Finanzen Schweizerische Nationalbank - 54 Milliarden Gewinn durch die Abwertung des Franken

20:50  09 januar  2018
20:50  09 januar  2018 Quelle:   Handelsblatt

Knappe Mehrheit traut Deutschland Gewinn des WM-Titels zu

  Knappe Mehrheit traut Deutschland Gewinn des WM-Titels zu Gut die Hälfte der Menschen in Deutschland glaubt an eine erfolgreiche Titelverteidigung der Fußball-Nationalmannschaft bei der WM. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gaben 51 Prozent der 2032 Befragten an, in Russland am ehesten der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw den Gewinn des Weltmeistertitels zuzutrauen.Acht Prozent der Befragten nannten Vize-Europameister Frankreich als größten Titelkandidaten, sechs Prozent Brasilien und vier Prozent Spanien.

Kulinarischer Genießerweg rund um den Berg der Franken .

LL 54 -ll-Clusterkopfschmerz und trigeminoautonome Kopfschmerzen.

Um die Aufwertung des Franken zu stoppen, hat die Schweizerische Nationalbank in großem Stil investiert. Der Börsenboom bescherte ihr 2017 einen Rekordgewinn von 54 Milliarden Franken. Doch der Erfolg hat einen Haken.

Für Anleger war 2017 ein ausgezeichnetes Jahr: Die Börsen legten kräftig zu. Davon profitiert auch die Schweizerische Nationalbank (SNB). Wie die Notenbank am Dienstag mitteilte, erwartet sie für das abgelaufene Jahr einen Gewinn von geschätzten 54 Milliarden Franken (46 Milliarden Euro). Die gute Entwicklung an den Märkten und die Schwächung der schweizerischen Landeswährung haben der SNB in die Hände gespielt. Der Gewinn stellt einen neuen Rekord auf. Doch die Schweizer profitieren davon nur begrenzt.

Bundesbank: Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren

  Bundesbank: Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren Finanzhäuser in Deutschland bunkern nach Angaben der Bundesbank wegen der Strafzinsen weiterhin Milliarden Euro in Tresoren. «Aktuell werden noch immer knapp über zehn Milliarden Euro von Kreditinstituten als Bargeld gehortet, um Negativzinsen zu entgehen», sagte Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Monaten habe sich der Wert nur geringfügig erhöht. Eine weitere Zunahme sei nicht auszuschließen - allerdings beschränkt durch Tresorkapazitäten.Thiele hatte im Sommer von zusätzlich zehn Milliarden Euro in den vergangenen zwei Jahren gesprochen.

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Damit der Franken nicht weiter aufwertet, intervenierte die SNB in den vergangenen Jahren am Devisenmarkt: Sie kaufte fremde Währungen auf, die sie im Umkehrschluss anlegen muss. Anders als die amerikanische Federal Reserve oder die Europäische Zentralbank setzt die SNB dabei nicht nur auf Anleihen, sondern auch auf Aktien. Das hat sie zu einem der größten staatlichen Spieler am Aktienmarkt gemacht. Wo die SNB kauft, verraten die Notenbanker nicht im Detail. Doch Daten der US-Börsenaufsicht SEC belegen, dass die SNB etwa in Facebook, Apple oder Amazon investiert hat.

Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten beschert der Notenbank nun auf dem Papier satte Gewinne. Dazu kommt, dass der Franken im vergangenen Jahr fast neun Prozent abgewertet hat. Dadurch gewannen die Anlagen rechnerisch weiter an Wert. Dass die SNB auf einem milliardenschweren Schatz sitzt, hat auch in der schweizerischen Politik Begehrlichkeiten geweckt. Doch die Eidgenossen können sich von den Gewinnen ihrer Notenbank nur wenig kaufen.

