Kultur & Showbiz «Ich bin weder rassistisch noch rechtspopulistisch»

17:05  09 mai  2017
17:05  09 mai  2017 Quelle:   20 Minuten

Nastase kündigt Rückzug vom Tennis an

  Nastase kündigt Rückzug vom Tennis an Rumäniens Idol Ilie Nastase will sich nach seinen Eklats am Rande des Fed-Cup-Spiels gegen Großbritannien (3:2) im Falle einer Sperre vom Tennis zurückziehen. "Wenn mir nicht erlaubt wird, wieder auf der Bank Platz zu nehmen, höre ich auf. Ich habe noch andere Dinge, die ich tun kann", sagte der 71-Jährige am Freitagabend der BBC. Nastase sorgt für Eklats Der Teamkapitän der rumänischen Tennis-Frauen war am vergangenen Wochenende mehrfach ausfällig geworden. Eine britische Journalistin hatte mitgehört, wie der zweimalige Major-Champion über das ungeborene Baby der schwangeren Serena Williams (USA) sagte: "Mal sehen, was es für eine Farbe hat. Schokolade mit Milch?" Einen Tag später beleidigte Nastase während des Matches zwischen seiner Spielerin Sorana Cirstea und der Britin Johanna Konta erst die Gäste ("Fucking Bitches") und dann den Schiedsrichter. Der frühere Weltranglistenerste war am Samstag der Anlage verwiesen und vom Weltverband ITF auf unbestimmte Zeit suspendiert worden. Die ITF hat Ermittlungen eingeleitet. Entschuldigung folgt Am Freitag hatte sich Ilie Nastase auf seiner Facebook-Seite für sein Verhalten entschuldigt. Gegenüber der BBC relativierte er seine Bemerkung zu Serena Williams allerdings wieder: "Für mich war das nicht rassistisch. Irgendjemand in Großbritannien meint, dies sei so. Und jeder hat die Bewertung so übernommen." Für die Rumänen habe der Satz keine rassistische Bedeutung, führte Nastase aus.

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Mit seiner neusten Single löste Xavier Naidoo eine Kontroverse aus: Bedient sich der deutsche Superstar im Songtext an rechtem Gedankengut? Jetzt nimmt er Stellung.


Pereira dementiert Beleidigung gegen Lieberknecht: "Eine Lüge"

  Pereira dementiert Beleidigung gegen Lieberknecht: Nach der Partie der beiden Klubs aus der zweiten Liga gibt es Differenzen zwischen den Trainern. Pereira soll Lieberknecht heftig beleidigt haben."Ich glaube, Lieberknecht versteht kein Portugiesisch. Er hat einfach nicht verstanden, was ich gesagt habe. Deswegen ist es eine Lüge, zu sagen, dass ich ihn beleidigt hätte. Es ist eine Lüge, dass ich ihm den Mittelfinger gezeigt habe", wird Pereira von Sport1 zitiert.

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Nach der Veröffentlichung von Xavier Naidoos aktueller Single «Marionetten» gingen vergangene Woche die Wogen hoch: Im Text kommt es zu wiederholten Gewaltandrohungen, zudem würde er Verschwörungstheorien und antisemitische Klischees zitieren, so die Vorwürfe.

Morgen tritt die Band im Zürcher Volkshaus auf. Das in der Schweiz für die Söhne Mannheims zuständige Label hat nun im Vorab ein Statement von Xavier Naidoo verschickt, worin er zur Diskussion Stellung nimmt. 20 Minuten fasst seine wichtigsten Aussagen zusammen.

Naidoo sagt, er schreibe intuitiv: «Mein Unterbewusstsein hat ganz sicher Einfluss auf die Entstehung der Songs. Selbstverständlich können und werden Erfahrungen und Beobachtungen aus meinem erlebten Alltag [...] in diesen

Schaffensprozess einfliessen. In diesen Momenten verschwende ich keinen einzigen bewussten Gedanken darauf, wohin mich die Reise wohl führen mag.»

