Finanzen Verbraucher : Händler dürfen keine Extragebühr für Kreditkartenzahlung erheben

14:05  14 januar  2018
14:05  14 januar  2018 Quelle:   RP ONLINE

Top-Analyst: Amazon könnte 2018 eine gewaltige Übernahme wagen

  Top-Analyst: Amazon könnte 2018 eine gewaltige Übernahme wagen Im vergangenen Jahr sorgte der Online-Händler Amazon mit der Übernahme der Bio-Lebensmittelkette Whole Foods für Aufsehen. Ein namhafter Analyst glaubt nun jedoch, dass eine viel größere Übernahme im Offline-Handel erst noch bevorsteht.Gene Munster ist in der Tech-Branche kein Unbekannter, vor allem durch seine - überwiegend bullishen - Analysen zu Apple hat er sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. 2018 steht bei ihm offenbar jedoch zunächst nicht der iPhone-Konzern im Fokus, sondern der Online-Gigant Amazon. Denn laut Munster könnte dieser in diesem Jahr eine gewaltige Übernahme im Wert von rund 41 Milliarden Dollar wagen.

11. Januar 2018 | 11.41 Uhr. Verbraucher . Händler dürfen keine Extragebühr für Kreditkartenzahlung erheben . FOTO: gms.

Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

  Verbraucher : Händler dürfen keine Extragebühr für Kreditkartenzahlung erheben © gms

Künftig fallen keine Extrakosten mehr für Zahlungen mit Kreditkarte an. Ab dem 13. Januar dürfen Händler hierfür keine zusätzlichen Entgelte mehr verlangen, erklärt die Verbraucherzentrale Hessen.

Das gilt europaweit und auch für andere Zahlungsmittel wie Überweisungen und SEPA-Lastschriften. Bislang mussten die Händler nur ein gängiges und zumutbares Zahlungsmittel kostenfrei anbieten.

Fordern Anbieter weiterhin Entgelte etwa für das Bezahlen mit der Kreditkarte oder für die Überweisung, sollten Verbraucher dies auf keinen Fall akzeptieren. Die Wettbewerbszentrale hat dazu eine neue Beschwerdestelle eingerichtet, bei der Verbraucher Fälle mitteilen können, in denen die neuen Regeln nicht umgesetzt wurden. Die Beschwerde kann entweder online (www.wettbewerbszentrale.de), per Brief (Wettbewerbszentrale, Postfach 2555, 61295 Bad Homburg) oder per E-Mail (zahlungsentgelte@wettbewerbszentrale.de) erfolgen.

Bundeskartellamt setzt sich teilweise gegen Edeka durch .
Im Streit um Rabatte im Zuge der Übernahme der Plus-Discount-Filialen durch Edeka hat sich das Bundeskartellamt vor dem Bundesgerichtshof (BGH) teilweise durchgesetzt. Der Kartellssenat hob am Dienstag in Karlsruhe ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf vom November 2015 teils auf (Az.: KVR 3/17).Marktführer Edeka hatte Ende 2008 rund 2300 Plus-Filialen von Tengelmann übernommen und größtenteils seiner eigenen Discountkette Netto zugeschlagen. Das Bundeskartellamt stellte 2014 fest, dass Edeka mit anschließenden Rabattforderungen bei Lieferanten gegen das Kartellrecht verstoßen habe.

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