Finanzen Moskauer Börse - Neue Sanktionsrunde setzt russischen Rubel und Aktienkurse unter Druck

10:25  17 april  2018
10:25  17 april  2018 Quelle:   Handelsblatt

Kurssturz - Schwarzer Montag an der Moskauer Börse

  Kurssturz - Schwarzer Montag an der Moskauer Börse Kurssturz - Schwarzer Montag an der Moskauer BörseDie US-Sanktionen, die am vergangenen Freitag gegen Putin-nahe Geschäftsleute und deren Unternehmen verhängt wurden, haben die russischen Märkte fest im Griff. So fiel der russische Leitindex MOEX am Montag um 7,2 Prozent.

Börse . Ratgeber. Wissen. Neuer Abschnitt. Meldung vom 12.04.2018 00:14:46. Julia Skripal lehnt Kontakt zur russischen Botschaft ab.

Nachrichten zu Euro - Russischer Rubel . 11.04.18. Darum kann der Euro zulegen - Rubel und Lira weiter auf Talfahrt. Eurokurs gerät nach Höhenflug unter Druck . 10.05.17. Im Jahr 1998 wurde der neue Rubel im Verhältnis 1:1.000 alte Rubel eingeführt.

Der Kreml in Moskau: Neue Sanktionen belasten Aktienkurse und den Umtauschkurs des Rubels. Moskau Foto: dpa © dpa Der Kreml in Moskau: Neue Sanktionen belasten Aktienkurse und den Umtauschkurs des Rubels. Moskau Foto: dpa

Noch ist das Ausmaß der neuen Strafmaßnahmen nicht bekannt. Doch die Kurse in Moskau fallen weiter. Erneut im Blickpunkt: die Rusal-Aktie.

Der Wochenstart ist an der Moskauer Börse erneut missglückt: Die Ankündigung neuer Sanktionsdrohungen aus Washington drückt einmal mehr auf Rubel und Aktienkurse.

Demnach sollen die Sanktionen wegen der russischen Unterstützung für Baschar al-Assad erlassen werden, dem der Einsatz von Giftgas gegen Rebellen und Zivilbevölkerung in Duma vorgeworfen wird, worauf die USA am Wochenende bereits mit einem Raketenschlag reagierten. Russland hatte im UN-Sicherheitsrat eine Verurteilung Assads mit dem Argument verhindert, dass der Chemiewaffeneinsatz nicht bewiesen sei.

Zoll-Streit und Russland-Politik: Scholz im Weißen Haus

  Zoll-Streit und Russland-Politik: Scholz im Weißen Haus Zoll-Streit und Russland-Politik: Scholz im Weißen HausDas Treffen im Weißen Haus ist für Donnerstagnachmittag Ortszeit geplant (20.15 MESZ). «Die USA sind ein wichtiger Verbündeter unseres Landes und die transatlantische Partnerschaft ist ein Pfeiler unserer Außenpolitik», sagte Scholz. Er freue sich auf den Meinungsaustausch mit dem US-Vizepräsidenten. Ein weiteres Gesprächsthema dürfte auch die Russland-Politik der USA und die Folgen der neuen US-Sanktionen für die deutsche Wirtschaft sein.

Börse . Vorsorge. Meinungen. Drucken . Der Rubel setzte seine Talfahrt zu allen wichtigen Währung fort. Seit der Ankündigung neuer Sanktionen der USA gegen Russland zum Wochenauftakt hat die russische Währung im Handel mit dem Dollar fast 10 Prozent an Wert verloren.

Yahoo Finanzen bietet Ihnen kostenlose Aktienkurse , topaktuelle Nachrichten Währungen im Abwärtsstrudel: Warum Lira, Rubel & Co taumeln. Die US-Sanktionen treiben russischen Oligarchen die Schweißperlen auf die Stirn und lösen an der Moskauer Börse Panik aus.

Das Börsenklima in Moskau ist durch den Streit allerdings bereits vergiftet. Noch ist das Ausmaß der neuen Strafmaßnahmen gar nicht bekannt, doch schon der in Russland geborene Schachgroßmeister Savielly Tartakower wusste vor knapp 100 Jahren: „Die Drohung ist stärker als die Ausführung.“ Und so gingen die Kurse am Montag in Moskau bei Börsenstart erst einmal erneut in den Keller.

