Digital Firefox baut Werbung ein

23:00  08 mai  2018
23:00  08 mai  2018 Quelle:   msn.com

Nach Abgang des Gründers: Facebook will Whatsapp mit Werbung vollspammen

  Nach Abgang des Gründers: Facebook will Whatsapp mit Werbung vollspammen Nach Abgang des Gründers: Facebook will Whatsapp mit Werbung vollspammenWhatsapp hatte es lange geschafft, kostenlos und trotzdem werbefrei zu bleiben. Auch weil Gründer Jan Koum dafür kämpfte. Jetzt hat er die Mutterfirma Facebook verlassen - und die hat schon ganz andere Pläne.

Ohne Werbung surfen und trotzdem Lieblingsseiten unterstützen. Werbeblocker sind ein verbreitetes Mittel, um nervige Werbung zu verhindern. Werbeblocker für Browser wollen dies verhindern und gehen dabei teils sehr weit. So untersagt zum Beispiel Adblock in den Browsern Firefox und Chrome

Dieser Artikel zeigt verschiedene Ursachen, warum Firefox automatisch Verbindung zum Internet aufnimmt und wie Sie dies verhindern Dynamische Lesezeichen aktualisieren sich in regelmäßigen Abständen automatisch selbst und dieser Vorgang baut eine Verbindung zum Internet auf.

Firefox-Browser. © Shutterstock Firefox-Browser.

Mozilla verpasst seinem Firefox-Browser jetzt Werbung – in Form von bezahlten Werbelinks in den Pocket-Empfehlungen. Das Ganze soll aber so datenschutzfreundlich wie möglich gestaltet werden.

„Internet for people, not profit“, lautet eigentlich Mozillas Devise. Das soll auch so bleiben, glaubt man der Organisation. Allerdings zwingen gestiegene Kosten Mozilla jetzt dazu, seinem Browser Firefox Werbung zu verpassen, wie The Verge berichtet. Konkret handelt es sich um bezahlte Werbelinks, sogenannten Sponsored-Content, die Nutzer in den Pocket-Empfehlungen von Firefox zu sehen bekommen.

Modemarke Bench ist pleite

  Modemarke Bench ist pleite  

Es gibt eine einfache Methode, um 99 Prozent der Werbung im Webbrowser Firefox zu beseitigen. Das Add-on Adblock Plus entfernt Werbung , die zum Beispiel über Pop-ups, Banner, Flash, IFrame, Java, CSS oder Applet geschaltet wird.

Free. Windows, Mac OS, Linux, iOS, Android. Firefox ist Teil von Mozilla – der Non-Profit-Organisation, die sich für Deine Online-Rechte stark macht. Firefox gibt's für Windows, macOS, Linux, Android oder iOS.

Werbelinks im Firefox: Datenschutzfreundliche Einnahmequelle für Mozilla

Dabei soll es sich laut Mozilla ausschließlich um Inhalte handeln, die für Nutzer lesenswert sind. Zudem soll die Privatsphäre der Nutzer davon unangetastet bleiben. Auch an Transparenz und Kontrolle durch die Nutzer will Mozilla nicht rütteln. Die gesponserten Werbelinks könnten damit eine Alternative sein, mit der Mozilla über seinen populären Browser Geld einspielt, aber dennoch datenschutz- und nutzerfreundlich bleibt.

Mozilla verpasst Firefox bezahlte Werbelinks in den Pocket-Empfehlungen. © Mozilla Mozilla verpasst Firefox bezahlte Werbelinks in den Pocket-Empfehlungen.

Derzeit sind die Werbelinks schon in den aktuellen Nightly- und Beta-Builds zu sehen. Ab der kommenden Firefox-Version 60, die am Mittwoch ausgerollt werden soll, wird das Feature laut The Register dann regulär eingebaut – vorerst aber offenbar nur in den USA. Ob Mozilla mit dem Angebot genug Interessenten findet, um sich eine lukrative Einnahmemöglichkeit zu eröffnen, bleibt abzuwarten. Der Wille, das Werbemodell so zu gestalten, dass keine Nutzerdaten benötigt werden, ist jedenfalls aller Ehren wert.

Laut Netmarketshare.com liegt Firefox im Browser-Ranking im Desktop-Bereich aktuell auf Platz drei, knapp hinter dem Internet-Explorer. Deutlich in Führung liegt hier Googles Chrome-Browser. Edge platziert sich knapp vor Safari auf dem vierten Rang.

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