Digital Das sind die häufigsten Fallen im Netz

14:55  10 januar  2017
14:55  10 januar  2017 Quelle:   dpa

Großbritannien: Schallplattenverkäufe auf 25-Jahres-Hoch

  Großbritannien: Schallplattenverkäufe auf 25-Jahres-Hoch In Großbritannien wurde im vergangenen Jahr mit Vinyl-Schallplatten mehr umgesetzt als mit digitalen Downloads. Mehr als 3,2 Millionen Schallplatten wurden 2016 in Großbritannien verkauft, das sei die höchste Zahl seit 1991, berichtet der „Guardian“. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 53 Prozent. Zum ersten Mal haben die Umsätze mit Vinyl auch die Einnahmen durch digitale Downloads übertroffen. Zum Vinyl-Boom - seit mittlerweile neun Jahren gibt es Zuwächse - hat auch der Tod prominenter Musiker beigetragen. Das meistverkaufte Album war „Blackstar“ von David Bowie, der im vergangenen Jänner starb. Streaming mit kräftigen Zuwächsen Der Anteil der Vinylscheiben am Gesamtmarkt ist mit 2,6 Prozent aber weiterhin gering. Während CD- und Download-Verkäufe fallen, legt Streaming rasant zu. Die Vereinigung der britischen Tonträgerindustrie (BPI) schätzt die Anzahl der Audiostreams 2016 auf 45 Milliarden. Die am häufigsten gestreamten Musiker in Großbritannien waren laut der BPI Drake, Justin Bieber und Rihanna.

Trojaner, Phishing- Fallen , Ransomware, Drive-by-Downloads: Gefahren lauern im Netz überall. Die meisten Internet-Nutzer wissen das, verhalten sich aber trotzdem sorglos bis leichtsinnig. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich zu schützen. Hier sind die größten Gefahren und wie man ihnen begegnet. Mehr zum Thema. Überweisung, Kreditkarte, Paypal: Wie sicher sind die Bezahlverfahren wirklich? Dezember-Patchday: Microsoft macht seine Browser wieder sicher. Stiftung Warentest: Das sind die besten Virenscanner 2016. Die neue Gefahr: So schützen Sie sich vor Erpresser-Trojanern.

Digitale Welt Erst denken, dann klicken - die häufigsten Fallen im Netz . Internet: Das sind die häufigsten Fallen beim Surfen im Netz . Alle drei Experten raten zu regelmäßigen Backups auf externen zu Hause braucht ein gutes Passwort. Aus aktiven Konten

Vor allem bei Rechnungen per E-Mail sollte man sich sehr genau überlegen, ob man Links und Anhänge öffnet. Dahinter verbirgt sich oft Schadsoftware. © Foto: Sebastian Gollnow Vor allem bei Rechnungen per E-Mail sollte man sich sehr genau überlegen, ob man Links und Anhänge öffnet. Dahinter verbirgt sich oft Schadsoftware.

Ein unüberlegter Klick hier, ein Anhang einer merkwürdigen Mail dort - Fallen gibt es im Internet zuhauf. Und trotzdem surfen viele Nutzer recht sorglos durchs Netz. Dabei werden Angreifer mit Trojanern, Viren und Phishing immer erfinderischer. Da ist es wichtig, vorsichtig zu sein und sich gut zu schützen.

E-Mails und Phishing: Der häufigste Infektionsweg ist immer noch die E-Mail, insbesondere der E-Mail-Anhang: «Wenn man den öffnet, hat man meist schon verloren», sagt Joachim Wagner, Sprecher beim(BSI). Im Hintergrund werde sofort eine Datei ausgeführt, die die Schadsoftware installiert. Oder man landet via Link auf einer gefälschten Webseite. Dort soll man dann persönliche Daten preisgeben («Phishing»).

Preiskluft zwischen Ost und West beim Strom immer tiefer

  Preiskluft zwischen Ost und West beim Strom immer tiefer Der Unterschied bei den Strompreisen zwischen Ost- und Westdeutschland wird größer. Um rund 50 Prozent haben sich im vergangenen Jahr die Preisdifferenzen zwischen den Versorgungsgebieten erhöht, teilte das Internetportal Verivox in Heidelberg mit. Eine drei- bis vierköpfige Durchschnittsfamilie bezahlt in den neuen Bundesländern bei einem Verbrauch von 4000 Kilowattstunden 1149 Euro für Strom. In den alten Bundesländern sind es nur 1104 Euro im Jahr, also 45 Euro weniger.Am teuersten ist laut Verivox der Strom in Brandenburg, wo sich die Jahresrechnung für den Musterhaushalt auf 1180 Euro beläuft.