Gleich zur Eröffnung verlor der Rubel im Vergleich zum Freitagsschlusskurs gegenüber dem Euro um knapp ein Prozent und fiel auf einen Wechselkurs von 1:77,21. Immerhin konnte der Rubel bis zum Mittag das Tauschverhältnis wieder auf eine Marke von knapp unter 1:77 drücken.

Die russische Zentralbank erklärte, sie wolle nicht am Devisenmarkt eingreifen. „Die Lage am Währungsmarkt ist ausgewogen“, sagte die stellvertretende Notenbankchefin Xenia Judajewa am Montag bei einer Finanzkonferenz in Moskau. „Wir werden in die Marktlage nicht eingreifen, wenn es einfach nur Schwankungen im Markt oder eine starke Kursveränderung gibt, sondern wir intervenieren nur bei Gefahren für die Finanzstabilität.“ Diese sei durch die zuletzt hohen Schwankungen nicht beeinträchtigt.

Deripaska, Vekselberg, Kerimow - Nach US-Sanktionen und Kurssturz – Kreml will zwei Steueroasen für seine Oligarchen schaffen

  Deripaska, Vekselberg, Kerimow - Nach US-Sanktionen und Kurssturz – Kreml will zwei Steueroasen für seine Oligarchen schaffen Deripaska, Vekselberg, Kerimow - Nach US-Sanktionen und Kurssturz – Kreml will zwei Steueroasen für seine Oligarchen schaffenDie Insel „Oktjabrskij“ („Insel Oktober“) inmitten von Kaliningrad hat eine Geschichte als Luxus-Flecken. Im 18. Jahrhundert, als die Stadt noch Königsberg hieß und die Insel Lomse, ließ König Friedrich II hier Maulbeerbäume pflanzen und Seidenraupen züchten – bis der strenge Winter 1771 das Seidengeschäft einfrieren ließ.

Drucken . 10.04.2018 - 13:43 UhrUS-Sanktionen setzen Rubel und Moskauer Börse weiter zu. 09.04.2018 - 14:04 UhrKurseinbruch am russischen Aktienmarkt wegen US-Sanktionen.

Russische Sprache und Bildung. Veranstaltungen, Ereignisse, neue Infos. Russisch lernen. Für deutsche und russische Russischlehrkräfte werden Fortbildungskurse angeboten. Im Russischen Haus stehen ihnen die Bibliothek und der Raum für Unterrichtmethodik zur Verfügung.

Auch gegenüber dem Dollar hat der Rubel leicht verloren. Bei einem Tauschverhältnis von 1:62,2 lag der Verlust gegen Moskauer Mittagszeit bei 0,25 Prozent. Immerhin hält der seit Wochen steigende Ölpreis die russische Landeswährung trotz aller politischen Turbulenzen am Leben.

Der Fall des Rubels rief gleich den US-Präsidenten Donald Trump auf den Plan. Er warf Russland und China Währungsmanipulation vor. „Russland und China spielen das Währungs-Abwertungsspiel, während die Vereinigten Staaten die Zinsen erhöhen“, schrieb Trump am Montag auf Twitter. Das sei nicht hinnehmbar.


In der vergangenen Woche halbierte sich der Marktwert von Rusal

Eine schwächere Währung ist tendenziell gut für die Exporte eines Landes, da es Waren in anderen Regionen billiger macht. Die US-Notenbank hat ihren Leitzins zuletzt im März angehoben und dürfte in diesem Jahr wegen der guten Konjunktur und der niedrigen Arbeitslosigkeit noch mindestens zwei Mal nachlegen. Höhere Zinsen machen eine Währung attraktiver für Anleger, wodurch sie aufwerten kann.

Russlands Präsident - Das Gehalt von Kreml-Chef Wladimir Putin hat sich 2017 verdoppelt

  Russlands Präsident - Das Gehalt von Kreml-Chef Wladimir Putin hat sich 2017 verdoppelt Russlands Präsident - Das Gehalt von Kreml-Chef Wladimir Putin hat sich 2017 verdoppelt Knapp 19 Millionen Rubel hat Putin laut Kreml 2017 verdient. Dazu besitzt er eine Wohnung und zwei Oldtimer. Ob das tatsächlich alles ist, ist aber fraglich.Der russische Staatschef Wladimir Putin hat für das Jahr 2017 eine Gehaltserhöhung bekommen. Sein Gehalt betrug 18,73 Millionen Rubel (umgerechnet 283.787 Euro zum durchschnittlichen Euro-Rubel-Kurs für 2017 von 66 Euro), geht aus seiner auf der offiziellen Regierungsseite veröffentlichten Erklärung hervor.

