Digital Deutsche Polizei will mit App Einbrüche verhindern

13:20  20 april  2017
13:20  20 april  2017 Quelle:   futurezone

Kein extremistisches Motiv für Autoattacke auf Verdener Rathaus

  Kein extremistisches Motiv für Autoattacke auf Verdener Rathaus Einen Tag nach der Autoattacke auf das Rathaus in Verden hat die Polizei eine extremistisches Motiv des Fahrers weitestgehend ausgeschlossen. In Vernehmungen des 47-Jährigen habe sich der Verdacht erhärtet, dass die Tat "weder einen extremistischen noch terroristischen Hintergrund hatte", sagte ein Polizeisprecher am Montag. Vielmehr sei das Motiv des Mannes in "persönlicher Unzufriedenheit mit der Behörde" zu suchen.Der Mann befand sich am Montag unverändert in Polizeigewahrsam und sollte weiter vernommen werden. Dem Polizeisprecher zufolge könnte er am Montagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

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In Niedersachsen sammelt eine selbstentwickelte App Informationen über Einbrüche und schätzt die Gefahr für Wiederholungstaten ein. Nach ersten Tests sind die Ermittler zufrieden.

Der Auftrag lautet, Einbrüche zu verhindern. Björn Hirsch und Daniel Arth von der Polizei in Salzgitter setzen sich in ihren Streifenwagen und starten ihren Tabletcomputer. Wenige Sekunden später zeigen farbige Markierungen auf dem Display die Einbruchschwerpunkte der vergangenen 24 Stunden, und die beiden Beamten machen sich auf den Weg genau dorthin. Was schon so routiniert wirkt, ist eigentlich noch ganz neu.

Polizei: Zwei Tote nach Schüssen in kalifornischer Schule

  Polizei: Zwei Tote nach Schüssen in kalifornischer Schule In einer Grundschule in San Bernardino in Kalifornien sind nach Schüssen in einem Klassenzimmer nach Polizeiangaben zwei Tote gefunden worden. Die Polizei sprach auf Twitter davon, sie gehe davon aus, dass es sich um einen „erweiterten Suizid” handle.Sie erwarte, dass es „keine weitere Gefahr” gebe. Die Schüler seien zur Sicherheit in eine andere Schule gebracht worden. Zwei Personen seien ins Krankenhaus gebracht worden, hatte zuvor eine Sprecherin der Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

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Wiederholungstäter gesucht

Seit Anfang Februar läuft bei der Polizeiinspektion in Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel sowie in Wolfsburg ein niedersächsisches Pilotprojekt. Das digitale Programm „PreMap“ gibt den Polizisten mobil und zeitnah Informationen über Wohnungseinbrüche, die bis zu vier Wochen zurückliegen.

Die Informationen zu den Einbrüchen werden dabei auch genutzt, um Prognosen über die Gefahr von Wiederholungstaten abzugeben. Grundlage dafür ist die weltweite Erfahrung durch das Phänomen „Repeat-Near-Victimisation“. Aufgrund von empirischen Daten wird dabei davon ausgegangen, dass Täter nach einer ersten Tat innerhalb der nächsten 72 Stunden oft im Umkreis von 500 Metern erneut zuschlagen.

Polizei sucht in Dortmund nach weiteren Sprengsätzen

  Polizei sucht in Dortmund nach weiteren Sprengsätzen Nach den drei Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses von Borussia Dortmund sucht die Polizei die Umgebung mit einer Drohne ab. Es werde geprüft, ob möglicherweise ein weiterer Sprengsatz deponiert wurde, sagte ein Polizeisprecher am Einsatzort. Zu den Explosionen war es unmittelbar nach Abfahrt des Busses vom Teamhotel gekommen. BVB-Verteidiger Marc Bartra war bei den Explosionen verletzt worden und musste und notärztlich versorgt werden. Das Champions-League-Spiel gegen AS Monaco wurde abgesagt.Die Hintergründe der Explosionen in der Nähe des Mannschaftsbusses sind für die Polizei noch völlig unklar.

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Prävention für Risikogebiete

Es geht nicht darum, die Täter auf frischer Tat zu ertappen. Das würde die Polizisten zwar freuen, ist aber in den zehn Wochen, in denen das Projekt läuft, noch nicht vorkommen. „Das Programm ist ein Teil unserer Präventionsarbeit gegen Einbrüche“, sagt Hauptkommissar Hirsch. Es helfe vor allem bei der Vorbereitung und Planung der Streifenfahrten.

Früher mussten die Beamten in der Wache unzählige Papiere durchgehen und Tabellen sichten, bevor sie sich überhaupt in den Streifenwagen setzen konnten. Diese Arbeit erledigt jetzt das Programm. Hirsch und sein Kollege, Oberkommissar Arth, sind nach den ersten Wochen überzeugt, dass die App ihnen dabei hilft, schneller und gezielter in Risikogebieten Streife zu fahren.

„Davon gibt es hier Salzgitter einige, wir haben viele Fälle“, sagt Hirsch bei der Fahrt durch Norden der Stadt. Drei Taten in jüngster Vergangenheit zeigt das Display für diesen Bereich an. Viele Schwerpunkte für Einbrüche kennen die Beamten natürlich. Es komme aber auch oft vor, das sie von der Auswahl der Einbrecher überrascht sind.

Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht

  Zweites Bekennerschreiben aus linker Szene aufgetaucht Nach dem Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Auch die antifaschistische Szene steht im Verdacht. Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB ist ein zweites Bekennerschreiben aufgetaucht. Dieses soll aus der linken Antifa-Szene kommen, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Demnach würden die Ermittler die Authentizität des Schreibens prüfen.

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Denn die professionellen Täterbanden konzentrieren sich nicht nur auf Einfamilienhäuser in besseren Wohnlagen. „Sie schlagen auch in Reihenhaussiedlungen zu, in denen es auf den ersten Blick gar nicht so viel zu holen gibt“, berichtet Arth. Mit den verlässlichen Daten aus dem Programm müssen sich die Polizisten nicht mehr auf die eigene Wahrnehmung und ihr Bauchgefühl verlassen.

Eigenentwicklung der Polizei

„Wenn der Empfang über den Mobilfunkstandard LTE gut ist, funktioniert auch die Technik, auch wenn die Anwendung manchmal etwas langsam ist“, sagt Arth. Diese Rückmeldung deckt sich mit den ersten Eindrücken der etwa 250 Polizisten, die die App gerade in ihren Arbeitsalltag integrieren. 29 Tablets stehen dafür zur Verfügung. „Das Feedback ist durchweg positiv“, sagt Sven Kohrs vom Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.

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Das Besondere an dem Projekt sei, dass es sich bei dem Programm um eine Eigenwicklung des LKA und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen handelt. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg werde kommerzielle Software getestet - und in Bayern sei eine kommerzielle Variante nach erfolgreichem Test bereits im Einsatz. Derartige Lösungen werden als "Predictive Policing" bezeichnet und kommen in den USA bereits seit Jahren zum Einsatz. Kritiker zweifeln aber die Wirksamkeit der Methode an.

Karfreitagsfeiern: Britin stirbt nach Messerattacke in Jerusalem

  Karfreitagsfeiern: Britin stirbt nach Messerattacke in Jerusalem Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizei um eine 25-jährige Studentin aus Großbritannien. Derzeit sind Tausende Pilger zu den Karfreitagsprozessionen in der Altstadt auf. Während der religiösen Feierlichkeiten zum Karfreitag in Jerusalem hat ein palästinensischer Attentäter eine Britin mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. Die Frau starb kurz darauf, wie die israelische Polizei mitteilte. Der Attentäter habe sie in der Nähe der Altstadt in der Straßenbahn angegriffen. Der Mann sei festgenommen worden. Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizei um eine 25-jährige Studentin aus Großbritannien. Der 57-jährige Täter aus Ost-Jerusalem könnte laut Polizei nach ersten Erkenntnissen psychisch krank sein. Aktuell halten sich Tausende Pilger zu den Karfreitagsprozessionen in der Altstadt auf.

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Niedersachsen hat sich für ein eigenes Projekt entschieden, für das rund 100 000 Euro zur Verfügung stehen. „Dieses Budget halten wir derzeit auch ein“, berichtet Kohrs. Ein weiterer Vorteil sei, dass das Projekt auf ständigen Austausch angelegt ist und die Anwendung entsprechend angepasst wird. Für die nächste Version arbeiten die Techniker beispielsweise schon an der monierten Schnelligkeit. „Die unbedingt notwendige Ver- und Entschlüsselung sensibler Daten führt aber zwangsläufig zu Zeitverlust“, erklärt Kohrs.

Vorbild für ganzes Bundesland

Die Polizeiinspektionen Wolfsburg und Salzgitter-Peine-Wolfenbüttel wurden für das Projekt gewählt, weil sie die Unterschiede von typischen Flächen- und städtischen Dienststellen in Niedersachsen abbilden. „Auch das Bild der Kriminalität in diesen Städten ist exemplarisch für Niedersachsen“, ergänzt Kohrs.

In Niedersachsen gab es 2016, wie den meisten anderen Bundesändern auch, zwar weniger registrierte Einbrüche zuvor. Das Problem ist aber nicht kleiner geworden. „Es ist manchmal wie der vielzitierte Kampf gegen Windmühlen, bei dem wir den Tätern immer nur hinterherrennen“, sind sich die Polizisten Hirsch und Arth einig. Beide betonen, dass sie froh über jedes Hilfsmittel bei der Kriminalitätsbekämpfung sind und sprechen sich schon nach den ersten Testwochen für den weiteren Einsatz von „PreMap“ aus. „Es gibt ein großes Interesse an der Anwendung“, bestätigt Kohrs. Für eine Bilanz sei es aber noch zu früh. „Das wird erst nach Beendigung der Pilotphase und der Auswertung der Nutzung Anfang August möglich sein“.

Familiendrama in Ostwestfalen: Vater tötet zwei Kinder und sich selbst .
Am späten Mittwochabend hat ein 33-jähriger Mann im ostwestfälischen Bad Driburg zwei seiner Kinder und danach sich selbst getötet. Seine Ehefrau und ein weiteres Kind überlebten das Familiendrama. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, riefen Anwohner gegen 22.30 Uhr die Polizei. Eine 28-Jährige war nach einem Streit mit ihrem Ehemann auf die Straße geflüchtet. Als die Beamten eintrafen, zog sich der Mann in die gemeinsame Wohnung zurück. Alle Versuche, Kontakt mit ihm aufzunehmen, scheiterten. Der Mann reagierte laut Polizei weder auf Klopfen noch auf Anrufe.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/digital/-35825-deutsche-polizei-will-mit-app-einbruche-verhindern/

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