren für den Ur-Quattro charakteristisch“.

Viel Platz, futuristisches Interieur

Innen fallen der flache Boden und das gute Raumgefühl auf, das durch die beleuchteten Lehnen der vier Einzelsitze verstärkt wird. Sie sind mit einer Folie verkleidet, deren Material frei formbar ist und durch bloßes Anlegen elektrischer Spannung leuchtet. Sieht klasse aus und könnte durchaus Serienchancen haben. Besonders stolz sind die Audi-Designer auf die Integration der Bilder von den Kameraaußenspiegeln in die Tür. Etwa dort, wo der Blick in den Rückspiegel hinfallen würde. Die Kameras sitzen übrigens auf klassischen Aufnahmen. „Das Teil haben wir so aus dem Regal genommen“, erklärt Mark Lichte. „Das ist praktisch, denn wir werden mit Auto sicher Kameraspiegel in Serie bringen, aber sie werden 2019 noch nicht in allen Ländern zulassungsfähig sein. Dort können wir dann konventionelle Spiegel auf die gleichen Arme setzen“.

Vollvernetzer Riesen-SUV - Jeep Yuntu Hybrid Concept

  Vollvernetzer Riesen-SUV - Jeep Yuntu Hybrid Concept Jeep hat auf der Shanghai Autoshow die Studie Yuntu Hybrid Concept vorgestellt. Die ist ein Vorbote für einen extrem großen Siebensitzer für den chinesischen Markt. SUV sind auch in China sehr beliebt, auch die ganz großen. Um auf dieser Spielwiese mitspielen zu können, arbeitet Jeep an einem ganz großen SUV-Modell. Einen ersten Ausblick auf auf den kommenden Siebensitzer gibt jetzt auf der Shanghai Autoshow die Studie Yuntu. Die beeindruckt vor allem durch ihre mächtigen Abmessungen. Die Front wird vom typischen Jeep-Grill geprägt. Flankierend sitzen schlanke LED-Hauptscheinwerfer. Die Bugschürze trägt große Lufteinlässe und ein Unterfahrschutzelement. Die Flanken kennzeichnen eckig gestaltete Radläufe. Die Gürtellinie mündet aufsteigend in einer massiven D-Säule. Am bullig gezeichneten Heck setzen schlanke, umlaufende LED-Rückleuchten Akzente. Das Greenhouse zeigt sich üppig verglast, auch am Dach. Durch gegenläufige Türen ohne B-Säule betritt man das Interieur mit sechs Einzelsitzen - in der Serie werden daraus 7 Plätze. Das Cockpit sowie die Mittelkonsole sind mit drei großen Displays bestückt, die Sitzlehnen der Fondsitze jeweils mit 2. Während die Cockpitscreen für Infotainment, Bedienung und Fahrerinformationen zuständig sind, dienen die Fond-Screen nur der Unterhaltung. Natürlich ist die Studie vollständig vernetzt. Zum Antrieb gibt es keine detailierten Infos, nur, dass es sich um einen Plug-in-Hybrid handelt. Gebaut werden könnte der Yuntu als Serienmodell beim Joint-Venture GAC-Fiat. Eventuell findet er später seinen Weg auch auf den US-Markt.

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Der Beifahrer hat ein breites, aber wenig hohes Display vor sich, wo er Daten zu Navigation, Wetter und Außentemperatur verfolgen kann, darunter kann er auf der gesamten Breite kleine Luftausströmer steuern. Das Cockpit ist fahrerorientiert und besteht vor allem aus großen TFT- und OLED-Displays. Sie werden wohl in Zukunft in allen Audi-Cockpits Verwendung finden, aber so Lichte, „man wird es nicht merken. Wir werden die Interieurgestaltung zwischen den Baureihen stärker differenzieren.“

Auf der schwebenden Mittelkonsole des E-Tron (den Mitteltunnel braucht das E-Auto nicht) wartet ein kleines Polster auf die Rechte des Fahrers, mit der er auf einem Touchscreen die Klimaanlage bedienen kann. Darüber sitzt ein 11-Zoll-Schirm zur Steuerung des Infotainmentsystems. Knöpfe gibt es wenige, alles wirkt aufgeräumt und reduziert; erst im Betrieb erwachen die vielfältigen Anzeigen zum Leben.

