Finanzen Die Deutsche Bank sucht die Zukunft

12:20  19 mai  2017
12:20  19 mai  2017 Quelle:   dw.com

Mexiko sucht gestohlenes radioaktives Material

  Mexiko sucht gestohlenes radioaktives Material In Mexiko wurde von einem Lastwagen eine Röntgenausrüstung mit radioaktivem Iridium-192 entwendet. Nach dem Diebstahl radioaktiven Materials hat die mexikanische Regierung in mehreren Bundesstaaten Alarm ausgelöst. Wie das Innenministerium am Montag mitteilte, wurde eine für industrielle Zwecke genutzte Röntgenausrüstung von einem Lastwagen gestohlen.Das darin enthaltene radioaktive Iridium-192 könne bei direktem Kontakt schwere Schäden hervorrufen, warnte das Ministerium.

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Sie haben die maximale Seitenabruf-Frequenz ueberschritten. Skandal: Deutsche Bank schützt Geld der Sparer.

In der Frankfurter Festhalle treten üblicherweise Stars der Musikszene auf - und während der Automesse in der Stadt am Main verwandelt ein großer schwäbischer Autobauer das alte Gemäuer in einen Tempel der Mobilität. Und alle Jahre wieder lädt die Deutsche Bank, deren Hauptquartier nur ein paar Hundert Meter entfernt ist, ihre Aktionäre hierher zur Hauptversammlung ein. 9000 Anmeldungen lagen der Bank vor, am Ende waren es 3600 Besitzer von Deutsche Bank-Aktien, die den Weg in die Festhalle gefunden hatten. Für die war gut gesorgt: 8000 belegte Frühstücksbrötchen, 10.000 Frankfurter Würstchen zu Mittag und 14.000 Stück Blechkuchen, darunter "Großmutters Apfelschnitte", für den Nachmittag.

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"Zehn verlorene Jahre"

Allein: Trösten kann so etwas die gebeutelten Anteilseigner nicht. Denn die einst so stolze Bank ist arg ramponiert, war am "Rand der Kernschmelze", wie es Klaus Nieding sagte, der Vizepräsident der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW). Die vergangene Dekade "waren zehn verlorene Jahre", wie auch Ingo Speich von Union Investment beklagte. Allein seit 2012 hätten die Aktionäre rund ein Drittel an Wertverlusten erlitten. Auch Andreas Thomae, Fondsmanager von Deka Investment, die über rund ein Prozent der Anteile verfügt, warf einen Blick zurück und beklagte einen Vertrauensverlust. Und stellte die Frage: "Was ist eigentlich das neue an der neuen Strategie?"

"Lauter deutsche Namen!"

Deutsche Bank will wieder deutscher werden

  Deutsche Bank will wieder deutscher werden Die Deutsche Bank will einen Schlussstrich unter ihre skandalbehaftete Vergangenheit ziehen - aber nicht, ohne frühere Top-Manager für Altlasten zur Kasse zu bitten.Deutschlands größtes Geldhaus musste allein seit 2012 fast 15 Milliarden Euro für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten ausgeben. Einer der teuersten Skandale war der US-Hypothekenstreit, der mit sieben Milliarden Dollar zu Buche schlug. Zunächst hatte sogar eine doppelt so hohe Strafe im Raum gestanden, was im vergangenen Herbst diesseits des Atlantiks große Sorgen um die Widerstandskraft der Bank und eine öffentliche Debatte um Staatshilfe auslöste. Es folgte ein dramatischer Absturz an der Börse.

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Diese hatte Vorstandschef John Cryan zuvor den Aktionären nochmals vorgestellt. In drei Geschäftsbereichen will die Bank zu alter Größe zurückfinden: Eine Unternehmens- und Investmentbank, eine Privat- und Firmenkundenbank und die Vermögensverwaltung. "Lauter deutsche Namen!", wie der Brite Cryan süffisant anmerkte, der seine Rede selbst wie immer seit seinem Amtsantritt vor bald zwei Jahren auf deutsch hielt. Überhaut war er bemüht zu zeigen, wie die Bank wieder zu alter Größte kommen will: Mit der Besinnung "auf unsere Wurzeln". Schließlich sei die Deutsche Bank vor fast 150 Jahren gegründet worden, um "deutsche Unternehmen in alle Welt begleiten zu können", warf Cryan einen Blick zurück. Und genau da wolle man wieder hin, nachdem der Ausflug in die große, weite Welt vor allem gründlich in die Hose gegangen ist.

