Panorama Gewalt und Gefängnis: Ein Kölner Rocker-Boss packt aus

11:50  19 mai  2017
11:50  19 mai  2017 Quelle:   EXPRESS

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01K___24_71-116589402_ori: Ein Kölner Rocker-Boss packt aus © Eddi Bopp Ein Kölner Rocker-Boss packt aus

Die zwei Männer waren in Köln berüchtigt und gefürchtet als die Z-Brüder. Einer ist tot (er starb bei einem Zugriff durch Schüsse eines Zivilpolizisten), einer lebt.

Brahim Z., 42 Jahre alt, geboren in Tunesien. In Köln wuchs er zum Groß-Kriminellen heran. Und erzählt jetzt erstmals davon.

Dunkle Geschäfte, Drogen, Prostitution. Schlägereien, Schießereien, Messerattacken.

„Ins Milieu bin ich reingewachsen mit 17“, sagt der Z-Bruder. Er habe das meiste hinter sich gelassen, sagt der Mann, der eine Kante ist, Kampfsportler, tätowiert. Wir treffen ihn in einem Restaurant in Deutz.

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Im rock 'n'popmuseum in Gronau gibt es Senioren-Führungen.

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Sein Leben, davon ist Z. überzeugt, bietet Stoff für eine Autobiographie. Mit seinem Bruder Hafid war er lange Jahre in der Kölner Türsteherszene aktiv.

Ihre Milieu-Karrieren begannen Anfang der 90er, als die der alten Zuhälter wie Schäfers Nas endeten: „Den habe ich noch erlebt“, sagt Brahim Z., „er hatte damals einen Trupp vorweggeschickt, um bei uns im Club Schutzgeld einzufordern. Doch seine Männer sind mit leeren Händen wieder raus.“

Immer wieder sorgten stattdessen jetzt die „Z-Brüder“ im Rotlichtmilieu auf den Ringen für Schlagzeilen und kamen mit dem Gesetz in Konflikt.

2003 wurde Brahim Z. festgenommen. Das Kölner Landgericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren - er soll mit anderen versucht haben, aus dem Auto heraus auf der A57 einen Konkurrenten zu erschießen.

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Nach dem Knast der Eintritt in die Rocker-Szene. Der Tunesier schloss sich 2007 den Bandidos an. Stieg dort auf. Das Tattoo „Expect no mercy“ („Erwarte keine Gnade“) auf seinem Hals gilt als Kampforden. Nur, wer einen Gegner tötet oder ernsthaft verletzt, bekommt es in der Szene.

Im Jahr der Haftentlassung endete das Leben von Brahims Bruder Hafid. In Viersen wurde er von Streifenpolizisten gestellt. Ließ sich nicht festnehmen. Ein tödlicher Schuss fiel. Der ältere der Z-Brüder erlag seinen Verletzungen.

Fünf Jahre später. „Polizei verhaftet obersten Bandido Leverkusens“, hieß es, als Brahim Z. vor seinem Bordell an der Dürener Straße in Köln festgenommen wurde. Die Aussagen einer damals 21-jährigen Frau brachten Brahim erneut hinter Gitter. Der Vorwurf: Körperverletzung, Faustschläge, Kieferbruch.

Brahim bestreitet das bis heute: „Diese Geschichte ist erstunken und erlogen, ich wurde dafür gar nicht verurteilt.“

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Kann so ein Mensch geläutert sein? Brahim Z. sagt, er würde bereuen. „Man hätte das Leben anders machen sollen. Der Nachwuchs, der jetzt kommt, soll nicht diesen Weg einschreiten.“

Ein Buch zu schreiben, das ist tatsächlich der Traum des überlebenden Z. „Einer der wichtigsten Gründe ist es, an meinen Bruder zu erinnern. Es geht darum, wie mein verstorbener Bruder und ich zu was gekommen sind.“

Von den Bandidos habe er sich lange „im Guten“ gelöst und einen eigenen Rockerclub mit jetzt 500 Mitgliedern gegründet. Der Brothers MC Cologne Club habe sich idealistischen Werten verschrieben und zur Aufgabe gemacht, „sich für die Schwachen und Ausgegrenzten unter uns stark zu machen“.

Brahim Z. sagt: „Wir haben mit dem Rotlicht nix zu tun, fast alle von uns sind ganz normal am Arbeiten. Mein Leben hat eine Wende erfahren. Ich habe nach einer Bruderschaft gesucht, denn mein Bruder ist gestorben. Jetzt habe ich meine wahren Brüder gefunden.“

NRW-Minister droht Hoeneß mit Knast-Rückkehr .
Die umstrittenen Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß haben NRW-Justizminister Thomas Kutschaty auf den Plan gerufen. Gegenüber der Bild kritisiert Kutschaty Hoeneß für dessen Auftritt in Liechtenstein und mahnt: "Hoeneß sollte vorsichtig sein. Denn er steht unter Bewährung." Die Bewährung von Hoeneß endet erst im Februar 2019. Bis zu diesem Zeitpunkt muss sich der FCB-Boss an bestimmte Auflagen halten - ansonsten könnte die Staatsanwaltschaft eine erneute Haftstrafe anordnen. Bei einer Fragestunde in Liechtensteins Hauptstadt Vaduz wurde Hoeneß auch auf seine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung angesprochen. Laut Blick sagte der 65-Jährige: "Ich bin der einzige Deutsche, der Selbstanzeige gemacht hat und trotzdem im Gefängnis war. Ein Freispruch wäre völlig normal gewesen." "Er macht sich über die Steuerzahler lustig" Kutschaty äußerte daraufhin in Bild massive Kritik: "Offensichtlich haben 21 Monate in einem bayrischen Luxusknast mit Wochenendurlauben und Aufenthalten in der Schön-Klinik am Starnberger See nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Im Steuerparadies Liechtenstein macht er sich über die ehrlichen Steuerzahler lustig." Kutschaty spielt in seiner Aussage darauf an, dass Hoeneß bereits nach sieben Monaten Freigänger wurde und daraufhin sein Wochenende zuhause verbringen durfte. Ursprünglich war Hoeneß zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Zugleich droht der Justizminister dem FCB-Chef, die Bewährung wieder aufheben zu lassen: "Bei solchen Äußerungen kann man schon den Widerruf der Bewährung prüfen." Das bayerische Justizministerium wollte die Aussagen des Bayern-Präsidenten bisher nicht kommentieren.

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