Die Antriebstechnik des Audi E-Tron Sportback

Die Studie Audi E-Tron Sportback concept hat drei E-Maschinen – eine an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse. Die Gesamtleistung beträgt 320 kW (435 PS), beim Boosten sind es kurzzeitig sogar bis zu 370 kW (503 PS). Sowohl die die E-Maschinen als auch ihre Leistungselektronik, die jeweils an den Motoren sitzt, um die Länge von Starkstromkabel zu begrenzen, sind flüssigkeitsgekühlt.

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Luxuriös, sportlich und praktisch - so lässt sich der neue Audi A7 Sportback

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Das Konzept der drei E-Maschinen hat Audi erstmals im E-Tron Quattro concept auf der IAA 2015 gezeigt - es soll so in den künftigen Serienversionen zum Einsatz kommen. Da es alle vier Räder antreibt, ist auch der E-Tron Sportback ein Quattro.

Ein zentrales Steuergerät macht ihn genau genommen sogar zum Quattro Ultra. Denn bei geringer Last überlässt es dem Vorderachs-Aggregat allein den Antrieb. Wenn aber der Fahrer bei aktiviertem S-Fahrmodus das rechte Pedal durchtritt und dann alle drei E-Maschinen zusammenarbeiten, liegen im Boostbetrieb mehr als 800 Nm Drehmoment an und alle vier Räder übertragen die Power. So soll das Elektroauto in 4,5 Sekunden 100 km/h schnell sein und rasch die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h erreichen.

Im Standard-Fahrprogramm D mobilisiert der E-Tron Sportback 320 kW. Für das Antriebsmanagement sind die „Gaspedal“-Stellung, der Modus im Fahrdynamiksystem (Audi drive select), das Fahrprogramm – S oder D – aber auch der Ladestand der Batterie entscheidend. Um den möglichst lange zu halten, fließen Nahumfeld-Daten aus den Sensoren für das pilotierte Fahren sowie die prädiktiven Streckendaten des Navigationssystems und die Echtzeit-Verkehrsinformationen von Audi connect ebenfalls ein.

Elektronik hilft bei Sparen und Handling

Wenn der Fahrer will, kann das System vor Antritt einer Reise eine Antriebsstrategie berechnen, mit der der Energieverbrauch möglichst gering wird. Sparen soll auch starkes Rekuperieren. Verzögern funktioniert lange allein mit den E-Maschinen, erst bei starkem Bremsen nutzt der E-Tron die hydraulische Anlage.

Großes Oberklasse-SUV konkurriert mit Mercedes GLS und Audi Q7

  Großes Oberklasse-SUV konkurriert mit Mercedes GLS und Audi Q7 Das derzeit größte BMW-SUV ist erheblich kürzer als die Autos der Konkurrenz. Deshalb bringen die Münchner den X7, den nun neue Erlkönigbilder zeigen. Eine Überraschung könnte es beim Antrieb geben. Länge zwischen Audi Q7 und Mercedes GLSDas größte SUV von BMW ist derzeit der 4,91 Meter lange X6. Dagegen fehlt ein Äquivalent zum VW Atlas (5,04 Meter), Audi Q7 (5,05 Meter), Mercedes GLS (5,13 Meter), Bentley Bentayga (5,14 Meter) oder Range Rover LWB (5,20 Meter). Das soll sich ab 2018 mit dem 5,10 Meter langen BMW X7 ändern. Grundlage ist die OKL-Plattform, auf der auch der lange BMW 7er basiert. Gedacht ist das Auto vor allem für die Märkte USA und China.

