Finanzen Folgen des Kohle-Bergbaus - Evoniks Millionen halten das Ruhrgebiet über Wasser

09:25  12 september  2017
09:25  12 september  2017 Quelle:   wiwo.de

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Evoniks Millionen halten das Ruhrgebiet über Wasser . Ab 2019 muss sich die RAG-Stiftung um die Ewigkeitslasten des Steinkohle- Bergbaus kümmern. Rechnerisch sind die Kosten dafür explodiert.

der Kohle vor mehr als 300 Millionen Jahren im Karbonwald und das größte Steinkohlenstück aus dem Ruhrgebiet . Die Trichterebene mit dem Thema Höhepunkt und Abschied ist der Hochphase und den Folgen der Kohle gewidmet.

Zehn bis 15 Meter läge das Ruhrgebiet unter Wasser, wenn nicht ständig Wasser abgepumpt würde. Die Kosten dafür trägt von 2019 an eine Stiftung - zum Großteil mit den Dividendeneinnahmen aus dem Konzern Evonik.

Fußballfans kennen Evonik als Sponsor von Bundesligist Borussia Dortmund, Anleger als Chemiewert mit stabiler Dividende. Doch der größte Anhänger des Essener Unternehmens dürfte der Bundesfinanzminister sein: Evonik sichert über seine Dividenden die Folgelasten des deutschen Kohlebergbaus.

Der Chemieriese gehört zu mehr als zwei Dritteln der RAG-Kohlestiftung, die die sogenannten Ewigkeitslasten trägt. Solange die Millionen aus Essen fließen, muss der Steuerzahler nach der Schließung der letzten deutschen Zeche für das dauerhafte Abpumpen des Grubenwassers nicht selbst aufkommen - eine ungewöhnliche, aber offensichtlich erfolgreiche Konstruktion.

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Das Ruhrgebiet muss dauerhaft vor der Überflutung geschützt werden. Die Kosten liegen bei mehr als hundert Millionen Euro pro Jahr. Doch die Folgen des Bergbaus werden das Ruhrgebiet noch lange beschäftigen.

Eine bessere Qualität hatte die Kohle , die tief im Berg lag, als die Kohle , die man nah an der Erdoberfläche fand. Der frühe Bergbau im Ruhrgebiet Schon früh haben Menschen nach Gold, Silber, Kupfer, Blei und Eisenerz gegraben.

Am 12. September ist die Gründung des Unternehmens zehn Jahre her, am 17. September feiert der Chemiekonzern bei einem Festkonzert mit den Berliner Philharmonikern in Essen. „Ich kann in den nächsten 50 Jahren nicht erkennen, dass wir zur Finanzierung der Bergbaulasten den Steuerzahler benötigen. Das Stiftungsmodell funktioniert“, sagt der Evonik-Aufsichtsratschef und Stiftungsvorsitzende Werner Müller selbstbewusst.

Hinter einer Kohlenhalde steht der Förderturm der Zeche Prosper-Haniel in Bottrop. Foto: dpa: Folgen des Kohle-Bergbaus - Evoniks Millionen halten das Ruhrgebiet über Wasser © dpa Folgen des Kohle-Bergbaus - Evoniks Millionen halten das Ruhrgebiet über Wasser

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und Ruhrkohle-Chef (ab 2003) hat die damals revolutionäre Idee durchgesetzt, die Industriebeteiligungen des früheren Ruhrkohle-Konzerns von den Zechen abzutrennen und in eine Stiftung einzubringen. So wurden die Unternehmen das Haftungsrisiko für den Kohleausstieg los und konnten sich besser entwickeln - dasselbe hofft heute die Energiebranche, nachdem sie sich vom Endlagerrisiko für Atommüll freigekauft hat.

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Aus dem Chemieunternehmen Degussa, das mehrheitlich zum Ruhrkohlekonzern gehörte, formte Müller die heutige Evonik und übernahm den Vorsitz. Am 12. September 2007 - vor zehn Jahren - präsentierte das neue Unternehmen seinen von Beratern ausgedachten Kunst-Namen in riesigen Lettern an der Fassade des Essener Verwaltungshochhauses. Vorher hatten nur fünf Menschen im Konzern den neuen Namen gekannt, wie Müller erzählt.

Im Frühjahr 2013 ging Evonik an die Börse. Das Unternehmen erwirtschaftet heute mit mehr als 35.000 Mitarbeitern knapp eine Milliarde Euro Reingewinn und deckt rund 80 Prozent der Einnahmen der deutschen Kohlestiftung ab. „Für das Pumpen brauchen wir künftig rund 220 Millionen Euro im Jahr - unsere Einnahmen sind etwa doppelt so hoch“, sagt Müller.

Das Unternehmen setzt mit seinen Produkten auf globale Trends etwa bei der Ernährung: Mit riesigen Fabriken für die Aminosäure Methionin zur Tierfutterproduktion verdienen die Essener an der wachsenden Fleischnachfrage. Beim globalen Bevölkerungswachstum ist Evonik mit Superabsorbern für Babywindeln dabei. Mit der vor wenigen Tagen abgeschlossenen Übernahme des Kieselsäuregeschäfts von J.M. Huber aus den USA setzt der Konzern auf die steigende Nachfrage im Gesundheits- und Kosmetikmarkt etwa für Zahnpasta - ein typischer Boommarkt in Schwellenländern mit wachsendem Wohlstand.

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Man kann also zum Schluss kommen, dass . Das hat zur Folge , dass

Momentan wächst die Weltbevölkerung jedes Jahr um ca. 80 Millionen . Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Deutschland. Das wirksamste Mittel um das Bevölkerungswachstum langfristig zu stabilisieren ist Entwicklungshilfe!

Doch es gibt auch Herausforderungen: Die Aktie des Unternehmens dümpelt weiter deutlich unter dem Einstandskurs von 2013. „Die Börse will Produkte mit höherer Marge“, sagt der Präsident der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker. „Wachstum, neue Produkte oder eine große Neuerwerbung - es muss eine Zündung geben“, fordert der Aktionärsschützer. Aufseher Müller ist außerdem mit den Verwaltungskosten und zu bürokratischen Abläufen im Konzern nicht zufrieden. Er rechne dazu bei der nächsten Aufsichtsratssitzung im Herbst mit Vorschlägen des neuen Vorstandschefs Christian Kullmann.

Der im Sommer bestellte Evonik-Chef will das Unternehmen nach eigenen Aussagen zum „besten Spezialchemiekonzern der Welt“ machen - kein kleines Ziel. Ohne eine weitere größere Akquisition dürfte er dabei kaum auskommen, wird in der Branche erwartet. „Bisher gilt Evonik als etwas langweilige Langfristanlage“, sagt Hocker. „Aber Kullmann wird die Langeweile schon vertreiben.“

Fischmarkt unter Wasser: Sturmflut an der Nordsee – Bahnverkehr im Norden gestört .
Auch für den Donnerstag sind in Teilen Deutschlands Unwetter gemeldet. Nach dem ersten großen Herbststurm des Jahres müssen Pendler im Berufsverkehr in Norddeutschland auch am Donnerstagmorgen noch mit den Folgen kämpfen. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind im Norden weiterhin vier Strecken gesperrt, auf einigen weiteren waren nur einzelne Gleise befahrbar.Derweil warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Donnerstag vor Unwettern im Südwesten Deutschlands.

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