Digital Datenabgleich zwischen Facebook und WhatsApp nicht zulässig

13:50  27 april  2017
13:50  27 april  2017 Quelle:   MSN

Whatsapp will Lösch-Knopf für peinliche Nachrichten

  Whatsapp will Lösch-Knopf für peinliche Nachrichten Der Messenger will eine Funktion einführen, die es ermöglicht, verschickte Nachrichten beim Empfänger wieder zu löschen.

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Nach dem Erwerb von WhatsApp durch Facebook vor zwei Jahren haben sie öffentlich zugesichert, dass die Daten der Nutzer nicht miteinander ausgetauscht werden. Denn ein solcher Austausch ist nur dann zulässig , wenn sowohl auf Seiten des Unternehmens, das Daten liefert ( WhatsApp ) als

  Datenabgleich zwischen Facebook und WhatsApp nicht zulässig © WhatsApp

Facebook habe keine ausreichende Berechtigung von Nutzern, so das Gericht. Eine Lösung bereits übertragener Daten lehnte das Gericht dagegen ab.

Facebook darf Daten von WhatsApp-Nutzern nicht erheben und speichern, das bestätigt jetzt das Verwaltungsgericht Hamburg. Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit hatte in einer Verwaltungsanordnung einen Stopp des Datenabgleichs zwischen Facebook und der Tochter WhatsApp gefordert. Das Gericht folgte jetzt der Argumentation, dass das Social Network nicht die dafür benötigte “wirksame Einwilligung” von WhatsApp-Nutzern habe. Der Antrag Facebooks auf Abweisung der Verwaltungsanordnung wies das Gericht zurück.

Schlappe vor Gericht in Deutschland - WhatsApp darf Daten nicht an Facebook geben

  Schlappe vor Gericht in Deutschland - WhatsApp darf Daten nicht an Facebook geben Nach der Milliarden-Übernahme von WhatsApp wollte Facebook auf einige Daten von Nutzern des Messengers zugreifen. Der Hamburger Datenschützer blockierte die Pläne in Deutschland - und ein Gericht stärkt ihm nun den Rücken. Facebook darf nach einem Gerichtsbeschluss weiterhin keine Daten deutscher Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp nutzen. Das Verwaltungsgericht Hamburg bestätigte eine entsprechende Anordnung des Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar vom vergangenen Herbst. Facebook plane, gegen die Entscheidung in Berufung zu gehen, sagte ein Sprecher des Online-Netzwerks.

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte greift zu einem drastischen Mittel, um den Datenabgleich zwischen Whatsapp und Facebook zu unterbinden. Facebook will die Entscheidung nicht hinnehmen.

September 2016 Facebook hatte WhatsApp vor zwei Jahren für rund 20 Milliarden Dollar gekauft. Seit dem Sommer werden unter anderem die Telefonnummern von WhatsApp -Nutzern an Facebook weitergegeben.

Laut einer Pressemitteilung der Hamburgischen Datenschutzbehörde sieht das Gericht “keine rechtliche Grundlage für den geplanten Datenaustausch”. Facebook könne sich weder auf die Wahrung der eigenen Geschäftszwecke noch auf die Notwendigkeit eines Datenaustauschs zum Zweck der Netzsicherheit berufen. Auch die von Facebook angeführte Werbeoptimierung lässt das Gericht demnach nicht als Begründung zu.

Da das Verwaltungsgericht nur über die Zulässigkeit von Caspars Verwaltungsanordnung zu entscheiden hatte, ließ es die Frage offen, ob in dem Fall überhaupt deutsches Recht angewendet werden kann. Es betonte jedoch, dass selbst wenn für die für Deutschland zuständige Facebook-Niederlassung in Irland nur irisches Recht gelte, trotzdem EU-Datenschutzrecht befolgt werden müsse. Das wiederum schreibe ein rechtmäßiges Einwilligungsverfahren vor.

Murray nach Revanche im Halbfinale von Barcelona

  Murray nach Revanche im Halbfinale von Barcelona Der Weltranglistenerste Andy Murray kommt nach überstandener Ellbogenverletzung in der Sandplatzsaison in Schwung. Der zweimalige Olympiasieger aus Schottland revanchierte sich im Viertelfinale des ATP-Turniers in Barcelona an Albert Ramos-Vinolas für die Achtelfinal-Niederlage beim Masters in Monte Carlo. Nach 2:59 Stunden verwandelte Murray seinen zweiten Matchball gegen den an Position zehn gesetzten Spanier zum 2:6, 6:4, 7:6 (7:4).Murray trifft auf Österreicher ThiemIm Halbfinale trifft der French-Open-Finalist des vergangenen Jahres auf den an Position vier gesetzten Dominic Thiem (23).

