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Finanzen China will US-Produkte für 70 Milliarden Dollar kaufen

17:30  06 juni  2018
17:30  06 juni  2018 Quelle:   sueddeutsche.de

Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall Street

  Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall Street Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall StreetIn China hat Nio bereits die Zulassung für einen Geländewagen. Nun will das Start-up offenbar durch einen Börsengang auch den US-Markt erobern.

Um die USA doch noch von den angedrohten Strafzöllen abzubringen, hat China offenbar ein Angebot zum Kauf von US-Gütern im Wert von etwa 70 Milliarden Dollar vorgelegt. China will demzufolge US - Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Produktionstechnik und Energie kaufen .

Angebot im Handelsstreit China will offenbar US -Waren für 70 Milliarden Dollar kaufen . Gelingt es Donald Trump und seinem Wirtschaftsminister, das US -Handelsdefizit tatsächlich zu senken? US -Medien berichten über ein neues Milliarden -Angebot der Chinesen.

Arbeiter einer Stahlverarbeitungsfirma in Zhangjiagang, China. © REUTERS Arbeiter einer Stahlverarbeitungsfirma in Zhangjiagang, China.

Das Land hofft offenbar, die Strafzölle auf chinesische Produkte so doch noch verhindern zu können. Mexiko hingegen geht auf Konfrontation zu den USA.

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Um die USA doch noch von den angedrohten Strafzöllen abzubringen, hat China offenbar ein Angebot zum Kauf von US-Gütern im Wert von etwa 70 Milliarden Dollar vorgelegt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise. Demnach habe der chinesische Wirtschaftsberater Liu He das Angebot bei der letzten Verhandlungsrunde mit der US-Seite in Peking vorgelegt, die jedoch zunächst ohne Ergebnis blieb.

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Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will für insgesamt 62 Milliarden Dollar - umgerechnet rund 55 Milliarden Euro - den US -Saatgutriesen Monsanto kaufen . Monsanto steht international auch wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik.

Russland Großbritannien Deutschland Hong Kong Zypern China Luxemburg USA . Chemie- und Pharmakonzern Bayer will für insgesamt 62 Milliarden Dollar den US -Saatgutriesen Monsanto kaufen .

China will demzufolge US-Produkte aus den Bereichen Landwirtschaft, Produktionstechnik und Energie kaufen. Das amerikanische Handelsministerium und das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer äußerten sich zunächst nicht zu dem Bericht.

US-Präsidenten Donald Trump stört sich nach wie vor am hohen Handelsdefizit seines Landes mit China. Es betrug im vergangenen Jahr nach US-Angaben kanpp 375 Milliarden Dollar. Im März drohte Trump China erstmals Strafzölle an - es folgten eine Ankündigung von Vergeltungszöllen und wechselseitige Verschärfungen der Drohungen. Eine endgültige Liste mit Produkten, die mit Strafzöllen von 25 Prozent belegt werden sollen, will Trump am 15. Juni veröffentlichen, sofern nicht doch noch eine Einigung erzielt wird.

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Zuletzt hatten sich die USA und China im Handelsstreit angenähert. Nun will die US -Regierung weitere Produkte im Wert von 50 Milliarden Dollar mit Zöllen belegen. Stahl und Aluminium: USA verhängen Strafzölle gegen EU-Länder Donald Trump

Der US -Finanzinvestor Paul Singer ist beim koreanischen Hyundai-Konzern eingestiegen und will sich in den anstehenden Umbau einmischen. Sein Hedgefonds Elliott habe Aktien im Wert von mehr als einer Milliarde US - Dollar (812 Millionen Euro)

Zuletzt waren beide Länder um Entspannung bemüht. China zeigte sich unter anderem bereit, mehr Waren aus den USA einzuführen. Das neue Angebot zum Kauf von US-Waren würde eine Steigerung von US-Exporten nach China um 53,8 Prozent im Vergleich zu 2017 bedeuten.

Mexiko schlägt im Zollstreit zurück

Vom Nachbarland Mexiko hingegen kommen weniger sanfte Töne. Das Wirtschaftsministerium des Landes hat am Dienstag eine Liste mit neuen Abgaben auf Metall- und Agrarprodukte aus den USA veröffentlicht. Demnach werden auf US-Stahlerzeugnisse künftig Zölle von 25 Prozent erhoben. Für die Einfuhr von Schweinefleisch, Äpfeln und Kartoffeln soll die Rate 20 Prozent betragen, für bestimmte Sorten von Käse und Bourbon-Whiskey 20 bis 25 Prozent.

Die Zölle sind eine Reaktion auf die seit Monatsbeginn auch für die Nafta-Partner Mexiko und Kanada sowie für die EU geltenden US-Zölle auf Stahl (25 Prozent) und Aluminium (zehn Prozent). Kanada und die Europäer haben bereits Schutzmaßnahmen für heimische Firmen angekündigt. Genau wie Mexiko plant auch die EU Vergeltungszölle gegen die USA. Dafür wurde bereits eine Liste mit Produkten von Erdnussbutter bis hin zu Motorrädern präsentiert.

Die Schweinefleisch-Zölle Mexikos sollen nach Auskunft von Branchenvertretern bereits an diesem Mittwoch in Kraft treten. Sie könnten Experten zufolge die ohnehin sehr mühsamen Gespräche zur Überarbeitung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta zwischen den USA, Mexiko und Kanada erschweren. Die Befürchtung, US-Präsident Trump könne den Schritt der Mexikaner als Rechtfertigung für einen Ausstieg aus dem Vertrag nutzen, setzte auch den Peso unter Druck, der zum Dollar deutlich nachgab.

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China kündigt nach neuen US-Zöllen Vergeltung anDie Regierung in Peking wolle keinen Handelskrieg, müsse aber zurückschlagen, teilte das Handelsministerium in Peking am Freitag mit. China werde seine Interessen verteidigen. Die Ergebnisse vorheriger Verhandlungen seien nach der Entscheidung des US-Präsidialamts nichtig, Zölle von 25 Prozent auf Waren im Volumen von 50 Milliarden Dollar zu erheben. Diese US-Maßnahmen schadeten der weltweiten Handelsordnung, erklärte das Ministerium weiter.

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