Übersetzungen Deutsch ⇔ Russisch . Dr. Elena Franzreb Öffentlich bestellte und beeidigte Übersetzerin für die russische Sprache. Übersetzer beherrschen spezielle Techniken und Methoden, setzen spezielle Software ein und führen terminologische Arbeit und

Drucken . Die Verschärfung der US-Sanktionen gegen Russland hat der Moskauer Börse und dem Rubel auch am Dienstag schwer zugesetzt. Euro über 1,23 Dollar - Russischer Rubel setzt Talfahrt fort.

„Ohne Öl würde der Rubel jetzt wahrscheinlich in den unaufhaltsamen Tiefsturz gehen, so aber haben die Investoren nicht allzu stark auf den Raketeneinschlag reagiert und warten, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln“, kommentierte der Börsenanalyst von Rikom-Trust, Oleg Abeljew, die Entwicklung am Montag.

Die Zentralbank nahm zudem mit der Erklärung, dass eine Zinserhöhung nicht ausgeschlossen sei, Druck vom Rubel. Derzeit liegt das Zinsniveau der Zentralbank bei 7,25 Prozent.

Auf dem Aktienmarkt rückten bereits vor Handelsbeginn die zuletzt schon arg gebeutelten Papiere des Aluminiumproduzenten Rusal in den Blickpunkt. Der russische Konzern wird auch in Hongkong gehandelt. Dort fielen die Aktien infolge der Sanktionsankündigungen noch einmal um 30 Prozent auf 1,41 Hongkong-Dollar.

In der vergangenen Woche hatte sich der Marktwert von Rusal halbiert, nachdem bekannt geworden war, dass nicht nur der als Kreml-nah geltende Rusal-Eigner Oleg Deripaska, sondern auch der Konzern selbst auf der schwarzen Liste des US-Finanzministeriums geführt wird.

Trump beklagt Währungsmanipulationen

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Wirtschaft. Business. Börse . Sport. Neueste Kommentare. Reizthema schlechthin | Tageblatt.lu bei „Mehr auf Luxemburger setzen “.

Neue Möglichkeiten für die auf dem russischen Markt agierenden deutschen Unternehmer bietet der Sonderinvestitionsvertrag an, der russische und westliche Produzenten gleichstellt, wenn die Letzteren ihre Produktion in Russland weitgehend lokalisiert haben.

Insgesamt haben Anleger mit einem Investment bei dem Alu-Riesen kein Glück gehabt. Seit seinem IPO im Januar 2010 hat sich die Marktkapitalisierung des Konzerns auf ein Achtel ihres Startwerts verringert und beläuft sich derzeit auf nur noch rund 2,7 Milliarden US-Dollar.

Auch andere Papiere gerieten zu Handelsbeginn in den Abwärtsstrudel. Sowohl der Dollar-basierte RTS, als auch der in Rubel gehandelte Micex verloren gleich nach der Eröffnung des Handels. Der RTS gab um 1,12 Prozent auf 1092 Punkte nach, der Micex um 1,24 Prozent auf 2148 Punkte. Bis zur Mittagszeit konnte der Micex die Verluste auf 0,6 Prozente verringern, der RTS kämpft um die Marke von 1100 Punkten.

Damit ist zumindest das vor dem Handelsstart befürchtete Szenario eines panischen Ausverkaufs vom Tisch. Die meisten Werte sind dennoch weiter in den roten Zahlen: Rosneft, Gazprom und Nornickel verlieren alle im Bereich zwischen 0,5 und einem Prozent. Verlierer des Tages sind derzeit Polymetall und der Lkw-Produzent Kamaz, an dem auch Daimler 15 Prozent der Anteile hält. Beide Konzerne verlieren über vier Prozent.

Lawrow rügt OPCW-Bericht im Fall Skripal .
Lawrow rügt OPCW-Bericht im Fall SkripalEin Schweizer Labor habe in den Blutproben Spuren des chemischen Kampfstoffes BZ gefunden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in Moskau. Dessen Wirkung setzt seinen Angaben zufolge in bis zu 60 Minuten ein und hält bis zu vier Tage an. Die Erkenntnisse des Labors in Spiez blieben jedoch in dem Bericht der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) unerwähnt, hieß es.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-65325-moskauer-borse-neue-sanktionsrunde-setzt-russischen-rubel-und-aktienkurse-unter-druck/

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