Kultur & Showbiz ZDF-Satire verspottete behinderten AFD-Politiker

13:44  08 februar  2018
13:44  08 februar  2018 Quelle:   bazonline.ch

Kremlkritiker Nawalny wieder freigelassen

  Kremlkritiker Nawalny wieder freigelassen Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach seiner vorübergehenden Festnahme bei Protesten gegen Russlands Präsident Wladimir Putin wieder auf freiem Fuß. Nawalny hatte für Sonntag zu landesweiten Protesten gegen die Präsidentschaftswahl am 18. März aufgerufen, die nach seiner Auffassung auf den Sieg Putins zugeschnitten ist. Tausende vorwiegend junge Menschen in rund 120 Städten, darunter auch in Moskau und St. Petersburg folgten seinem Aufruf. Landesweit wurden nach Zählung der unabhängigen Bürgerrechtsorganisation OVD-Info 250 Menschen festgenommen.

ZDF - Satire verspottete behinderten AFD - Politiker . Die «heute show» hat sich mit einem groben Fauxpas in die Kritik gesetzt. Die AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg forderte das ZDF zur «sofortigen Entfernung» Welkes aus dem Programm auf. (amu/AFP).

ZDF - Satire verspottete behinderten AFD - Politiker . Ist die AfD noch zu stoppen? | Laut Gedacht #069. Alexander Gauland AfD zerlegt Lanz! Markus Lanz vom 7. Februar 2018 © ZDF. AfD - Politiker platzt der Kragen wegen Familiennachzug und Weltfremdheit der Linken.

ZDF-Satire verspottete behinderten AFD-Politiker © (amu/AFP) ZDF-Satire verspottete behinderten AFD-Politiker

Die «heute show» hat sich mit einem groben Fauxpas in die Kritik gesetzt. ZDF-Moderator Oliver Welke hat sich nun entschuldigt.

Der Moderator der ZDF-«heute show», Oliver Welke, hat sich für einen Beitrag der Satiresendung über einen Referenten der AfD entschuldigt. Es tue ihm persönlich «sehr leid», wenn der an einer Sprachstörung leidende Sachverständige Dieter Amann sich durch den gezeigten Ausschnitt eines Auftritts und die anschliessende Moderation verletzt fühle, erklärte Welke am Montagabend auf Twitter.

Amann hatte in einer Ausschusssitzung des Bundestags für die AfD gesprochen. Zu Beginn seines Auftritts hatte er darauf hingewiesen, dass er stottere. In dem von der «heute show» gezeigten Beitrag fehlte dieser Hinweis. Dafür wurde gezeigt, wie sich Amann stotternd zum Thema Familiennachzug von Flüchtlingen äusserte. Welke machte dieses Stottern in seiner Moderation nach dem Beitrag spöttisch nach.

Spannung vor Parlamentsdebatte in Katalonien

  Spannung vor Parlamentsdebatte in Katalonien Im katalanischen Parlament soll heute die Debatte über den Kandidaten für die Regionalpräsidentschaft, Carles Puigdemont, beginnen. Mit Spannung wird erwartet, ob die Sitzung zur Regierungsbildung tatsächlich stattfinden kann. Das Verfassungsgericht hatte am Wochenende nach einer Beschwerde der Zentralregierung entschieden, dass der separatistische Politiker sein Regierungsprogramm persönlich in Barcelona vorstellen muss - andernfalls werde die Sitzung automatisch abgesagt. Puigdemont hält sich aber in Belgien auf.

Die ZDF -"Heute Show" hat einen Fauxpas in ihrer Satire -Sendung eingeräumt. In einem Einspieler war ein stotternder AfD -Abgeordneter zu sehen. Für Aufregung sorgte aber, was nicht zu sehen war.

AfD 27. April 2018. Unfassbar: IS-Frauen kehren mit Kindern nach Deutschland zurück. Alle. Computer & Technik. Comedy & Satire . Vermischtes. Mehr. CDU- Politiker fordern ein Umdenken bei Hartz IV. Es sollen nur noch Menschen ab 50 Jahren staatliche Unterstützung erhalten, oder

Welke schrieb, die Redaktion sei sich sicher gewesen, dass hier ein Bundestagsneuling nervös gewesen sei, der über Sprache und Flüchtlinge redet. «Hätte irgendjemand aus unserer Runde gewusst, dass Herr Amann unter einer Sprachstörung leidet, wäre dieser Clip niemals in der 'heute show' gelaufen», erklärte Welke.

Dass die Redaktion nichts davon wusste, erklärte er damit, dass der Bericht sich auf einen Bericht des ARD-«Mittagsmagazins» stützte, in dem der Hinweis Amanns auf sein Stottern fehlte. Die AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg forderte das ZDF zur «sofortigen Entfernung» Welkes aus dem Programm auf.

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Rechtsstreit um Böhmermann-Schmähgedicht über Erdogan geht am 27. Februar weiterBeide Seiten legten dagegen Berufung ein, so dass über die Sache vor dem OLG noch einmal völlig neu verhandelt wird. Böhmermann will das Verbot seiner Äußerungen nach Angaben des Gerichts nicht akzeptieren. Erdogan möchte dagegen sämtliche Aussagen über sich selbst untersagen lassen.

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