Finanzen ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump?

17:50  11 januar  2017
17:50  11 januar  2017 Quelle:   Der Aktionär

ThyssenKrupp: Das Jahr der Entscheidung

  ThyssenKrupp: Das Jahr der Entscheidung Nach der starken Entwicklung 2016 steht für ThyssenKrupp ein richtungsweisendes Jahr bevor. Der Umbruch des Konzerns, den Vorstandschef Heinrich Hiesinger bei seinem Amtsantritt vor sechs Jahren eingeläutet hat, ist nach wie vor in vollem Gange. Auch wenn die schwere Krise inzwischen überwunden ist, ist der Weg noch weit. Im Fokus steht weiterhin die Stahlsparte. Aktuelle Daten vom Stahlmarkt machen aber Hoffnung, dass sich die positive Entwicklung der Branche fortsetzt. Nachfrage und Preise steigen, während die Preisrallye des wichtigen Rohstoffes Eisenerz vorerst beendet sein könnte. Die Royal Bank of Canada meint, dass sich die Preise auf dem gegenwärtigen Niveau nicht halten können und erwartet sogar einen Rückfall. Die angekündigte Stahlpreiserhöhung des Weltmarktführers ArcelorMittal hat zwar angedeutet, dass die Konzerne die steigenden Produktionskosten an die Kunden weitergeben können. Sollte der Stahlpreis sich aber im kommenden Jahr positiver entwickeln als der Eisenerzpreis, dürfte ThyssenKrupp einer der Profiteure sein. Zudem ist die Konsolidierung in der Branche nach wie vor möglich. Kommt es zur Fusion mit Tata, dürfte die Profitabilität im Stahlsektor ohnehin steigen. Gute Aussichten Das Sorgenkind Stahl befindet sich auf dem Weg der Besserung. In der lukrativen Aufzugssparte winkt noch viel Potenzial und die Komponentenfertigung erweist sich ebenfalls als starke Stütze. Lediglich der Großanlagenbau mit der U-Boot-Sparte bereitet derzeit Sorgen. Hat hier das Sanierungsprogramm unter dem kommissarischen Spartenchef Stefan Gesing Erfolg, dürfte einem guten Börsenjahr nichts im Weg stehen. Anleger bleiben an Bord.

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  ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump? © Bereitgestellt von Der Aktionär

Am deutschen Aktienmarkt wird am Mittwoch mit Spannung die Rede von Donald Trump erwartet. Die Stahlwerte ThyssenKrupp und Salzgitter können bereits im Vorfeld deutlich zulegen. Das liegt zum einen an einer bullishen Studie der Deutschen Bank. Zum anderen könnte der designierte US-Präsident der Stahlbranche aber auch neue Impulse verleihen.

Seit der Wahl Trumps haben die Stahlwerte weltweit deutliche Zugewinne verzeichnet. U.S. Steel hat sich seit Anfang November bereits mehr als verdoppelt, auch der Weltmarktführer ArcelorMittal hat rund 35 Prozent zugelegt. Schwung verleiht die Hoffnung, dass die angekündigten Konjunkturprogramme der angeschlagenen Branche Auftrieb geben. Die Erholung der Stahlpreise, die nach Jahren der Überkapazitäten derzeit vonstattengeht, dürfte dann weitergehen.

Obama zu Trump: Weißes Haus ist kein Familienunternehmen

  Obama zu Trump: Weißes Haus ist kein Familienunternehmen US-Präsident Barack Obama gibt seinem designierten Nachfolger Donald Trump vor allem einen Rat mit auf den Weg: Es gibt einen Unterschied zwischen Regierungsarbeit und Wahlkampf. Außerdem: Man kann das Weiße Haus nicht wie ein Familienunternehmen managen. Er habe versucht, das dem bisherigen Immobilienmogul und Unternehmer in ihren bisherigen Gesprächen zu vermitteln, sagte Obama am Sonntag in einem Interview des Senders ABC News.«Was er erkennen muss ist, dass du, sobald du dieses Büro (Oval Office) betrittst, nachdem du vereidigt worden bist, die Verantwortung über die größte Organisation der Welt hast», sagte Obama.

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Rien ne va plus, heißt es bei Donald Trump .

ThyssenKrupp und Salzgitter sollten in diesem Fall profitieren und ihre Aufwärtstrends fortsetzen. In einer aktuellen Studie hat Analyst Bastian Synagowitz von der Deutschen Bank den MDAX-Wert Salzgitter genauer unter die Lupe genommen. Sein Votum lautet „Buy“, das Kursziel hat der Experte von 41 auf 42 Euro angehoben. Der Stahlkonzern habe noch Optimierungspotenzial. Zudem überzeugten der Free Cashflow und die solide Bilanz.

  ThyssenKrupp und Salzgitter: Starke Entwicklung – Kaufsignal durch Trump? © Bereitgestellt von Der Aktionär

Favorit ThyssenKrupp

DER AKTIONÄR ist überzeugt, dass die Krise in der Stahlbranche überwunden ist. Die Hoffnung auf steigende Stahlpreise und die nach wie vor mögliche Konsolidierung in der Branche verleihen Fantasie. Favorit bleibt der DAX-Titel ThyssenKrupp, der mit der Aufzugsparte und der Komponentenfertigung neben dem Stahlbereich noch zwei weitere attraktive Konzernbereiche aufweist. Anleger bleiben an Bord und setzen auf den Ausbruch über das 52-Wochen-Hoch.

Insider - Trump plant Besuch bei CIA am Samstag .
Nach seiner heftigen Kritik an den Geheimdiensten plant der künftige US-Präsident Donald Trump einem Insider zufolge für Samstag einen Besuch bei der CIA. Das sagte ein Mitglied seines Teams am Donnerstag. Aus Geheimdienstkreisen verlautete, bei dem Besuch in Langley nahe der Hauptstadt Washington wolle Trump den neuen Behördenchef Mike Pompeo vereidigen. Dies könnte sich allerdings verzögern, weil der Senat die Personalie noch billigen muss. © REUTERS/Mike Segar - T TPX IMAGES OF THE DAY - RTSWCS8 Trump tritt am Freitag die Nachfolge von Barack Obama an.

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