Damit darf Facebook auch weiterhin keinen Datenabgleich von Millionen von Nutzerdaten des konzerneigenen Messenger-Dienstes WhatsApp vornehmen. Zwar kann diese im Einzelfall durchaus aus Sicherheitszwecken zulässig sein. Für die geplante Übermittlung auf Vorrat, die alle Nutzer

Datenschutzbeauftragter verbietet Facebook WhatsApp - Datenabgleich . 27.09.2016 11:45 Uhr Axel Kannenberg. Nach dem Erwerb von WhatsApp durch Facebook vor zwei Jahren hätten sie zugesichert, dass Daten der Nutzer nicht miteinander ausgetauscht würden.

Dennoch kann der Datenschutzbeauftragte vor Gericht nicht alle Forderungen durchsetzen: Die geforderte Löschung von bereits durch WhatsApp an Facebook übermittelte Daten lehnte das Gericht ab.

“Nach diesem Beschluss wird es einen Massenabgleich der Daten inländischer Nutzerinnen und Nutzer zwischen WhatsApp und Facebook auch weiterhin nicht geben. Das ist eine gute Nachricht für die vielen Millionen Menschen, die täglich den Messenger-Dienst von WhatsApp in Deutschland nutzen”, kommentierte Caspars. “Damit wird auch der Kritik vieler meiner Kollegen aus den anderen Mitgliedstaaten an dem geplanten Datenaustausch Rechnung getragen. Einen Massenabgleich von Daten gegen den Willen Betroffener wird und darf es in der EU nicht geben.”

Im vergangenen Jahr hatte die Facebook-Tochter WhatsApp Nutzungsbedingungen geändert. Wer die Änderungen nicht akzeptierte, sollte den Dienst nicht mehr nutzen können. Darin heißt es: “Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, (…)”.

Rückschlag für Bielefeld in letzter Sekunde

  Rückschlag für Bielefeld in letzter Sekunde Rückschlag für Arminia Bielefeld im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga.Vor 16.125 Zuschauern hatte der Fürther Benedikt Kirsch seine Mannschaft kurz vor der Pause geschwächt. Der Mittelfeldspieler sah wegen groben Foulspiels in der 44. Minute die Rote Karte und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst.

Nach der Kritik von europäischen Datenschützern hat Facebook die Weitergabe von Daten europäischer WhatsApp -Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit

[…] ein solcher Austausch ist nur dann zulässig , wenn sowohl auf Seiten des Unternehmens, das Daten liefert ( WhatsApp ) als auch bei dem empfangenden Unternehmen ( Facebook ) eine Rechtsgrundlage dafür vorliegt. Facebook hat allerdings weder eine wirksame Einwilligung von den

Die EU nahm die Änderung sogar zum Anlass, Facebook vorzuwerfen, es habe bei der Übernahme von WhatsApp getäuscht. 2014 habe es behauptet, ein verlässlicher automatischer Abgleich zwischen den Benutzerkonten von Facebook und WhatsApp sei nicht möglich.

Tatsächlich habe das Social Network jedoch schon zu dem Zeitpunkt über die technische Möglichkeit eines automatischen Abgleichs von Facebook- und WhatsApp-Nutzerprofilen verfügt. Facebook habe daher vermutlich vorsätzlich oder fahrlässig falsche oder irreführende Angaben gemacht und seine Verpflichtungen nach der EU-Fusionskontrollverordnung verletzt. Das Verfahren gegen Facebook läuft noch.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

Whatsapp-Nutzer können wieder chatten .
Am Mittwochabend fiel der Messenger weltweit aus. Mittlerweile ist die Störung behoben, die Ursache bleibt aber unklar. Die beliebte Chat-Anwendung Whatsapp hatte offenbar massive Probleme. Am späten Mittwochabend berichteten Nutzer in sozialen Medien weltweit von Ausfällen. Ihren Schilderungen zufolge verband sich die App nicht mit dem Server. Nachrichten ließen sich nicht senden und empfangen.Wie viele Nutzer von den Ausfällen betroffen waren, ist unklar. Allein bei dem Internetportal allestörungen.de gingen am Abend mindestens 5000 Meldungen zu Whatsapp ein.

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