Finanzen Deutsche Bank-Aktie: Die Börsenampel steht auf grün

12:05  29 november  2017
12:05  29 november  2017 Quelle:   Börse Online

Deutsche Bank: Jamaika-Aus belastet, aber…

  Deutsche Bank: Jamaika-Aus belastet, aber… Die Verhandlungen über eine Jamaika Koalition sind endgültig gescheitert. Die Verhandlungen über eine Jamaika Koalition sind endgültig gescheitert. Der DAX taucht deshalb heute erst einmal ab und zieht die Titel der Deutschen Bank mit nach unten. Dabei gibt es durchaus auch positive News zu der Aktie.

Im November zählte die Aktie der Deutschen Bank mit zu den besten DAX-Werten. Doch die Rally dürfte erst der Anfang sein, im kommenden Jahr wird es richtig spannend. Deutsche - Bank - Aktie steht vor starkem Comeback.

Deutsche Bank - Aktie : Die Börsenampel steht auf grün . Im November z�hlte die Aktie der Deutschen Bank mit zu den besten DAX-Werten. Doch die Rally d�rfte erst der Anfang sein, im kommenden Jahr wird es richtig spannend.

Lange Zeit wollten Investoren die beiden deutschen Großbanken nicht anfassen. Ständig neue Kapitalerhöhungen und zahlreiche laufende Rechtsstreitigkeiten wirkten abschreckend, obwohl die Commerzbank und Deutsche Bank beim Kurs-Buchwert-Verhältnis mit weniger als 0,5 eigentlich zu den ganz wenigen Schnäppchen zählten. Zur Einordnung: Für die großen US-Institute wird ein Faktor von rund 1,3 aufgerufen.

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  Gazprom gibt jetzt kräftig Gas Der weltgrößte Erdgasproduzent hat seine Investitionspläne für das kommende Jahr vorgestellt. Demnach will Gazprom erstmals 1,2 Billionen Rubel (umgerechnet 17,3 Milliarden Euro) in neue Projekte und vor allem Pipelines investieren – ein neuer Rekord für das Unternehmen. Der weltgrößte Erdgasproduzent hat seine Investitionspläne für das kommende Jahr vorgestellt. Demnach will Gazprom erstmals 1,2 Billionen Rubel (umgerechnet 17,3 Milliarden Euro) in neue Projekte und vor allem Pipelines investieren – ein neuer Rekord für das Unternehmen.

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Das seit wenigen Monaten verstärkte Interesse strategischer Investoren ist daher nicht überraschend, vor allem nachdem sich beide Häuser von vielen Altlasten befreit haben. Allerdings besteht noch viel Luft nach oben: Die Kostensenkungen sowie Restrukturierungsmaßnahmen sind noch nicht ausgereizt, höhere Margen durchaus möglich. Im Sommer kaufte sich der US-Finanzinvestor Cerberus bereits mit fünf Prozent bei der Commerzbank ein, seit einigen Tagen sind die Amerikaner mit drei Prozent auch bei der Deutschen Bank dabei.

Nach dem chinesischen Konzern HNA, dem Emirat Katar und dem Vermögensverwalter Blackrock ist Cerberus derzeit der viertgrößte Aktionär bei Deutschlands größtem Geldhaus. Offiziell will Cerberus mit dem Einstieg an der robusten deutschen Konjunktur und der hohen Sparquote in Deutschland profitieren. Doch das dürfte nicht die ganze Wahrheit sein.

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  BASF: Warum der Deal mit DEA positiv zu werten ist In der vergangenen Woche überraschte die Marktteilnehmer die Meldung, dass BASF mit dem russischen Milliardär Mikhail Fridman über die Zusammenlegung von Wintershall und DEA verhandelt. So sollen Wintershall und DEA fusionieren. BASF dürfte an dem Gemeinschaftsunternehmen zunächst noch die Mehrheit halten. Mittelfristig werde aber offenbar eine Abspaltung beziehungsweise ein IPO angedacht. DZ-Bank-Analyst Peter Spengler betont, dass ein Zusammenschluss durchaus Sinn machen würde. So sind die Aktivitäten von DEA und Wintershall in einigen Regionen benachbart oder gar überlappend.

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Was will Cerberus?

Fondsmanager Ingo Speich von Union Investment bringt es auf den Punkt: "…Cerberus ist ein Investor, der klare Forderungen stellen und auch die Strategie beeinflussen wird." Knallharte Restrukturierungen sind die Spezialität des erfolgreichen Finanzinvestors. Da die Amerikaner auch bei der Commerzbank investiert sind, erscheint ein Zusammengehen der beiden Häuser als langfristiges Ziel durchaus vorstellbar. Bereits im Sommer 2016 hatten Deutsche Bank und Commerzbank die Möglichkeiten geprüft, dann aber wieder beendet.

Das Interesse könnte allerdings auch der Postbank gelten. In der Vergangenheit hatte sich Cerberus schon einmal mit einer möglichen Übernahme beschäftigt, allerdings forderte die Deutsche Bank einen zu hohen Preis. Die Postbank wird nun integriert. Auch hier besteht noch sehr viel Potenzial, die Kosten zu senken.

