Panorama Dreister Serientäter: Vorsicht vor dem Betrüger mit der Maus!

10:25  19 mai  2017
10:25  19 mai  2017 Quelle:   Hamburger Morgenpost

Kostenfalle: Hinter diesen Telefonnummern können sich Betrüger verbergen

  Kostenfalle: Hinter diesen Telefonnummern können sich Betrüger verbergen Verbrauchern drohen hohe Kosten.Diese Vorwahl gehört dem westafrikanischen Guinea. Doch wer dort niemanden kennt, sollte sich vor diesen Anrufern hüten. Die nutzen nämlich anscheinend ein automatisiertes Anrufprogramm, wie das Onlineportal „giga.de” berichtet. So können sie gleichzeitig eine ganze Reihe von Nummern anwählen.

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Er schlägt bundesweit zu und das schon seit Jahren: Der „Maus-Betrüger“. Der 59-Jährige gibt sich als Redakteur der „Sendung mit der Maus“ aus und ergaunert sich so Geldbeträge.

In Hamburg schlug der Mann in einem Lebensmittelgeschäft an der Fuhlsbüttler Straße (Barmbek) zu. Bekleidet mit einer gepflegten beigen Jacke, auf der ein „Maus-Button“ prangte, trat der Mann redegewandt auf.

Der angebliche WDR-Mitarbeiter leierte der Inhaberin 50 Euro aus dem Kreuz. Das Geld gehe angeblich an eine Tombola für „den guten Zweck“.

In Husum und Lübeck hat der Mann ebenfalls zugeschlagen. Dort erschien er in kleinen Läden und erklärte, „Die Sendung mit der Maus“ wolle dort drehen. Das Thema seien „leukämiekranke Kinder“ und die könnten natürlich auch eine kleine Spende gebrauchen... Der Mann verabredete dann einen Termin für Dreharbeiten und verschwand.

Betrüger legt mächtige Banker herein

  Betrüger legt mächtige Banker herein Er schrieb unter anderem an den Chef der Bank of England, gab sich als Kollege aus und bekam erstaunlich offenherzige Antworten. Klingt lustig, zeigt aber gefährliche Sicherheitslücken. Für einen erfolgreichen Telefonstreich muss eine Menge zusammenkommen: eine gute Idee, schauspielerisches Talent, gerne auch ein bisschen Improvisationsvermögen. Etwas einfacher scheint es zu sein, Leute per E-Mail hereinzulegen.

Information : Das Sicherheitsportal für den Rundum-Schutz

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Aber nicht nur in Norddeutschland hat der Gauner sein Unwesen getrieben. Erst vor zwei Wochen erschien er bei einer Berliner Wirtin und erhielt dort 100 Euro. Seinen Schwerpunkt aber hat „Herr Schneider“ oder „Herr Schröder“, wie er sich nennt, in Nordrhein-Westfalen. Dort häufen sich seit mindestens fünf Jahren die Taten. Die Polizei konnte auch einen Verdächtigen (59) aus Bonn ermitteln und einen Haftbefehl erwirken. Doch der Mann hat keinen festen Wohnsitz und zieht durch Deutschland.

Neben der Masche „Sendung mit der Maus“-Mitarbeiter tritt er übrigens auch gelegentlich als „Synchronstimme  von Kermit aus der Muppet Show in Erscheinung und ergaunert sich Geld. Selbst vor Auftritten in Behinderteneinrichtungen schreckt der Serientäter dabei nicht zurück.

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