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Finanzen Erste Hochrechnung - Schweizer sagen offenbar „Nein“ zum Vollgeld

12:41  11 juni  2018
12:41  11 juni  2018 Quelle:   handelsblatt.com

Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären Idee

  Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären Idee Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären IdeeIn der Schweiz stimmen die Bürger am Sonntag über eine Revolution des Geldwesens ab. Die "Vollgeld"-Initiative will die Macht der Banken brechen - mit einem einfachen, aber folgenschweren Schritt.

Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern am Sonntag 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Die Vollgeldinitiative will der Nationalbank die Geldschöpfung vorbehalten und Spareinlagen sicherer machen. Foto: dpa © dpa Die Vollgeldinitiative will der Nationalbank die Geldschöpfung vorbehalten und Spareinlagen sicherer machen. Foto: dpa

Die Vollgeldinitiative wollte das Schweizerische Geldsystem reformieren. Ersten Hochrechnungen zufolge fiel das Anliegen jedoch an der Urne durch.

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Die Finanzrevolution in der Schweiz fällt offenbar aus: Rund 75 Prozent der Schweizer stimmten gegen die Vollgeld-Initiative, die sich für einen grundlegenden Umbau des Geldsystems in der Schweiz einsetzt. Das geht aus einer ersten Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts Gfs.bern im Auftrag des Schweizer Fernsehens hervor. Demnach konnten sich nur ein Viertel der Schweizer für das Vorhaben begeistern. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatte sich eine Niederlage für die Vollgeldinitiative abgezeichnet.

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Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Die „Initiative für krisensicheres Geld“ wollte, dass alleine die Nationalbank Geld schöpfen darf. Das sollte die Kreditvergabe der Banken beschränken und die Ausweitung der Geldmenge eindämmen.

Die Gegner der Initiative begrüßten das Ergebnis: „Wir sind darüber froh“, sagte Heinz Karrer, Präsident des Wirtschaftsverbands Economiesuisse, im Schweizer Fernsehen. „Nach unserem Dafürhalten wäre die Initiative sehr schädlich gewesen.“ Die Mehrheit der Schweizer habe sich nicht auf das „internationale Experiment“ einlassen wollen.

Auch Vertreter der Bankenbranche begrüßten die Entscheidung: „Die Argumente, die wir gegen diese Initiative hatten, haben die Bevölkerung schlussendlich überzeugt“, sagte Herbert Scheidt, der Präsident der Bankiersvereinigung. „Die Initiative hätte das ganze Finanzsystem auf den Kopf gestellt.“

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Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Währung: Hochrechnung : Schweizer für Online-Casinos und gegen Vollgeld . Bei einer Volksabstimmung sprachen sich nach einer ersten Hochrechnung des Forschungsinstituts gfs.bern 72 Prozent für den Vorschlag der Regierung aus, Schweizer Casinos Online-Lizenzen auszustellen.

Die Vollgeld-Befürworter können dem Ergebnis auch einen positiven Aspekt abgewinnen: Sie sensibilisierten die Bevölkerung für das Thema. „Das Volk wollte unseren Vorschlag nicht, aber die Diskussion wird weitergehen“, sagte Reinhold Harringer, einer der Initianten.

Die Initianten wollten das Geldsystem der Schweiz grundlegend reformieren. Bislang hat die Notenbank nur ein Monopol auf Banknoten. Doch die machen lediglich rund ein Zehntel der so genannten breiten Geldmenge aus. 90 Prozent, das so genannte Buchgeld, werden durch die Banken geschaffen, wenn diese Kredite vergeben. Durch die Reform sollte dieses elektronische Geld auf dem Girokonto genauso sicher werden wie das Bargeld im Portemonnaie.

Die Initiative war damit auch eine Reaktion auf die Finanzkrise, in der Institute wie die schweizerische UBS oder die Commerzbank vom Steuerzahler gerettet werden mussten. Die Reform sollte das Finanzsystem stabiler machen: Geht eine Bank pleite, dann würden Kundengelder auf Girokonten nicht mehr zur Insolvenzmasse zählen.

Die Schweizerische Regierung, die Nationalbank, Banken- und Wirtschaftsverbände hatten das Vorhaben abgelehnt. Die Initiative sei „riskant, teuer und schädlich“, warnte das Komitee „Vollgeld Nein“. So drohe eine erschwerte Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte, wenn Banken zur Refinanzierung der Darlehen nicht mehr auf die Sichteinlagen der Kunden zurückgreifen dürften.

Auch Notenbankpräsident Thomas Jordan hatte vor den Folgen der Reform gewarnt: „Vollgeld wäre wie Sand im Getriebe des Kreditwesens“, sagte der SNB-Chef. Es würde den Konsum, die Investitionen und damit den Wohlstand in der Schweiz mindern.

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