Finanzen Potenzial nach oben? Das steht 2018 bei Netflix an

13:25  05 januar  2018
13:25  05 januar  2018 Quelle:   finanzen.net

Kim Kardashian nach Weihnachten noch reicher: Dieses Mega-Geschenk machte ihr Kanye West

  Kim Kardashian nach Weihnachten noch reicher: Dieses Mega-Geschenk machte ihr Kanye West Kanye West beschenkte seine Frau Kim Kardashian in diesem Jahr mal wieder auf sehr opulente und außergewöhnliche Art und Weise Was schenkt man einer Frau, die sich alles, was sie sich wünscht, selber kaufen kann - und es auch tut? Diese Frage stellte sich offenbar auch Kanye West, der sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes für seine Liebste Kim Kardashian einfallen ließ: Aktien.Kanye West neigt zur ÜbertreibungKlingt erstmal alles andere als romantisch, doch Kanye beschenkt Kim nicht gerade selten, geschweige denn sparsam. Vor zwei Jahren überhäufte der Rapper seine Gattin mit 150 Geschenken zu Weihnachten.

FEBRUAR 2018 . Aktien haben noch Potenzial nach oben . Insgesamt stehen die Unternehmen schon jetzt ziemlich gut da, und das nicht nur in den USA. Aber es gibt eben keine Leuchttürme wie Amazon oder Netflix .

Sport. Fußball. WM 2018 . Live-Ticker. Ether hat viel Potenzial nach oben . Das spricht für Ethereum, das aus diesem Grund zum Beispiel von der steigenden Zahl an ICOs profitiert– das Kürzel steht für crowdbasierte Börsengänge via Kryptowährung.

  Potenzial nach oben? Das steht 2018 bei Netflix an © Hannelore Foerster/Getty Images

Im letzten Jahr hat sich beim US-Online-Videodienst Netflix einiges getan, wovon die Aktie profitieren konnte: Betrachtet man den Eröffnungskurs des ersten Handelstages 2017 und den des diesjährigen ersten Handelstages, zeigt sich ein Kursplus von 42 Prozent. Einige Vorhaben des Konzerns deuten darauf hin, dass es auch 2018 weiter nach oben gehen könnte.

Was sich 2017 ereignete

Dank zahlreicher Seriendurchstarter, die großen Anklang bei den Abonnenten fanden, konnte der US-amerikanische Streamingdienst sein Wachstum antreiben. Zwischen Juni und September letzten Jahres gewann Netflix innerhalb von drei Monaten mehr als 100 Millionen Nutzer. Durch diese Entwicklung konnte der Videokonzern seinen Umsatz im dritten Quartal um etwa 30 Prozent steigern. Allerdings gab das Medienunternehmen Walt Disney 2017 bekannt, dass es sich mit dem Auslaufen der Verträge 2019 von Netflix trennen werde. Inhalte von Disney werden dann von dem Portal verschwinden. Obwohl die Aktie nach dieser Verkündigung vorübergehend schwächelte, kam es nicht zu einer nachhaltigen Kursschwäche. Ted Sarandos, Chief Content Officer bei Netflix, bestätigte, es sei nicht schlimm, Disney-Content zu verlieren. Das Streaming-Unternehmen habe selbst ein hohes Content-Budget, welches die Eigenproduktion ankurbeln werde.

Kinderprogramm wird erweitert

Nachdem bekannt wurde, dass sich Disney aus der Zusammenarbeit mit Netflix zurückziehen will, um eine eigene Streaming-Plattform auszubauen, herrschte zunächst Unsicherheit. Allerdings ist mittlerweile sicher, dass der weltweit verbreitete Online-Videodienst nun vermehrt in die Produktion von Kinder-, Animations-, und Science-Fiction-Projekten investieren wird. Für 2018 sei ein Budget von sieben Milliarden US-Dollar geplant, wie ein Bericht des US-Finanzportals "TheStreet" offenbart. Insgesamt übersteigt Netflix's Budget das der Konkurrenten, was von Vorteil ist. Jedoch könnte es sich als schwierig gestalten, Disney vor allem bei den bei Kindern beliebten Kultklassikern wie Micky Maus oder den Top-Franchises wie Star Wars das Wasser zu reichen. Der Zukauf des Comicbuchverlags "Millarworld" im August 2017 deutet einen Lösungsversuch für diese Problematik an. Ein Bericht auf "TheStreet" weist zusätzlich auf die Möglichkeit hin, dass Netflix 2018 über den Erwerb einer Medienfirma, wie beispielsweise Viacom, an neue Inhalte gelangen könne.

