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Finanzen Institutionalisierte Kumpanei: Die Politik muss sich von der Wirtschaft lösen

09:52  12 august  2017
09:52  12 august  2017 Quelle:   berliner-kurier.de

Autobauer gegen Hardware-Umrüstung

  Autobauer gegen Hardware-Umrüstung Vor dem mit Spannung erwarteten Dieselgipfel zwischen Politik und Autoindustrie hat sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gegen den Vorwurf von Mauscheleien mit der Branche gewehrt. «Für Kumpanei stehe ich nicht zur Verfügung», sagte der CSU-Politiker in den ARD-«Tagesthemen» am Montagabend zur Kritik von Opposition und Umweltschützern an zu engen Verbindungen. Bei dem Treffen am Mittwoch soll es um konkrete Maßnahmen gehen, mit denen der hohe Schadstoffausstoß vieler älterer Dieselautos gesenkt werden kann.Ziel der Hersteller ist es bisher, vor allem mit , was wohl deutlich höhere Kosten verursachen würde.

Institutionalisierte Kumpanei : Die Politik muss sich von der Wirtschaft lösen . Zuerst verlangt die Politik niedrigen CO2 Ausstoß von der Autoindustrie und dann beschwert man sich über Absprachen.

Die Suppe muss sie selbst auslöffeln: Asyl-Versagen ist Merkels-Versagen. Politik 3. Juni 2018. Plauen: Massenschlägerei zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen.

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Der aktuelle Fall des niedersächsischen Ministerpräsidenten und VW-Aufsichtsrates Stephan Weil ist kein Skandal. Zu nebensächlich waren die Änderungen, die der VW-Konzern an seiner Regierungserklärung vornahm.

Der eigentliche Skandal liegt tiefer – und er ist der Grund, wieso ein Unternehmen überhaupt an einer Politiker-Rede mitschreiben darf. Es ist die institutionalisierte Kumpanei, die in Niedersachsen herrscht.

Ursache dafür ist die 20-Prozent-Beteiligung des Landes an VW. Sie führt dazu, dass jeder mit jedem verflochten ist. Der Ministerpräsident sitzt im Aufsichtsrat und hat nicht nur das Wohl seines Landes zu vertreten, sondern auch das Wohl des Konzerns. Und das Wohl Niedersachsens hängt wiederum von VW und den vielen Tausend Arbeitsplätzen ab.

Hält die deutsche Wirtschaft ihr Tempo?

  Hält die deutsche Wirtschaft ihr Tempo? Die deutsche Wirtschaft ist mit viel Schwung ins Jahr 2017 gestartet. Ob sie das Wachstumstempo im zweiten Quartal gehalten oder sogar noch erhöht hat, teilt das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mit. Manche Ökonomen rechneten zuletzt mit einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Zu Jahresfang waren es noch 0,6 Prozent.«Viele Indikatoren deuten auf ein wirklich starkes zweites Quartal», erklärte Ifo-Konjunktur-Experte Timo Wollmershäuser jüngst. Unter anderem gingen derzeit viele Bestellungen aus dem Euroraum bei den Unternehmen ein.

07. Die Aufgaben müssen von Ihnen berichtigt werden. 08. Das Fenster ist aufgemacht worden. 09. Der Apparat musste von seiner Frau abgeholt werden. 14. Man muss die Häuser renovieren. 15. Es musste über den Bach gesprungen werden. 16. Man konnte die Aufgaben nicht lösen .

Gibt es da zu viel Kumpanei , eine zu große Nähe? Zunehmende Ökonomisierung der Lebensverhältnisse. Kapern: Besteht denn überhaupt noch die Möglichkeit, dass sich die Politik oder der Staat wieder von der Wirtschaft emanzipiert?

Niedersachsen muss seine VW-Anteile verkaufen

Dies ist ein unlösbarer Loyalitätskonflikt, eine Beziehung, in der wirkliche Kontrolle nicht gedeihen kann. Nur so ist erklärbar, dass sich der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn allmächtig fühlen konnte, ein Fantasiegehalt von mehr als 15 Millionen Euro jährlich kassierte und heute mit einer Pension von 3900 Euro täglich spazieren geht. 

Nur so ist erklärbar, dass der Aufsichtsrat nicht merkte, dass VW dabei ist, die Elektromobilität zu verschlafen.

Nur so ist erklärbar, dass der ehemalige Finanzvorstand Pötsch, der wahrscheinlich die Börsen zu spät über die Folgen des US-Abgasskandals informierte, Chef des Aufsichtsrates werden konnte.

Die einzige Chance, diese institutionalisierte Kumpanei zu beenden, ist der Verkauf der VW-Anteile durch Niedersachsen. Dann wäre die Politik wieder unabhängig – und dann könnte auch jeder seine Reden allein schreiben.

Experten warnen: Crash auf dem Transfermarkt wird kommen .
Die Vereine ziehen sich gegenseitig das Geld aus den Taschen.Mit dieser riesigen Summe geht nun der FC Barcelona auf Nachfolger-Suche und hat diese wohl schon in Dortmund beendet, die wiederrum einen Nachfolger für Osumane Dembélé suchen werden.

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