Finanzen Steinhoff-Aktie: Chef tritt zurück - Nachforschungen zur Bilanz

17:50  06 dezember  2017
17:50  06 dezember  2017 Quelle:   Börse Online

Steinhoff-Aktie: Drei Groß-Aktionäre wollen Kreditlinie verlängern

  Steinhoff-Aktie: Drei Groß-Aktionäre wollen Kreditlinie verlängern Der unter Bilanzfälschungs-Verdacht geratene Poco-Mutterkonzern Steinhoff erhält einem Medienbericht zufolge bei seinen Bemühungen um eine milliardenschwere Kreditverlängerung Rückendeckung von einigen Eignern. Mindestens drei Großaktionäre hätten signalisiert, dem Unternehmen entgegenzukommen, berichtete die Agentur Bloomberg am Dienstag. Über eine Verlängerung der Kredite solle am 19. Dezember bei einem Treffen der Aktionäre beraten werden. Die Mehrheit der Geldgeber müsse zustimmen.Insgesamt gehe es um ein Kreditvolumen von 2,9 Milliarden Euro. Zu den größten Steinhoff-Kreditgebern zählten unter anderen Bank of America, BNP Paribas, China Construction Bank sowie Citigroup.

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Möbelproduktion © Steinhoff International Möbelproduktion

Der Chef des für die Poco-Märkte bekannten Möbelkonzerns Steinhoff, Markus Jooste, ist zurückgetreten. Zudem gab der Aufsichtsrat am späten Dienstagabend in einer Pflichtmitteilung bekannt, dass "in Bezug auf Bilanzunregelmäßigkeiten neue Informationen ans Licht gekommen sind". Diese machten weitere Nachforschungen erforderlich. Die Bilanz werde veröffentlicht, wenn dies möglich sei. Zudem werde geprüft, ob frühere Unternehmenszahlen überarbeitet werden müssten.

Die Konzernleitung soll zunächst Steinhoff-Chairman Christo Wiese übernehmen.

Steinhoff-Aktie: Minus 63 Prozent - Papier wird im Bilanzskandal zum Pennystock

  Steinhoff-Aktie: Minus 63 Prozent - Papier wird im Bilanzskandal zum Pennystock Ungereimtheiten in den Büchern, der Abgang zweier Topmanager, möglicher Insiderhandel und verschobene Jahreszahlen - das war den Steinhoff-Anlegern am Mittwoch endgültig zu viel.Hauptaktionär und Aufsichtsratschef Christo Wiese soll den Konzern nun übergangsweise führen. Eine Lösung, die für den Analysten Jürgen Kolb vom Investmenthaus Kepler Cheuvreux Fragen aufwirft. Denn die Ermittlungen könnten, so seine Einschätzung, auch auf Wiese ausgeweitet werden - so eng wie er mit der Entwicklung verbunden gewesen sei.

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Während des Handels hatten die Anleger die Flucht aus Steinhoff-Aktien ergriffen: Die Papiere stürzten zeitweise um zehn Prozent auf ein Rekordtief von 2,77 Euro ab. Schon am Montag hatten sie zehn Prozent eingebüßt, als der südafrikanisch-deutsche Konzern bekanntgab, dass die am Mittwoch anstehende Bilanz untestiert sei. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt seit August wegen möglicher Bilanzfälschung gegen aktuelle und ehemalige Verantwortliche des Konzerns. Steinhoff hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Die im MDax gelisteten Papiere haben seit Jahresbeginn rund 40 Prozent verloren.

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