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Den Grad der Rekuperation kann der Fahrer schrittweise einstellen – auf der niedrigsten Stufe unterbleibt die Energierückgewinnung in bestimmten Situationen. Stattdessen segelt das Coupé durch den entkoppelten Antrieb ohne Verzögerungsmoment – eine der wirksamsten Strategien zur Verbesserung der Reichweite.

Dank der zwei E-Maschinen an der Hinterachse lässt sich das Handling des wohl etwa 2,5 Tonnen schweren Crossover mittels Torque Vectoring aufpeppen. Die Elektronik verteilt die Momente aktiv und variabel auf die Räder. Diese Drehmomentsteuerung soll für maximale Dynamik und Stabilität sorgen. Hilfreich dabei: Das fast verzögerungsfreie Ansprechen der E-Maschinen. An der Stelle sind E-Autos Verbrennern überlegen.

Batterie und Ladekonzept des Audi E-Tron Sportback

Weiterer Vorteil von Elektroantrieben: Die Motoren sind vergleichsweise klein, die Batterie kann sehr flach sein. Wie bei den meisten E-Autos und des E-Tron von 2015 liegt auch die Lithium-Ionen-Batterie des E-Tron Sportback zwischen den Achsen unter der Fahrgastzelle. Das sorgt auch bei der MLB-Plattform (Modularer Längsbaukasten) der E-Trons für einen tiefen Schwerpunkt und eine recht ausgeglichene Achslastverteilung von 52:48 (vorn/hinten). Der große Batterieblock ist mit der Bodenkonstruktion verschraubt. Dank ihres modularen Aufbaus eignet sich die Batterie prinzipiell auch für andere Automobilkonzepte.

Auch die Batterie ist flüssigkeitsgekühlt. Sie hat einen Energieinhalt von 95 kWh. Eine volle Ladung reicht für mehr als 500 Kilometer Reichweite - im wenig praxisnahen NEFZ-Zyklus. Das dürfte einer realistischen Reichweite von 380 Kilometern entsprechen. Das so genannte Combined Charging System (CCS) mit zwei Anschlüssen erlaubt das Laden mit Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC). Audi will mit Gleichstrom eine Ladeleistung von 150 kW anstreben. Damit könnte der Akku in rund 30 Minuten Strom für bis zu 400 Kilometer Strecke laden.

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Für möglichst bequemes Laden hat der E-Tron auf beiden Seiten am vorderen Kotflügel Ladedose, die dank leicht geneigter Einbaulage besonders ergonomisch sein soll. Dazu plant Audi auch Wireless Charging (AWC), also kontaktlos Laden per Induktion. Dazu soll eine Ladeplatte mit integrierter Spule auf den Parkplatz des Autos gelegt und an das Stromnetz angeschlossen werde. Pilotiertes Parken soll den Elektro-Audi zentimetergenau auf der Ladeplatte positionieren, das magnetische Wechselfeld induziert über den Abstand zum Fahrzeugboden hinweg eine Wechselspannung in der Sekundärspule im Fahrzeugboden. Den Wechselstrom wandelt die Leistungselektronik an Bord in Gleichstrom um. Damit sollen Ladeströme von bis zu 11 kWh möglich sein, eine volle Ladung würde so etwa neun Stunden dauern. Den Wirkungsgrad beziffert Audi mit mehr als 90 Prozent (ähnlich effizient wie per Kabel).

Für Menschen oder Tiere soll das Induktiv-Laden ungefährlich sein, weil es nur startet, wenn ein Auto über der Induktionsladeplatte steht. Weil Heizen bei E-Autos Reichweite kostet, hat der E-Tron eine Wärmepumpe. Sie nutzt die Abwärme der elektrischen Komponenten, um den Innenraum zu klimatisieren.

