Finanzen Südkorea will Kryptowährungshandel verbieten: Bitcoin, Ether, Litecoin & Co. stürzen ab

15:55  12 januar  2018
15:55  12 januar  2018 Quelle:   Finanzen.net

Bitcoin rutscht auf unter 12.000 Dollar

  Bitcoin rutscht auf unter 12.000 Dollar Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Dienstag erneut einen schweren Kurseinbruch verzeichnet. Marktbeobachter sprachen von einer starken Verunsicherung der Anleger. Zeitweise rutschte der Kurs des Bitcoin auf wichtigen Handelsplattformen deutlich unter die Marke von 12.000 US-Dollar. Im Vormittagshandel erholten sich die Kurse wieder ein Stück weit und standen wieder über dieser Marke. In der vergangenen Nacht wurde der Bitcoin noch bei etwa 14.000 Dollar gehandelt. Starke Verluste gab es auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple.

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  Südkorea will Kryptowährungshandel verbieten: Bitcoin, Ether, Litecoin & Co. stürzen ab © Ralph Orlowski/Getty Images

Bereits im asiatischen Handel sackte der Bitcoin deutlich ab und verlor zeitweise bis zu 11 Prozent. Zu Beginn des Handels in Fernost war ein Bitcoin noch gut 15.000 Dollar wert, aktuell kostet ein digitaler Token noch rund 13.825 Dollar, nachdem es zwischenzeitlich sogar noch deutlicher abwärts gegangen war.

Auch Ether, Ripple & Litecoin betroffen

Neben Bitcoin geht es auch bei der zweitgrößten Cyberwährung Ether abwärts, zwischenzeitlich betrug das Minus hier rund 9 Prozent. Konkurrenzdevisen wie Ripple und Litecoin geben ebenfalls empfindlich nach.Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:

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Bitcoin und Co. - Südkorea will Handel mit Kryptowährungen verbieten

  Bitcoin und Co. - Südkorea will Handel mit Kryptowährungen verbieten Südkorea sind Kryptowährungen suspekt: Zuletzt wurden mehrere Handelsplattformen wegen des Verdachts auf kriminelle Aktivitäten durchsucht. Nun will das Land den Handel mit digitalen Währungen ganz verbieten. © Reuters Südkorea plant ein Verbot des Handels mit digitalen Währungen. Foto: Reuters Südkoreas Justizminister hat am Donnerstag ein Verbot des Börsenhandels von Kryptowährungen angekündigt. Ein entsprechendes Gesetz sei in Vorbereitung, sagte Park Sang Ki vor Journalisten.

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Südkorea will Handel verbieten

Hintergrund der deutlichen Abschäge sind Berichte, wonach Südkorea den Handel mit der Kryptowährung verbieten will. Die Regierung bereite demnach eine entsprechende Vorlage vor, hieß es von Seiten des Justizministers des Landes, Park Sang Ki. Er hatte zur Vorsicht gemahnt und große Bedenken gegenüber virtuellen Währungen zum Ausdruck gebracht. Nähere Einzelheiten nannte der Politiker zunächst nicht.Betreiber von Handelsplätzen für Kryptowährungen in Südkorea berichteten von Ermittlungen und Durchsuchungen durch Polizei und Steuerbehörden. Sie hätten dies mit dem Verdacht der Steuerhinterziehung und anderer krimineller Aktivitäten begründet.

Hiobsbotschaften auch aus China

Bereits am Vortag hatten Meldungen aus China für Aufruhr in der Krytowährungscommunity gesorgt. Chinas politische Führung hat laut einem Medienbericht Bitcoin-Schürfern die Beendigung ihrer Tätigkeit angeordnet. Es gehe um Kapazitäten, die für einen hohen Anteil des weltweiten Bitcoin-Angebots stehen, berichtete die US-Zeitung "Wall Street Journal" am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit Bezug auf mit der Sache vertraute Personen.Da Kryptowährungen in Asien besonders beliebt sind, haben Meldungen aus dieser Region auf den Digitalwährungsmarkt starke Auswirkungen.

Auch US-Senat zeigt sich skeptisch

Möglicherweise droht dem Kryptowährungsmarkt weiterer Gegenwind auch aus den USA. Dort soll der US-Senat Digitalwährungen wie den Bitcoin näher unter die Lupe nehmen und sowohl mit Vertretern der Regulierungsbehörden als auch den Chefs der Börsenaufsicht (SEC) sowie der Derivate-Aufsicht (CFTC) Gespräche über die Handhabung und mögliche Regulierung von Cyberdevisen führen.

Redaktion finanzen.net mit Material von ReutersDas könnte Sie auch interessieren: finanzen.net Ratgeber Bitcoin kaufen - So geht's

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