Finanzen Siemens: Die letzte Baustelle

16:51  13 oktober  2017
16:51  13 oktober  2017 Quelle:   Der Aktionär

Erstmals seit 40 Jahren oberste Ränge des Kolosseums in Rom wieder geöffnet

  Erstmals seit 40 Jahren oberste Ränge des Kolosseums in Rom wieder geöffnet Erstmals seit 40 Jahren können Besucher bald wieder auf die obersten Ränge des Kolosseums in Rom steigen. Italiens Kulturminister Dario Franceschini stellte am Dienstag die renovierten Ränge IV und V des Kolosseums vor. Vom vierten Rang aus konnten in der Römerzeit Händler und Kleinbürger den Kämpfen der Gladiatoren zuschauen, auf dem letzten Rang durfte der "Pöbel" kostenlos Platz nehmen, wie die Direktorin des Monuments, Rosella Rea, sagte. Dieser biete heute als Aussichtsterrasse einen "unglaublichen Blick in das Innere des Kolosseums und auf ganz Rom", schwärmte Franceschini. Ab dem 1. November sind die höchsten Ränge öffentlich zugänglich.

Kein Event vorhanden. Tag der offenen Baustelle .

Der Oberbürgermeister. Stadt Köln.

Konzernchef Joe Kaeser treibt bei Siemens den Umbau voran. Die Windkraft wurde mit Gamesa zusammengelegt, die Mobilitätssparte fusioniert mit Alstom und die Osram-Beteiligung wurde verkauft. Zudem soll die Medizintechniktochter Healthineers an die Börse kommen. Eine große Baustelle bleibt dem Industrieriesen aber noch.

In der Sparte „Power and Gas“ läuft es nicht nach Plan. Das Geschäft mit den großen Gasturbinen macht aktuell noch rund ein Fünftel des Umsatzes und 40 Prozent des Auftragsbestands aus. Durch die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien und die Dezentralisierung der Stromproduktion lässt die Nachfrage allerdings nach. Das Problem: Während der Markt für Gasturbinen in der Vergangenheit meist einer Berg- und Talfahrt glich, wird nun mit einer dauerhaften Schwäche gerechnet.

Dax aktuell - Dax legt eine Atempause ein

  Dax aktuell - Dax legt eine Atempause ein Nach einer siebentägigen Gewinnserie startet der deutsche Leitindex leichter in den Handel - ohne die Marke von 13.000 Punkten aus dem Blick zu verlieren. Doch die Ruhepause könnte durchaus noch ein paar Tage anhalten. Gewinnmitnahmen haben am Donnerstag im Anfangsgeschäft den Dax belastet. Der Leitindex fiel um 0,2 Prozent auf 12.943 Punkte. Nach einer siebentägigen Gewinnserie sei eine Konsolidierung durchaus angebracht, sagte ein Händler. Ein Angriff auf die 13.000-Punkte-Marke werde aber gewiss bald folgen. Die Krise um Katalonien drückte weiter auf die Stimmung.

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Die erzeugte Strommenge soll bis 2040 zwar um 75 Prozent steigen. Laut Schätzungen entfallen aber 72 Prozent der Investitionen auf erneuerbare Energien. Seit Jahren deutet sich der Marktzusammenbruch an, die Nachfrage nach Turbinen ist – bis auf einen mehrere Milliarden schweren Sonderauftrag aus Ägypten – kontinuierlich zurückgegangen. Während Konkurrenten wie GE und Alstom oder Mitsubishi und Hitachi fusionierten, muss Siemens beim Kraftwerksgeschäft Rückschläge hinnehmen. CFO Ralf Thomas warnte bereits, dass die Sparte unter die Zielmarge von elf bis 15 Prozent rutschen könnte. Experten befürchten bereits eine Senkung der Prognose.

  Siemens: Die letzte Baustelle © Bereitgestellt von Der Aktionär

Starke Entwicklung

Das Geschäft mit den Gasturbinen läuft aktuell nicht rund. Kaeser wird aber auch diese Baustelle anpacken. Seine Strategie, den einzelnen Geschäftsbereichen mehr Eigenständigkeit zuzugestehen, sollte aufgehen. DER AKTIONÄR hat Siemens in der aktuellen Ausgabe ausführlich unter die Lupe genommen. Welche Wachstumstreiber es bei dem Konzern gibt und wie die Aussichten für die Aktie sind, kann hier bequem nachgelesen werden.

Turbine 20090910: Siemens Baustelle © Bereitgestellt von Der Aktionär Siemens Baustelle

Australien baut keine Autos mehr .
In Australien ist das letzte im Land produzierte Auto vom Band gerollt - ein Pkw der Traditionsmarke Holden. Die stellt nach 69 Jahren Autobau nun die Produktion im Land ein. Die Schließung des Werks im Norden von Adelaide im Bundesstaat South Australia am Freitag (20.10.2017) ist das Ende einer Ära: Holden war 1856 als Sattlerei gegründet worden und stellte 1948 das erste Auto in Massenfertigung in Australien her. Premierminister Malcolm Turnbull sagte, er sei sehr traurig, "wie wir alle".

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-51876-siemens-die-letzte-baustelle/

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