Finanzen ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump?

17:50  11 januar  2017
17:50  11 januar  2017 Quelle:   Der Aktionär

ThyssenKrupp: Übernahme beschlossen – das macht Mut

  ThyssenKrupp: Übernahme beschlossen – das macht Mut Die Aktie von ThyssenKrupp notiert nach wie vor knapp unterhalb des 52-Wochen-Hochs bei 24,28 Euro. Während in den vergangenen Tagen die Konsolidierung in der Stahlbranche im Mittelpunkt stand, gibt es nun Neuigkeiten von der angeschlagenen U-Boot-Sparte. Die Beteiligung Atlas Elektronik wird komplett übernommen.Mit dem Kauf des 49-Prozent-Anteils, der bisher von Airbus gehalten wurde, wird ThyssenKrupp der alleinige Eigentümer des Sonartechnik-Spezialisten Atlas. Details zum Kaufpreis des Unternehmens, das zuletzt einen Jahresumsatz von fast 500 Millionen Euro erlöst hat, wurden nicht bekannt.

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  ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump? © Bereitgestellt von Der Aktionär

Am deutschen Aktienmarkt wird am Mittwoch mit Spannung die Rede von Donald Trump erwartet. Die Stahlwerte ThyssenKrupp und Salzgitter können bereits im Vorfeld deutlich zulegen. Das liegt zum einen an einer bullishen Studie der Deutschen Bank. Zum anderen könnte der designierte US-Präsident der Stahlbranche aber auch neue Impulse verleihen.

Seit der Wahl Trumps haben die Stahlwerte weltweit deutliche Zugewinne verzeichnet. U.S. Steel hat sich seit Anfang November bereits mehr als verdoppelt, auch der Weltmarktführer ArcelorMittal hat rund 35 Prozent zugelegt. Schwung verleiht die Hoffnung, dass die angekündigten Konjunkturprogramme der angeschlagenen Branche Auftrieb geben. Die Erholung der Stahlpreise, die nach Jahren der Überkapazitäten derzeit vonstattengeht, dürfte dann weitergehen.

ThyssenKrupp: Das Jahr der Entscheidung

  ThyssenKrupp: Das Jahr der Entscheidung Nach der starken Entwicklung 2016 steht für ThyssenKrupp ein richtungsweisendes Jahr bevor. Der Umbruch des Konzerns, den Vorstandschef Heinrich Hiesinger bei seinem Amtsantritt vor sechs Jahren eingeläutet hat, ist nach wie vor in vollem Gange. Auch wenn die schwere Krise inzwischen überwunden ist, ist der Weg noch weit. Im Fokus steht weiterhin die Stahlsparte. Aktuelle Daten vom Stahlmarkt machen aber Hoffnung, dass sich die positive Entwicklung der Branche fortsetzt. Nachfrage und Preise steigen, während die Preisrallye des wichtigen Rohstoffes Eisenerz vorerst beendet sein könnte. Die Royal Bank of Canada meint, dass sich die Preise auf dem gegenwärtigen Niveau nicht halten können und erwartet sogar einen Rückfall. Die angekündigte Stahlpreiserhöhung des Weltmarktführers ArcelorMittal hat zwar angedeutet, dass die Konzerne die steigenden Produktionskosten an die Kunden weitergeben können. Sollte der Stahlpreis sich aber im kommenden Jahr positiver entwickeln als der Eisenerzpreis, dürfte ThyssenKrupp einer der Profiteure sein. Zudem ist die Konsolidierung in der Branche nach wie vor möglich. Kommt es zur Fusion mit Tata, dürfte die Profitabilität im Stahlsektor ohnehin steigen. Gute Aussichten Das Sorgenkind Stahl befindet sich auf dem Weg der Besserung. In der lukrativen Aufzugssparte winkt noch viel Potenzial und die Komponentenfertigung erweist sich ebenfalls als starke Stütze. Lediglich der Großanlagenbau mit der U-Boot-Sparte bereitet derzeit Sorgen. Hat hier das Sanierungsprogramm unter dem kommissarischen Spartenchef Stefan Gesing Erfolg, dürfte einem guten Börsenjahr nichts im Weg stehen. Anleger bleiben an Bord.

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Rien ne va plus, heißt es bei Donald Trump .

ThyssenKrupp und Salzgitter sollten in diesem Fall profitieren und ihre Aufwärtstrends fortsetzen. In einer aktuellen Studie hat Analyst Bastian Synagowitz von der Deutschen Bank den MDAX-Wert Salzgitter genauer unter die Lupe genommen. Sein Votum lautet „Buy“, das Kursziel hat der Experte von 41 auf 42 Euro angehoben. Der Stahlkonzern habe noch Optimierungspotenzial. Zudem überzeugten der Free Cashflow und die solide Bilanz.

  ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump? © Bereitgestellt von Der Aktionär

Favorit ThyssenKrupp

DER AKTIONÄR ist überzeugt, dass die Krise in der Stahlbranche überwunden ist. Die Hoffnung auf steigende Stahlpreise und die nach wie vor mögliche Konsolidierung in der Branche verleihen Fantasie. Favorit bleibt der DAX-Titel ThyssenKrupp, der mit der Aufzugsparte und der Komponentenfertigung neben dem Stahlbereich noch zwei weitere attraktive Konzernbereiche aufweist. Anleger bleiben an Bord und setzen auf den Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch.

Le Pen im Trump Tower gesichtet - "Keine Treffen" .
Die Präsidentschaftskandidatin der rechtsextremen französischen Partei Front National (FN), Marine Le Pen, ist am Donnerstag im Trump Tower in New York gesichtet worden. Einem Reuters-Reporter zufolge begleiteten sie ihr Partner und FN-Vizepräsident Louis Aliot, ihr Auslandspolitik-Berater Ludovic de Danne und der Geschäftsmann George Lombardi. Dieser ist ein Freund des künftigen US-Präsidenten Donald Trump und wohnt in dem Gebäude. Ein Sprecher Trumps erklärte, es habe keine Treffen gegeben. Das Gebäude sei öffentlich zugänglich. Ein Sprecher Le Pens bestätigte eine mehrtägige private New-York-Reise der Kandidatin.

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