Ein unüberlegter Klick hier, ein Anhang einer merkwürdigen Mail dort - Fallen gibt es im Internet zuhauf. Und trotzdem surfen viele Nutzer recht sorglos durchs Netz . Der häufigste Infektionsweg ist immer noch die E -Mail, insbesondere der E -Mail-Anhang: "Wenn man den öffnet, hat man meist schon verloren", sagt Joachim Wagner, Sprecher beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Sie haben die maximale Seitenabruf-Frequenz ueberschritten. Das Unmögliche denken: Wenn Frankreich fällt .

In dengeht es meist um Rechnungen. Die Fälschungen werden auch immer besser: «Die Angreifer schauen sich etwa die Kontakte eines Nutzers bei Facebook an, um dann in deren Namen Mails zu versenden», sagt Wagner. Die Texte enthielten weniger Rechtschreibfehler als früher, teils erkenne man selbst an der Absenderadresse kaum noch, dass nicht der vorgegebene Dienst dahintersteckt.

«Geht es um Bankgeschäfte, Kontosperrungen und ähnliches und wird man aufgefordert, etwas anzuklicken, sollte man immer skeptisch sein», rät Maurice Ballein, Redakteur beim IT-Portal «Netzwelt.de». Und BSI-Sprecher Wagner sagt: «Erst denken, dann klicken!» Helfen könnten drei Fragen: Kenne ich den Absender? Ist der Betreff sinnvoll oder vage («Dringende Nachricht»)? Erwarte ich einen Anhang? «Wenn da schon Zweifel bestehen, die Mail ungeöffnet löschen.»

«Geister-Roaming» erzeugt falsche Handy-Datenkosten

  «Geister-Roaming» erzeugt falsche Handy-Datenkosten Nach Auslandsaufenthalten sollten Handynutzer ihre Rechnung immer genau durchsehen. Denn es kann vorkommen, dass darin Mobilfunkdaten aufgeführt werden, obwohl man nur die Telefonfunktion, SMS oder WLAN genutzt hat. Auch wenn Daten-Roaming oder sogar der gesamte Datenzugriff über das Mobilfunknetz deaktiviert war, können auf einmal Roaming-Gebühren auftauchen, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Typisch für dieses auch Geister-Roaming genannte Phänomen seien Datenverbrauchs-Posten, hinter denen jeweils nur 1 Kilobyte (kB) angegeben ist.

Ueberschriften.com ist vorübergehend offline. Wir arbeiten hart, um dieses Problem zu lösen. Der Ball gehört ins Netz : Bundesliga-Live-Stream

wieder einen neuen eConcierge im Netz .

Ist die Nachricht gut gefälscht, könne man auch bei der Firma anrufen und nachfragen. «Nur nicht dem Link folgen», sagt Wagner. Die Adresse könne man stattdessen manuell in den Browser eingeben und auf diese Weise prüfen. Hinter dem sichtbaren Link-Text kann sich nämlich eine andere Adresse verstecken. Ist angeblich ein Online-Konto betroffen, loggt man sich am besten über den offiziellen Weg dort ein und schaut nach, ob wirklich etwas vorliegt.

Ransomware: Krypto-Trojaner verschlüsseln die Dateien auf einem Rechner, dann wird der Nutzer erpresst: Er soll für den Entschlüsselungscode zahlen. Verbreitet wird Ransomware über manipulierte Webseiten, Downloads und via E-Mail. «Wir raten ganz klar, nicht zu zahlen und die Erpressung anzuzeigen», sagt Frank Timmermann vom Institut für Internet-Sicherheit in Gelsenkirchen.

Wagner rät zu einer möglichst geringen Angriffsfläche. Browser, Betriebssystem und Programme sollten immer aktuell sein. Nutzer sollten Updates schnellstmöglich einspielen. «Wichtig ist eine vernünftige Sicherheitslösung aus Firewall und Antivirensoftware», erläutert Ballein. Alle drei Experten raten zu regelmäßigen Backups auf externen, vom Rechner getrennten Datenträgern.

