Finanzen VW-Chef: Steuervorteile für Dieselkraftstoff «hinterfragen»

12:51  12 dezember  2017
12:51  12 dezember  2017 Quelle:   dpa

Ifo-Chef - Trumps Steuerreform beflügelt Europas Konjunktur

  Ifo-Chef - Trumps Steuerreform beflügelt Europas Konjunktur Der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, rechnet damit, dass die Steuerreform von US-Präsident Donald Trump Druck auf die hiesige Politik erzeugen dürfte. © REUTERS/Ralph Orlowski (GERMANY - Tags: BUSINESS) - GM1EA2B1CAC01 Ifo-Chef - Trumps Steuerreform beflügelt Europas Konjunktur "Die Reform wird Investitionen und Konsum in den USA erhöhen und den internationalen Steuerwettbewerb anheizen", sagte er der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Das US-Leistungsbilanzdefizit werde sich dadurch ausweiten.

Wolfsburg (dpa) - VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. "Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten", sagte der Manager dem "Handelsblatt".

Wolfsburg (dpa) - VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. "Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten", sagte der Manager dem "Handelsblatt".

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Ende November in Berlin. © Foto: Sophia Kembowski Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Ende November in Berlin.

VW-Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. «Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten», sagte der Manager dem «Handelsblatt».

«Wenn der Umstieg auf umweltschonende E-Autos gelingen soll, kann der Verbrennungsmotor Diesel nicht auf alle Zeiten weiter wie bisher subventioniert werden.» Fachleute und Umweltexperten hatten sich ebenfalls gegen dieses Diesel-Privileg gewandt.

Thomas Tuchel zu Gast bei Guardiola

  Thomas Tuchel zu Gast bei Guardiola Thomas Tuchel hat sich in seiner freien Zeit Anschauungsunterricht bei einem alten Bekannten genommen und ein Selfie mit Sänger Noel Gallagher und Ilkay Gündogan getwittert. Unter seinen Tweet schrieb der ehemalige Coach von Borussia Dortmund: "Ein schöner Abend mit Gallagher und Gündogan.

Wolfsburg (dpa) - VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. "Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten", sagte der Manager dem "Handelsblatt".

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Ende November in Berlin. VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. «Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen

Konkret schlug Müller eine schrittweise Umschichtung der Steuererleichterungen vor. «Das Geld könnte sinnvoller in die Förderung umweltschonender Antriebstechniken investiert werden. Abstriche bei den Diesel-Subventionen, dafür Anreize für Elektroautos, wären das richtige Signal. Das würden wir aushalten, ohne gleich Existenzängste haben zu müssen.»

Müller betonte zugleich aber auch, dass die bisherigen steuerlichen Subventionen den Absatz von Diesel-Fahrzeugen in Deutschland erheblich erleichterten und sich alle - ob private oder gewerbliche Kunden - an diese Steuernachlässe gewöhnt hätten. Gleichwohl solle «die Autoindustrie diese Diskussion proaktiv mit der Politik führen», damit der Systemwechsel zur E-Mobilität gelinge.

Seehofer verliert bei Wiederwahl als CSU-Chef an Rückhalt

  Seehofer verliert bei Wiederwahl als CSU-Chef an Rückhalt Nach dem wochenlangen Machtkampf in der CSU hat Parteichef Horst Seehofer bei seiner Wiederwahl schlechter als vor zwei Jahren abgeschnitten. Der 68-Jährige erhielt auf dem Parteitag am Samstag in Nürnberg 83,7 Prozent der Delegiertenstimmen, wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann als Versammlungsleiter in bekanntgab. Bei der Wahl vor zwei Jahren hatte Seehofer noch 87,2 Prozent der Stimmen auf sich vereint.Seehofer führt die CSU und die bayerische Landesregierung seit 2008.

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, Ende November in Berlin. VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. "Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen

Wolfsburg (dpa) - VW -Konzernchef Matthias Müller zieht die bestehenden Steuervorteile für Dieselsprit in Zweifel. «Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten», sagte der Manager dem «Handelsblatt».