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  Märkte am Morgen: DAX folgt dem Dow ins Plus, Deutsche Bank im Fokus Märkte am Morgen: DAX folgt dem Dow ins Plus, Deutsche Bank im FokusBörse paradox - an der Wall Street schloss der Dow Jones auf einem Rekord. Dagegen verlor der S&P 500 0,1 Prozent und der Nasdaq Composite sogar 1,1 Prozent. Der Grund für die Diskrepanz sind Gewinnmitnahmen bei den großen Tech-Aktien: Amazon, Facebook und Co mussten relativ deutliche Kursverluste hinnehmen, während die Finanz-Titel Zugewinne verbuchten. Die Branchenrotation hängt wiederum mit der US-Steuerreform zusammen.

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Im Aktionärskreis der Deutschen Bank gibt es aber noch weitere Veränderungen: Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat über Finanzinstrumente Zugriff auf rund sieben Prozent der Anteile. Ob es eine Verbindung zu Cerberus gibt und die Amerikaner ihren Anteil bald weiter aufstocken oder ein anderer Investor sich ebenfalls in Position bringt, ist vollkommen offen. Für Deutsche Bank-Chef John Cryan könnte es jedenfalls bald ungemütlich werden, die neuen Anteilseigner wollen Rendite sehen.

Gerade bei der Aktienperformance fällt der heimische Branchenprimus aber erst seit wenigen Wochen positiv auf. Mit zehn Prozent reicht es im November-Ranking für den zweiten Platz, seit Jahresbeginn rückte der Kurs aber nur um schwache vier Prozent vor. Im Kursbild zeigt sich dies mit einer seitwärts laufenden 200-Tage-Linie (violett). Immerhin zieht das Handelsvolumen mit den zuletzt steigenden Kursen an, ein gutes Zeichen. Die nächste Hürde lauert am Jahreshoch bei knapp 18 Euro, darüber wäre der Weg frei. Auf der Unterseite war ab 15 Euro seit Jahresbeginn immer wieder stärkeres Kaufinteresse zu beobachten. Wirklich kritisch wird es aber erst südlich der Marke von 12/12,50 Euro.

Deutsche Bank warnt vor grosser Koalition

  Deutsche Bank warnt vor grosser Koalition Der Chefökonom der Deutschen Bank spricht Tacheles: Die EZB-Geldpolitik sei schädlich, am deutschen Anleihemarkt herrsche die grösste Blase der Geschichte, und SPD-Chef Schulz fördere falsche Vorhaben in der Euro-Zone. Wenn die Deutsche Bank zum Treffen mit David Folkerts-Landau einlädt, können sich Journalisten freuen. Der Chefökonom des Instituts macht aus seinem Herzen keine Mördergrube, sondern ist immer ein guter Lieferant für knackige Aussagen. Lieblingsziel war in den letzten Jahren oft die Europäische Zentralbank (EZB).

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Rundschau für Klardenker und Freidenker by .


Empfehlung der Redaktion

Die Aktie der Deutschen Bank dürfte 2018 zu den heißesten Wetten bei den DAX-Titeln zählen. Sollte auch die EZB mitspielen und die Zinsen weiter steigen, hellen sich die Perspektiven weiter auf. Zudem sorgt der geplante Börsengang der Tochter Deutsche Asset Management für Fantasie. Nachdem es zuletzt auf operativer Ebene immer besser lief, könnte im ersten Halbjahr 2018 das IPO erfolgen.

Spekulative Anleger können sich ähnlich wie Cerberus in Position bringen, sollten zunächst aber nur mit niedrigen Beträgen einsteigen. Um auch von kleineren Bewegungen der Aktie verstärkt zu profitieren, bieten sich Knock out Bull-Papiere wie die WKN HU7LGW an. Ausgehend von einem Basispreis bei elf Euro werden Kursveränderungen um den Faktor 3,2 verstärkt. Steigt die Deutsche Bank bis in den Bereich des Jahreshochs bei knapp 18 Euro, legt der Schein um rund 40 Prozent zu.

Franz-Georg Wenner ist Chefredakteur des börsentäglichen Anlegermagazins "Index-Radar". Der Spezialist für Technische Analyse ist regelmäßiger Gast bei n-tv und dem Verein Technischer Analysten Deutschlands (VTAD).

Basiswert

Deutsche Bank

Kurs Basiswert

16,08 EUR

Produkt

Knock out Bull

WKN

HU7LGW

Emittent

UniCredit

Fälligkeit

endlos

Hebel

3,2

Basispreis

11,03 EUR

Knock Out

11,03 EUR

Kurs Zertifikat

5,67 EUR

Spread

0,2 %

Deutsche Bank: Droht 2017 wieder ein Horrorverlust? .
Das Jahr 2016 haben Aktionäre der Deutschen Bank in böser Erinnerung. Damals schockte CEO John Cryan die Anteilseigener mit einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wollte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Das Jahr 2016 haben Aktionäre der Deutschen Bank in böser Erinnerung. Damals schockte CEO John Cryan die Anteilseigener mit einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr wollte der Konzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Doch ausgerechnet die lange erwartete US-Steuerreform könnte Cryan jetzt einen Strich durch die Rechnung machen.

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