"Das Schlimmste hinter uns"

15 Milliarden Euro hat die Deutsche Bank seit 2012 an Strafen gezahlt für die Verfehlungen der Vergangenheit. In einer am Vorabend der Hauptversammlung ausgestrahlten Dokumentation des Zweiten Deutschen Fernsehens war von 8000 offenen Rechtstreitigkeiten die Rede, von denen 15 von der Bank als hochriskant eingeschätzt werden, wie Karl von Rohr, Rechtsvorstand der Bank, sagte. Anders klang das bei John Cryan: "Wir gehen davon aus, das wir das Schlimmste hinter uns haben."

Deutsche Bank und McDonald’s: Die Super-Börsentipps von Gene Simmons

  Deutsche Bank und McDonald’s: Die Super-Börsentipps von Gene Simmons Rocker haben mehr Ahnung von Aktien? Könnte man meinen, wenn man sich die Performance von KISS-Gründer Gene Simmons ansieht. Der Rockstar hat im Herbst im Interview mit dem AKTIONÄR Deutsche Bank und McDonald’s empfohlen – mit großem Erfolg.Wenn man an der Börse erfolgreich sein will, muss man cool sein. So cool wie Gene Simmons. Der KISS-Gründer mit der langen Zunge sah im Herbst 2016 den Kurssturz der Deutschen Bank als Kaufchance. „Gut, dass die Bank in der Krise steckt. Man soll in der Krise kaufen“, so Simmons zum AKTIONÄR.Auch McDonald’s hielt Simmons für einen Kauf.

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Wie kritisch die Lage wirklich war, lässt sich an einer Zahl gut ausmachen: Sage und schreibe 82 Mal habe sich der Aufsichtsrat der Bank im vergangenen Jahr getroffen, sagte Paul Achleitner, der Chef des Kontrollgremiums. Ein Rekord, der höchstens noch von den Kontrolleuren bei Volkswagen übertroffen worden sein könnte. Und es war ja auch dramatisch, als der Aktienkurs im Herbst kurzzeitig unter 10 Euro stürzte - und man in Berlin schon über eine staatliche Rettungsaktion nachdachte. Denn plötzlich war die Bank nur noch 14 Milliarden Euro wert - und aus den USA waren gerade Vergleichsforderungen in gleicher Höhe bekannt geworden.

Ackermann und Co sollen zahlen

Achleitner, der in seiner Eröffnungsrede mehrfach von Zwischenrufen unterbrochen wurde, überraschte die Aktionäre mit der Mitteilung, dass man ehemalige Vorstandsmitglieder für die milliardenteuren Verfehlungen in der Vergangenheit zur Kasse bitten will. Er erwarte in den nächsten Monaten eine Regelung, "die einen wesentlichen finanziellen Beitrag der Betroffenen sicherstellt". Seit längerem sei zusammen mit externen Juristen die Frage einer persönlichen oder kollektiven Verantwortung geprüft worden. Namen nannte Achleitner nicht, es ist jedoch davon auszugehen, dass darunter die Ex-Chefs Josef Ackermann und Anshu Jain sind.

FC Bayern: Felix Götze unterschreibt Profivertrag

  FC Bayern: Felix Götze unterschreibt Profivertrag Mario Götze hatte seine Chance in München, kehrte im Sommer 2016 aber mehr oder minder frustriert nach Dortmund zurück. Seine Familie lebt weiter in München, und Bruder Felix bekommt einen Vertrag bei den Profis."Ich bin glücklich, dass ich die Chance als Profi beim FC Bayern erhalte und werde alles daran setzen, meinen Teil zu weiteren Erfolgen der Mannschaft beitragen zu können", sagte Felix Götze. Sein Bruder Mario war in München nie so richtig glücklich geworden und nach drei Jahren im vergangenen Sommer zu Borussia Dortmund zurückgekehrt.