Präsidentschaftskandidatin Le Pen in Reims ausgebuht

  Präsidentschaftskandidatin Le Pen in Reims ausgebuht Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen ist bei einem ihrer letzten Auftritte vor der Stichwahl am Sonntag ausgebuht worden. Die Rechtspopulistin besuchte am Freitag unangekündigt die Kathedrale der westfranzösischen Stadt Reims, wo früher die Könige gekrönt wurden. Als Le Pen den zum Weltkulturerbe gehörenden Bau durch einen Seitenausgang verließ, skandierten rund hundert Demonstranten "Marine, gib das Geld zurück".Gegen Le Pen und andere Europaabgeordnete ihrer Partei Front National ermittelt die Justiz in einer Scheinbeschäftigungsaffäre. Sie sollen Mitarbeiter als parlamentarische Assistenten entlohnt haben, obwohl diese in Wirklichkeit Parteiaufgaben übernahmen.

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Naidoo fühlt sich bezüglich «Marionetten» missverstanden: «Einzelne Fragmente oder Satzteile wurden hier - teilweise aus dem Kontext gerissen - bewertet, gedeutet und heftig kritisiert. Damit kann ich gut leben - gerade als Musiker, für den Kunst- und Meinungsfreiheit eines der höchsten Güter überhaupt ist.»

«Dennoch ist es schade, dass in der Diskussion über diesen Song teilweise Unterstellungen wiederholt werden, zu denen es meinerseits zahlreiche Klarstellungen und unmissverständliche Dementis gab.»

«Marionetten» sei zugespitzt, bezüglich Songinhalt bleibt Naidoo unkonkret: «Bei dem Lied handelt es sich um eine zugespitzte Zustandsbeschreibung gesellschaftlicher Strömungen, also um die Beobachtung bestimmter Stimmungen, Auffassungen und Entwicklungen, dies im Rahmen einer künstlerischen Auseinandersetzung bewusst überzeichnet.»

Von extremen politischen Standpunkten distanziert er sich: «Wir erleben derzeit leider eine Phase, in der viele Menschen zumindest das Gefühl haben, dass es ihnen nicht mehr ganz so gut geht oder dass sie nicht mehr -mitgenommen - werden von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Das ist gefährlich und kann zu Extremismus führen. Und der ist nie gut.»

«Die Söhne Mannheims und ich stehen seit vielen Jahren ganz klar gegen jede Art von Gewalt, gegen jede Art von Fremdenhass, gegen jede Art von Diskriminierung und gegen jede Form von Radikalismus oder Nationalismus. Genauso erheben wir seit Jahren unsere Stimme gegen alle menschenverachtenden, populistischen oder Hass säenden Personen und Bewegungen.»

«Ich schätze mich glücklich und empfinde es als Bereicherung, dass ich viele Freunde jeglicher Nationalität und jeglichen Glaubens habe. Dass ich weder rassistisch noch rechtspopulistisch bin, bedarf für mich eigentlich keiner (erneuten) Erwähnung.»

Naidoo will zur Diskussion anregen: «Eine Demokratie und eine offene Gesellschaft leben davon, dass [...] sie streitbar ist und auch, dass ihr Zustand kritisch hinterfragt werden darf. Gerade um sie zu erhalten und gerade um sie zu verbessern.»

«Dies gilt insbesondere in Zeiten, in der Globalisierung und internationale Abhängigkeiten es schwerer machen, jene unverzichtbaren Grundwerte einer Demokratie wie Freiheit, Frieden, Gleichheit und Solidarität so verständlich zu machen, wie wir es uns wünschen.»

«Ich gebe keinem meine Stimme, sondern erhebe meine eigene mit den Mitteln meiner Kunst. Und die ist [...] im besten Fall zum eigenständigen Denken anregend, gerne auch mal provozierend.»

Das Statement beendet Naidoo kurz und knapp mit: «One Love Euer Xavier».




(fim)

Ermittlungen gegen Mitarbeiter: Betrugsverdacht im Luxushotel „Adlon“ .
Die Mitarbeiter sollen Hotel-Eigentum privat verkauft haben.Mitarbeiter sollen Hotel-Eigentum privat verkauft haben

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