Das Fahrwerk des E-Tron Sportback

Der Elektro-Audi hat eine Luftfederung mit geregelter Dämpfung. Sie senkt die Karosserie geschwindigkeitsabhängig in vier Stufen um bis zu 63 Millimeter ab, was den Luftwiderstand verringert. Sowohll vorn als auch hinten stellen Fünflenker-Konstruktionen aus Aluminium und hochfestem Stahl die Verbindung zu den großen Rädern (Felgen mit 23 Zoll Durchmesser und Reifen der Größe 285/30). In den Felgen sitzen entsprechend große Bremsscheiben (20 Zoll vorne, 19 Zoll hinten)

Das Lichtkonzept des Audi E-Tron Sportback Concept

Beim E-Tron Concept erproben die Audi-Designer neue Lichtkonzepte, die in Ansätzen bald in Serienfahrzeugen auftauchen sollen, aber auch für künftig autonom fahrende Audis Signale an die Umwelt geben könnten.

Optisch auffällig: Die Tagfahrlichter sind nur indirekt angestrahlte Leuchtbänder unterhalb der Motorhaube. Dank einer Kombination von LED und einer Oberfläche mit Mikrospiegeln beherrschen sie animierte Lichtspiele, zum Beispiel beim Starten oder beim Öffnen der Türen.

Die vier Ringe im Singleframe und am Heck sind natürlich auch beleuchtet. Auf ihrem dunklen Hintergrund sehen sie ein wenig aus, als schwebten sie. Hinten fungieren sie als dritte Bremsleuchte. Sie strahlen normalerweise Weiß, beim Bremsen werden sie rot.

Dort wo beim Q8 etwa die großen, fast quadratischen Lufteinlässe außen in der Front sitzen, trägt der E-Tron Sportback zwei großflächige Lichtfelder, in denen jeweils rund 250 LED würfelförmig angeordnet sind – sieht aus der Nähe aus, wie ein Atommodell für Kristallstrukturen. Damit können die Audi-Techniker schicke Grafiken und konkrete kommunikative Zeichen erzeugen, die sich sogar bewegen.

Fahr- und Fernlicht bestehen beim E-Tron Sportback aus Projektionsmodulen (Digital Matrix Light (DML)). Sie sitzen unterhalb der LED-Felder in der Front. Diese hochauflösenden Laser-Beamer mit mehr als 1,3 Millionen Pixel blenden entgegenkommende Verkehrsteilnehmer aus dem Lichtkegel aus. Außerdem lässt sich die vom Auto benötigte Straßenbreite in engen Passagen durch den Scheinwerferkegel auf den Fahrweg projizieren. So erkennt der Fahrer beispielsweise in Baustellen schon im Voraus, wenn er droht, seine Spur zu verlassen.

Zusätzlich können die Laser-Beamer Zeichen auf den Asphalt projizieren – etwa einen Zebrastreifen, wenn der Fahrer einem Fußgänger den Weg zum Überqueren der Straße frei gibt. Es lassen sich auch Zahlen und Buchstaben erzeugen und animieren – eine graphisch-verbale Kommunikation mit der Außenwelt ist so möglich.

Im Heck hat der E-Tron die Audi-typisch von innen nach außen wischenden Blinker. Mit dem digitalen Matrix-Licht lässt sich Ihre Wirkung – etwa im Fall einer Notbremsung – verstärken. Kleine Matrix-Laserprojektoren an allen vier Fahrzeugkanten können dynamische Signale wie das Blinkerwischen auf die Straße werfen. Gut für unkonzentrierte Fußgänger mit Smartphone, deren Blick eher nach unten gerichtet ist oder an Radfahrer neben abbiegenden Autos.

Der Preis des Audi E-Tron Sportback für 2019

Günstig werden die ersten beiden E-Tron sicher nicht, da sprechen Segment und Leistung dagegen. Der E-Tron Sportback konkurriert etwa mit dem für 2018 angekündigten Jaguar i-Pace, der 80.000 Euro kosten soll. Der Audi wird sicher nicht billiger, könnte aber unter 100.000 Euro bleiben. Entsprechend überschaubar dürften die Stückzahlen für die großen Elektro-Audis bleiben.

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Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/auto/-35881-elektro-cuv-coupe-und-500-ps-geht-in-serie-audi-e-tron-sportback-2019-concept-car/

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