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer lobte Müller. «Hut ab», sagte der Leiter des CAR-Centers der Universität Duisburg-Essen am Sonntag der dpa. Er hätte nicht damit gerechnet, dass ein deutscher Autobauer so eine mutige Forderungen erheben würde. Die Vorschläge könnten in dieser Form der schwächelnden E-Mobilität tatsächlich wirksam helfen. Von Seiten der Industrie habe er das nicht erwartet. «Und jetzt sagt das endlich einer. Das ist wirklich beeindruckend.»

Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sagte: «Wenn Autobosse das jetzt schon fordern, müssen Abbau von Diesel-Subvention und Blaue Plakette das Programm der nächsten Bundesregierung werden. Es kann nicht sein, dass die Politik an Subventionen festhält, die nicht mal mehr die Branche will.»

Müller hatte in dem Interview für die Einführung von blauen Umweltplaketten in Städten geworben. Die Vergabe sollte an einen bestimmten Stickoxid-Wert gebunden werden. «Nur wer darunter liegt, dürfte dann auch künftig in Städte fahren», sagte Müller der Zeitung. Nach Einschätzung des VW-Chefs müssten Politik und Automobilhersteller «alles unternehmen, um großflächige Fahrverbote zu verhindern».

Parteitag in Nürnberg : CSU bestätigt Horst Seehofer erneut als Parteichef

  Parteitag in Nürnberg : CSU bestätigt Horst Seehofer erneut als Parteichef Trotz der immensen Verluste bei der Bundestagswahl ist Horst Seehofer erneut als CSU-Parteichef bestätigt worden. Er erhielt beim Parteitag 83,7 Prozent der Stimmen. Nach der demonstrativen Einigung mit seinem Rivalen Markus Söder erhielt Horst Seehofer beim Parteitag am Samstag in Nürnberg 83,7 Prozent der Stimmen - nach 87,2 Prozent vor zwei Jahren. Zuvor hatte Seehofer in seiner Rede erneut auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Zuwanderung zu begrenzen: "Wir brauchen eine Begrenzung der Zuwanderung, damit die Integrationsfähigkeit unseres Landes gelingt.""Wir sind ein christlich geprägtes Land und wir bleiben ein christlich geprägtes Land.

Aktuelles aus In- & Ausland • Wirtschaft. VW - Chef : Steuervorteile für Dieselkraftstoff « hinterfragen ».

«Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass wir Sinn und Zweck der Dieselsubventionen hinterfragen sollten», sagte der Manager dem «Handelsblatt». 14:45 Erdogan bezeichnet Israel als «Terrorstaat» 14:45 VW - Chef rückt von Steuervorteilen für Dieselkraftstoff ab 14:45 Übergabe der

Der Diesel ist für die deutschen Hersteller extrem wichtig. 2016 hatten etwas mehr als die Hälfte aller in der Bundesrepublik neu zugelassenen Autos der Marke VW einen solchen Motor. Bei der Oberklasse-Tochter Audi waren es sogar zwei Drittel, BMW und die Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz kamen auf ähnliche Werte. Ein Grund für den hohen Anteil ist die deutlich niedrigere Besteuerung von Dieselkraftstoff im Vergleich zu Benzin. Der Kauf von Dieselwagen ist daher für Firmen oder Privatleute mit hoher Fahrleistung attraktiv.

Da Dieselmotoren bei vergleichbarer Leistung aber oft mehr Stickoxide als Benziner ausstoßen und ihnen deshalb in Deutschland auch bald in einigen Städten Fahrverbote drohen, fordern Experten wie die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, ein Ende des Steuerprivilegs. «Dieselfahrer zahlen pro Liter Kraftstoff 18,4 Cent weniger als bei Benzin - den Staat kostet diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr, gut dreieinhalb Milliarden davon für die Pkw-Nutzung», hatte sie im Sommer gesagt. Selbst bei Abzug der höheren Kfz-Steuern für Dieselautos seien das rund eineinhalb Milliarden Euro vom Staat für die Selbstzünder pro Jahr.

Wortschöpfung nach Jamaika-Aus: So definiert der FDP-Chef das Wort „lindnern" .
Christian Lindner kann sich mit dem Wort durchaus anfreunden.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-56025-vw-chef-steuervorteile-fur-dieselkraftstoff-hinterfragen/

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
Das ist interessant!