Ex-VW-Boss erhält 3.100 Euro Tagesrente - Winterkorn beendet VW-Vertrag

  Ex-VW-Boss erhält 3.100 Euro Tagesrente - Winterkorn beendet VW-Vertrag Der ehemalige VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn war im Rahmen der VW-Abgasaffäre im September 2015 von seinen Ämtern zurückgetreten. Sein Vertrag endete zum 31.12.2016. Jetzt bekommt Winterkorn eine Tagesrente von 3.100 Euro. Schon direkt nach seinem Rücktritt hatte das Handelsblatt darüber berichtet, dass der Ex-VW-CEO und Ex-Aufsichtsrat von Audi und der Porsche SE noch bis Ende 2016 die vollen Bezüge – ein Millionen-Gehalt – erhält. Seit dem Jahresbeginn hat der Ex-Top-Manager (69) nun Anspruch auf hohe Rentenzahlungen, die bereits im Geschäftsbericht des Konzerns für 2015 vom vergangenen April bekanntgegeben wurden. Das sogenannte Ruhegehalt für Winterkorn – festgesetzt als Anteil von 70 Prozent an der letzten Grundvergütung – beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Euro oder umgerechnet knapp 3.100 Euro pro Tag. Angst vor hoher Abfindung Wie das Handelsblatt und das ZDF-Format „Frontal 21“ damals recherchiert haben, wurde der Vertrag von Martin Winterkorn im Zuge des VW-Abgasskandals nicht aufgelöst, obwohl er als Vorstandvorsitzender die „Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren“ übernommen hatte. Aus Aufsichtsratskreisen verlautet, dass man sich mit Winterkorn geeinigt habe, den Vertrag Ende 2016 zu den vereinbarten Konditionen auslaufen zu lassen.

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Sicherheitslücken in Programmen: Schwachstellen bei gängiger Software gibt es immer wieder. Oft dauert es nach ihrer Offenlegung einige Tage, bis der Hersteller die Lücke schließt. Auch hier heißt es: alle Updates zeitnah ausführen. Und beim Software-Download die Quelle prüfen, sagt Timmermann: «Wenn ich keine Originalseiten nutze, sollte ich mich fragen, wer das anbietet und ob ich ihm trauen kann.» Die Entwickler der Software kann man meist recht einfach finden.

Online-Banking und Co: Hier sind sichere Kennwörter Pflicht. «Bitte für wichtige Konten verschiedenenutzen und diese regelmäßig wechseln», sagt Wagner. Viele Dienste bieten eine Zweifaktor-Authentifizierung an, etwa mit der zusätzlichen Eingabe einer TAN. Sichere Verbindungen erkennt man im Adressfeld durch das «https» am Anfang. Wer das Schlosssymbol daneben anklickt, erhält Informationen zum Sicherheitszertifikat. No-Gos sind sensible Transaktionen im öffentlichen WLAN. Und das WLAN zu Hause braucht ein gutes Passwort. Aus aktivensollte man sich stets ausloggen.

Manipulierte Werbebanner: Schwierig wird es, wenn Werbeserver gekapert werden und Werbebanner Rechner mit Schadcode infizieren - mitunter selbst auf seriösen Webseiten und ohne Zutun des Nutzers. Zum Schutz davor rät Ballein: «Der Browser sollte aktuell sein und eine Echtzeit-Sicherheitserkennung haben.» Das Deaktivieren von JavaScript ist zwar eine weitere Möglichkeit, ganz auf der sicheren Seite zu sein, schränkt aber die Nutzbarkeit vieler Seiten ein. Einen Kompromiss zwischen Schutz und Funktionalität bietet das Add-onfür Firefox: Es erlaubt versierten Nutzern, Skripte und Plug-ins gezielt und nur auf bestimmten Seiten freizugeben.

Strom könnte in Frankreich knapp werden .
Frankreich wappnet sich wegen der Kältewelle in Europa gegen Engpässe bei der Stromversorgung. Da zehn Atomkraftwerke wegen Wartungsarbeiten nicht am Netz sind, sollen Stromimporte mögliche Blackouts verhindern. © picture alliance/Photoshot/C.Yichen Vereister Brunnen auf der Place de la Concorde in Paris Der staatlich dominierte Energiekonzern EDF, die Netzbetreiber und das Umweltministerium in Paris forderten die Verbraucher auf, sparsam mit Energie umzugehen und etwa Wasch- und Spülmaschinen nur außerhalb der Hauptverbrauchszeiten laufen zu lassen, um Engpässe zu vermeiden.

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