Digital Nutzung von Streaming-Abos im Ausland bald möglich

12:05  19 mai  2017
12:05  19 mai  2017 Quelle:   dpa

Keine Postfächer mehr umsonst bei der Deutschen Post

  Keine Postfächer mehr umsonst bei der Deutschen Post Wer künftig seine Briefe aus einem Postfach holt, muss dafür zahlen. Ab dem 1. März kassiert die Deutsche Post von Privatkunden und Gewerbetreibenden eine Gebühr von 19,90 Euro pro Jahr für die Nutzung eines solchen Postfaches. Bisher müssen Kunden für die Einrichtung nur einen Einmalbetrag von 15 Euro bezahlen. Die Post hatte die Änderungen bereits zum Jahresanfang mitgeteilt.Ein Unternehmenssprecher wies darauf hin, dass kostenpflichtige Postfächer allerdings so ungewöhnlich nicht seien. So hätten Nutzer beispielsweise 1979 für ein Postfach 12 D-Mark pro Jahr zahlen müssen. Später wurde die Gebühr gestrichen.

ACHTUNG! Die Webseite und die damit verbundenen Dienste sind erst ab einem Alter von 18 Jahren gesetzlich erlaubt!

Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

Wer Streaming-Dienste wie Netflix abonniert hat, kann ihn bisher nicht im Ausland nutzen. Das soll sich nach den neuen EU-Regeln ändern. © Foto: Alexander Heinl/dpa Wer Streaming-Dienste wie Netflix abonniert hat, kann ihn bisher nicht im Ausland nutzen. Das soll sich nach den neuen EU-Regeln ändern.

In wenigen Monaten werden Verbraucher Abos für Streaming-Dienste wie Netflix im Ausland genauso nutzen können wie daheim. Das EU-Parlament billigte nun die dafür nötige Gesetzesänderung.

Bisher verhinderten die Dienste den Zugriff häufig, weil ihnen die Rechte fehlen, um die Inhalte auch im Ausland anbieten zu können. Am Urheberrecht ändert die neue Verordnung nichts. Wenn jemand im EU-Ausland sein Abo für Serien, Filme, Musik oder Videospiele nutzen will, wird stattdessen künftig so getan, als ob er von zu Hause aus zugreift. Zusatzgebühren darf es nicht geben.

Die neuen Regeln gelten allerdings nur für «vorübergehende» Auslandsaufenthalte - etwa einen Urlaub oder ein Auslandssemester. Die Anbieter müssen deshalb prüfen, wo Kunden ihren Wohnsitz haben.

Die Mitgliedstaaten müssen der Reform, die ab Anfang 2018 gelten soll, noch offiziell zustimmen, was aber nur noch eine Formsache ist.

Instant Articles bei Facebook: Was bringt es den Verlegern? .
Skepsis gab es gegenüber Facebooks Instant Articles von Anfang an. Inzwischen sind die ersten Medien schon wieder ausgestiegen, darunter der «Guardian» und die «New York Times». Stephan Scherzer, Hauptgeschäftsführer beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), nennt das einen «deutlichen Wake-up-Call für Facebook». Auch in Deutschland stellten sich viele Häuser die Frage, wie viel es bringe, auf Facebook dabei zu sein.«Die Erkennbarkeit der Marke geht auf Facebook ein Stück weit verloren», sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg.

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