Tournee: Ex-Stars fordern höheres Preisgeld

  Tournee: Ex-Stars fordern höheres Preisgeld Die früheren Skisprungstars Martin Schmitt (39) und Sven Hannawald (43) haben ein höheres Preisgeld für den Gewinner der Vierschanzentournee gefordert. "Die Prämie von 20.000 Schweizer Franken finde ich absolut unangemessen", sagte Schmitt im Gespräch mit der Sport Bild: "Der Stellenwert ist so groß, es wird so viel Geld umgesetzt, da ist es äußerst dürftig, was am Ende beim Sieger übrig bleibt." Höheres Preisgeld bei Tour de Ski Es könne nicht sein, "dass die Tournee deutlich weniger Geld ausschüttet als die Tour de Ski im Langlauf, wo der Gesamtsieger 55.000 Franken bekommt", sagte Schmitt. Auch der Gewinner der Skisprung-Wettkampfserie Raw Air erhalte ein deutlich höheres Preisgeld, "und diese ist von der Bedeutung sicher nicht mit der Vierschanzentournee zu vergleichen." Auch aus Sicht von Hannawald wird der Gewinner nicht ausreichend entlohnt. "Die Tournee ist das Größte, was es gibt im Wintersport. Das sollte sich auch im Preisgeld widerspiegeln", sagte der Gesamtsieger von 2001/2002. Laut Tournee-Präsident Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ist eine höhere Ausschüttung allerdings nicht ohne Weiteres möglich. "Das Budget gibt kein höheres Preisgeld her. Die Einnahmen, die wir vom Vermarkter Infront bekommen, fließen komplett in die laufenden Kosten. Und der Gewinn, der durch den Ticketverkauf erzielt wird, kommt der Sportförderung zugute", sagte er: "Top-Athleten wie Magdalena Neuner, Felix Neureuther oder Laura Dahlmeier kommen ja nicht aus dem Nichts. Trainer wollen bezahlt und die Sportanlagen in Schuss gehalten werden.

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Das Problem: Noch gibt es die Gewinne nur auf dem Papier. Die Bewertung der SNB-Anlagen ist zwar gestiegen, aber noch hält sie die Anlagen. Ein Privatanleger könnte nun einen Teil der Wertpapiere verkaufen und sich so Gewinne sichern. Doch die Notenbank stürzt diese Aussicht in ein Dilemma: Eigentlich will sie für eine stabile Geldpolitik sorgen. Verkauft die Bank nun aber ihre Positionen, dann wäre wohl eine Aufwertung des Franken die Folge. Und genau das will die SNB vermeiden.

Die üppigen Gewinne der Notenbank wecken Begehrlichkeiten. Foto: dpa © dpa Die üppigen Gewinne der Notenbank wecken Begehrlichkeiten. Foto: dpa

Zudem sind die Ausschüttungen der Notenbank an den Staat gedeckelt: Nur maximal zwei Milliarden Franken (1,7 Milliarden Euro) dürfen an den Bund und die Kantone fließen. Mehr erlaubt das Gesetz nicht. Zwar haben sich manche Politiker in der Schweiz für die Einrichtung eines Staatsfonds nach norwegischem Vorbild stark gemacht, der die Devisenreserven verwalten könnte. Doch dem Vorhaben werden bislang nur geringe Chancen eingeräumt.

Und auch Privatanleger, die am Schatz der SNB teilhaben wollen, sollten sich nicht zu früh freuen: Die Schweizer Notenbank notiert zwar an der Börse, die Ausschüttung an Aktionäre ist aber auf 15 Franken je Aktie gedeckelt.

So bleiben die SNB-Milliarden in erster Linie eines: eindrucksvolle Zahlen in der Bilanz. Doch käme es 2018 zu einem Crash an den Aktienmärkten, könnte aus dem Rekordgewinn schnell ein Rekordverlust werden.

Apple zahlt US-Steuer von 38 Milliarden Dollar auf Auslandsvermögen .
Apple wird als Ergebnis der US-Steuerreform eine Summe von 38 Milliarden Dollar (31 Milliarden Euro) auf im Ausland angesammelte Gewinne an den US-Fiskus zahlen. Zugleich solle ein Teil der von ausländischen Konten in die USA verlagerten Gewinne in Investitionen in den Vereinigten Staaten fließen, kündigte der High-Tech-Konzern am Mittwoch an. Die von Apple genannte Steuersumme auf in die USA übertragene Gewinne ist wahrscheinlich die höchste Zahlung dieser Art, die von einem US-Unternehmen infolge der im Dezember verabschiedeten Steuerreform geleistet wird. Apple ist nach eigenen Angaben bereits jetzt der größte US-Steuerzahler.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-57775-schweizerische-nationalbank-54-milliarden-gewinn-durch-die-abwertung-des-franken/

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