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Fragwürdige Finanzierungspraktiken

plain: DB-Chef Cryan © Reuters/R. Orlowski DB-Chef Cryan

Kritik an den Geschäftspraktiken der Deutschen Bank gab es schon vor Beginn der Hauptversammlung, wie immer machten vor der Festhalle einige Demonstranten auf "schmutzige Geschäfte" der Bank aufmerksam. So habe sich die Bank zwar im vergangenen Jahr entschlossen, auf die Finanzierung von Kohleabbau-Projekten zu verzichten, dennoch gebe es noch immer Aktivitäten in diesem Bereich, hieß es vom Dachverband der Kritischen Aktionäre und der Umweltorganisation Urgewald. So helfe die Bank in der Dominikanischen Republik bei der Finanzierung von zwei neuen Kohlekraftwerken namens Punta Catalina. Besonders pikant dabei: Bauherr ist der brasilianische Baukonzern Odebrecht, der inmitten eines gigantischen Korruptionsskandals steht. Ernsthafte Korruptionsbekämpfung, wie es sich die Deutsche Bank auf die Fahnen geschrieben habe, müsse bedeuten, aus diesem Projekt sofort auszusteigen.

Alles in allem aber machte die Hauptversammlung deutlich, dass die Deutsche Bank zurück auf dem Weg in die Normalität ist. Auch wenn der Aktienkurs mit aktuell rund 16 Euro weit von alten Höhen entfernt ist, auch wenn ein Aktionär nach dem Einstieg eines chinesischen Großaktionärs von der Bank als "chinesisch-russisch-katarischer Zockerbude" sprach: Insgesamt verlief das Aktionärstreffen beinahe normal. Und eine Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, worum es ja am Ende immer geht, dürfte dieses Mal problemlos über die Bühne gehen.

Autor: Henrik Böhme (z:zt. Frankfurt am Main)

Deutsche Bank: Der Basel-IV-Schreck .
Die Deutsche Bank hat mit der jüngsten Kapitalerhöhung im April die harte Kernkapitalquote auf 14,1 Prozent hochgeschraubt. Die Bank hat damit nach der HSBC, die auf 14,3 Prozent kommt, in Europa die zweithöchste Kapitalausstattung. Diskussionen um eine zu geringe Kapitaldecke sollten damit eigentlich der Vergangenheit angehören. Doch sicher sein kann man sich da in Frankfurt nicht. USA gegen Europa Bereits im Januar des laufenden Jahres wollten sich die internationalen Bankaufseher vom Baseler Bankenausschuss auf neue Vorschriften für Finanzinstitute einigen. Doch die Fronten zwischen der EU und den USA sind verhärtet. Der Knackpunkt sind interne Modelle, mit denen vor allem Großbanken die Kapitalausstattung berechnen. Kritiker, wie die USA, sehen einen zu großen Spielraum bei der Berechnung. Laut Handelsblatt rechnen Beobachter nach monatelangem Stillstand jetzt mit einer Einigung der USA und Europa auf die neue Basel-IV-Regulierung in der zweiten Jahreshälfte 2017. Zwar wäre nach Ausgestaltung der neuen Kapitalvorschriften nach einer Analyse von Berenberg die Deutsche Bank besonders betroffen. Allerdings ist von jahrelangen Übergangsfristen auszugehen. Alles im Lot Die Deutsche Bank ist wieder auf Kurs und muss nun zügig die neue Strategie umsetzen. Vorgesehen ist die Reintegration der Postbank und der Fokus auf den Heimatmarkt Deutschland, sowie ein Teilbörsengang der Fondssparte, Welche Gefahr tatsächlich durch Basel IV droht, lässt sich erst abschätzen, wenn die Regeln unter Dach und Fach sind. Zumindest gelten lange Übergangsregelungen als sicher. Anleger sollten sich daher keine Sorgen machen. Auf dem aktuellen Niveau ist die Aktie viel mehr ein Kauf. DER AKTIONÄR hat ein Kursziel von 25 Euro und empfiehlt einen Stopp bei 14 Euro zu setzen.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-38798-die-deutsche-bank-sucht-die-zukunft/

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