Strengere Kontrollen der Produktionen

Bisher nahm Netflix bei seinen Projekten eher wenig Einfluss auf die Produktion, Regisseure und Schauspieler erhielten meist große Freiheit in der Umsetzung. Doch nachdem im vergangen Jahr Schlagzeilen aufgrund weniger erfolgreicher Originalfilm-Starts auftauchten, wird der Streamingdienst künftig eventuell mehr Einblick erhalten wollen, wie "TheStreet" vermutet. Kritiker bewerteten Brad Pitts Projekt "War Machine" und den Horrofilm "Death Note" eher mittelmäßig. Will Smiths Action- und Science-Fiction-Film "Bright" erhielt etwas bessere Rückmeldungen, konnte dem vorherigen Hype aber nicht gerecht werden.

Priorisierte Verträge mit Internetdienstleister

Die unabhängige US-Behörde Federal Communications Commission (FCC) ist für die Kommunikationswege innerhalb der Vereinigten Staaten zuständig. Obwohl sich etliche Internetnutzer dagegen aussprachen, löste die FCC die Netzneutralität, die während Barack Obamas Präsidentschaft etabliert wurde, auf. US-amerikanische Internetdienstleister könnten die Regeländerung nun dafür nutzen, um Datenpakete ausgewählter Anbieter, die für dieses Privileg zahlen können und wollen, zu bevorzugen. Netflix könnte einer dieser Anbieter werden, denn in der Vergangenheit unternahm das Unternehmen bereits ähnliche Anstrengungen, die Vorteile in den Bereichen Bildqualität und Bandbreitenkosten einbrachten.

Steigende Beliebtheit in Asien?

Den größten Anklang im Hinblick auf den internationalen Markt findet Netflix in Europa. Lateinamerika trieb das Kundenwachstum eher in geringem Maße an. Seit Anfang 2016 ist der Online-Video-Dienst auch auf großen asiatischen Märkten mit Ausnahme von China vertreten. Im frisch gestarteten Jahr könnte sich die internationale Userzahlen-Entwicklung noch verbessern.

Potenzial trotz wachsender Konkurrenz

Nicht nur Walt Disney wird mit dem aufgekauften 21st Century Fox zur direkten Konkurrenz. Auch Amazon ist mit seinem Streamingdienst bereits weit verbreitet. Des Weiteren mischt T-Mobile US ebenfalls in diesem Geschäftsfeld mit. Netflix hat schon längst kein Alleinstellungsmerkmal in der Online-Video-Branche mehr inne. Dennoch konnte die Aktie mit Jahresbeginn ihr Wachstum fortsetzen. Die Australische Investmentbank Macquarie stufte Netflix auf "Outperform" hoch. Das Kursziel wurde sogar von 200 auf 220 US-Dollar erhöht. Analyst Tim Nollen hebt die internationale Ausrichtung des Unternehmens hervor. Zusätzlich sei das Geschäftsmodell, das nicht auf Werbeanzeigen basiere, vorteilhafter. Redaktion finanzen.net

"MeToo"-Debatte: Scharfer Gegenwind aus Frankreich .
"MeToo"-Debatte: Scharfer Gegenwind aus FrankreichAuch Frankreich führt seit einigen Wochen im Zuge der "MeToo"-Kampagne eine hitzige Debatte über sexuelle Belästigung und Gewalt gegen Frauen. Unter dem Hashtag "#Balancetonporc" (etwa: "Mach dein Schwein öffentlich") wurden Hunderte Fälle von angeblichem oder wirklichem Fehlverhalten bekannt. In einem öffentlichen Brief, der in der Zeitung "Le Monde" veröffentlicht wurde, kritisierten jetzt französische Prominente wie Catherine Millet, Ingrid Caven und Catherine Deneuve die Kampagne heftig.

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