Finanzen K+S-Aktie im Aufwind: Die Charttechnik sendet ein Kaufsignal

15:20  19 mai  2017
15:20  19 mai  2017 Quelle:   Börse Online

Commerzbank vor Mega-Kaufsignal

  Commerzbank vor Mega-Kaufsignal Die Commerzbank gehört im laufenden Jahr zu den Unternehmen mit dem höchsten Kursplus im DAX. Das Wertpapier bringt es auf 33 Prozent seit dem Jahreswechsel. Der Leitindex kann mit Plus zwölf Prozent Gewinn nicht mithalten. Die Notierung der Commerzbank könnte den Vorsprung bald sogar noch ausbauen. Zweistellige Kurse voraus Der Kurs hat das Verlaufshoch vom Januar diesen Jahres bei 9,82 Euro in den vergangenen Wochen bereits mehrmals erfolglos getestet. Gelingt jedoch der Sprung über diese Hürde, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg frei für zweistellige Kurse. Der nächste Widerstand wartet dann um 10,95 Euro. Eine massive Unterstützung befindet sich auf Höhe von 8,77 Euro - den Verlaufshochs vom März und Mai diesen Jahre. Die 200-Tage-Linie verläuft bei 7,32 Euro. Die Aktie ist mit einem KGV von 20 hoch bewertet. Allerdings soll das KGV schon im kommenden Jahr auf 14 fallen. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,4 spricht zudem für eine Unterbewertung der Commerzbank. Der AKTIONÄR hält die Aktie vor allem wegen der Fantasie einer Zinswende in Europa ab dem Jahr 2018 für kaufenswert. Das Ziel beträgt 12,50 Euro. Anleger setzen einen Stoppkurs um 7,00 Euro.

Zeitungsinformationssystem ZEFYS: Staatsbibliothek zu Berlin - historische Zeitungen

Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

K+S Flaggen © K+S Aktiengesellschaft K+S Flaggen

Zu neuem Leben erwacht die K+S-Aktie und überwindet dabei den im Sommer 2015 etablierten Abwärtstrend. Fundamentale Phantasie kommt vor allem von der möglichen Abspaltung der Salzsparte mit potenziellem IPO. Zudem gibt es Gerüchte über eine Kapitalerhöhung zu etwa 26 Euro (zwei Euro höher als aktuell) die komplett ein Ankerinvestor übernehmen könnte. Wir gehen tendenziell Long.

  K+S-Aktie im Aufwind: Die Charttechnik sendet ein Kaufsignal © BÖRSE ONLINE

Besonders attraktiv mit 61 Prozent Potenzial bis September ist der ausgewählte Capped-Call mit 24er-Obergrenze. Notiert der MDAX-Wert am 13. September mindestens auf diesem Niveau, dann wird das Derivat dieses Plus machen. Angesichts einer Basis bei 22,00 Euro liegt der Break-Even der Spekulation bei 23,24 Euro.

Infineon-Aktie: 15-Jahres-Hoch – jetzt ist der Weg frei

  Infineon-Aktie: 15-Jahres-Hoch – jetzt ist der Weg frei Am Montag zählt der Chiphersteller Infineon zu den stärksten Werten im DAX. Die Aktie klettert dank der starken Performance auf ein neues 15-Jahres-Hoch. Grund für den Kursanstieg: Die Investmentbank Goldman Sachs hat sich positiv zu den Aussichten des Konzerns geäußert und eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Zuletzt hatte die Infineon-Aktie 2002 mehr gekostet als am heutigen Montag. Dank des positiven Branchenumfelds und gut laufender Geschäfte mit der Automobilindustrie ist die Aktie seit Monaten einer der Top-Performer im DAX. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von knapp 60 Prozent zu Buche. Seit der Anhebung der Prognose Ende März war die Rallye allerdings etwas ins Stocken geraten. Neuen Schwung bringt nun eine Studie von Goldman Sachs. Analyst Alexander Duval hat seine Gewinnerwartungen nach oben geschraubt und das Kursziel von 19 auf 22 Euro angehoben. Die Einschätzung passte er ebenfalls von „Neutral“ auf „Buy“ an. Das Wachstumspotenzial von Infineon werde am Markt nicht hoch genug eingeschätzt, so Duval. Er verwies auf technologische Vorteile und die neuesten Trends im Automobilbereich. Gewinne laufen lassen Infineon ist glänzend für die Zukunft aufgestellt. Vor allem im Autogeschäft schlummert nach wie vor viel Potenzial. Mit dem neuen 15-Jahres-Hoch ist der Ausbruch aus dem Seitwärtstrend gelungen und der Weg nach oben ist nun frei. Die Aktie dürfte weiter zulegen. Anleger lassen die Gewinne laufen.

Mit der richtigen Antwort auf Ihre Prüffrage senden wir Ihnen ein temporäres Passwort an die registrierte E-Mail-Adresse. Klicken Sie auf den Button Passwort anfordern.

K+S AG Hauptsitz in Kassel © K+S AG K+S AG Hauptsitz in Kassel

Eine entscheidende Unterstützung findet sich aktuell um 22/22,60 Euro, wo sich der gebrochene Abwärtstrend, vor allem aber die mittelfristig bedeutsame 55-Tage-Linie und der achtmonatige Aufwärtstrend bewegen. Die beiden letzteren steigen an und laufen während der nächsten Wochen und Monate an den Cap heran. Die Trendlinie wird die 24er-Zone im Juli erreichen.

Ein erster Stopp wird bei 77 Cent und damit noch einmal recht deutlich unter dem Zwei-Wochen-Tief des Derivats platziert. Von dort aus wird der Stoppkurs dann sukzessive um drei Cent wöchentlich angehoben und das Anfangsrisiko von 48 Prozent kontinuierlich reduziert.

NameK+S-Capped-Call
WKNHU8X0D
Aktueller Kurs1,19 € / 1,24 €
Laufzeit13.09.17
Basis/Cap22,00 € / 24,00 €
Stoppkurs1,60 €
Anpassung Stoppkurs+0,04 € / Woche
Zielkurs5,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de

Wall-Street-Schwergewichte engagieren sich bei Snapchat .
Der Facebook-Rivale Snapchat hat an der Börse wieder Boden gutgemacht. Nach dem Kurseinbruch anlässlich des Quartalsberichts vergangene Woche legte die Aktie des Mutterkonzerns Snap am Montag 8,4 Prozent zu. Zuvor hatten große Wall-Street-Häuser ihre Engagements bei dem Messaging-Dienst bekanntgegeben. Dazu zählen neben der Investmentbank Goldman Sachs und der Anlagegesellschaft der Investorenlegende George Soros auch die Hedgefonds Coatue Management und Jana Partners.Snap war im März an die New Yorker Börse gegangen. Dabei wurde die Firma mit rund 24 Milliarden Dollar bewertet.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
Das ist interessant!