Panorama Nach Nordkoreas Kriegsgebärden: Seoul bleibt cool

19:46  10 august  2017
19:46  10 august  2017 Quelle:   dw.com

Südkorea und die Angst vor der "roten Linie"

  Südkorea und die Angst vor der Südkorea und die Angst vor der "roten Linie"

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In Südkoreas Hauptstadt zeigt sich die Bevölkerung von der Nordkorea-Krise weitgehend unbeeindruckt. Sie schwankt zwischen Gelassenheit und Fatalismus. Fabian Kretschmer aus Seoul.

plain © Getty Images/AFP/J. Yeon-Je plain

Wer sich an diesem verregneten Donnerstagabend im Seouler Stadtzentrum umschaut, sieht Männergruppen in dunklen Anzügen vor Grillrestaurants auf die Straße torkeln. Die Cafés sind gefüllt mit turtelnden Pärchen, die Händchen halten und an eisgekühltem Filterkaffee nippen. In den Straßenschluchten kämpfen Taxifahrer um die Feierabendkundschaft - Alltag eben. Von Massenpanik oder Evakuierungen weit und breit keine Spur.

Nordkorea-Krise: Südkoreaner bleiben gelassen – Regierung will Militär aufrüsten

  Nordkorea-Krise: Südkoreaner bleiben gelassen – Regierung will Militär aufrüsten Unter anderem will das südkoreanische Militär stärkere Raktensprengsköpfe herstellen.Die Drohungen aus dem Norden der koreanischen Halbinsel lassen die meisten Menschen hier ziemlich kalt. „Die meisten Koreaner sind gerade viel mehr besorgt wegen der Sommerhitze“, sagt die 23 Jahre alte Studentin Lee Ji Yoon, die im Moment ein Praktikum im Stadtzentrum von Seoul absolviert: „Nordkorea versucht ja seit Ewigkeiten, die Welt zu bedrohen. Die meisten von uns denken, dass das schon wieder vorbeigehen wird.

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Das Sommerwetter ist vorbei: Am Samstag bleibt es regnerisch.

Dabei spielt sich nur eine Autostunde nördlich der Hauptstadt, in Nordkorea, eine politische Katastrophe sondergleichen ab. Am plakativsten hat diese Woche das Wirtschaftsmagazin Economist mit seinem Titelbild die allgemeine Hysterie illustriert. Die grimmigen Konterfeis von Donald Trump und Kim Jong Un sind dort zu sehen - geformt aus den Wolken eines Atompilzes. "Es könnte passieren" prangt in schwarzen Buchstaben über diesem dystopischen Szenario. Gemeint ist: ein atomarer Krieg.

Droht ein Atomkrieg?

Dieser scheint derzeit so realistisch wie zuletzt während der Kubakrise 1962. Laut Enthüllungen der Tageszeitung Washington Post ist das nordkoreansiche Nuklearprogramm bereits wesentlich fortgeschrittener als bisher angenommen.

Südkorea blitzt bei Kims Aussenminister ab

  Südkorea blitzt bei Kims Aussenminister ab Am Asean-Forum auf den Philippinen haben sich die Aussenminister Nord- und Südkoreas getroffen. Das Gespräch fiel sehr kurz aus. Die Aussenminister von Nord- und Südkorea haben sich nach einem Agenturbericht am Rande des Asean-Regionalforums in Manila getroffen.Bei dem kurzen Zusammentreffen in der philippinischen Hauptstadt habe die südkoreanische Chefdiplomatin Kang Kyung-wha ihren nordkoreanischen Kollegen Ri Hong-yo aufgefordert, das Angebot zum Dialog anzunehmen, meldete die Nachrichtenagentur Yonhap am Montag unter Berufung auf einen Vertreter des Aussenamts in Seoul.Ri habe dies zurückgewiesen.

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Was uns bleibt ist jetzt.

Und mit Kim und Trump stehen sich zwei Spieler gegenüber, die das verbale Drohspiel bis zur Grenze austesten. Trump drohte Nordkorea mit "Feuer, Wut und Macht, wie es die Welt noch nicht gesehen hat".

Am Donnerstag hat die nordkoreansiche Volksarmee mit detallierten Plänen seine Bereitschaft zum Raketenschlag gegen die US-Pazifikinsel Guam angekündigt. Vier Mittelstreckenraketen seien einsatzbereit, berichtete Nordkoreas Staatsfernsehen. Der Plan werde Mitte August stehen. 30 bis 40 Kilometer vor Guams Küste sollten die Raketen im Meer niedergehen.

Trump "unberechenbar"

Die 26-jährige Jeon Hae In aus dem nördlichen Seouler Vorort Euijeongbu zeigt sich dennoch wenig beeindruckt von der politischen Lage: "Nordkorea droht ja immer wieder mit Krieg, aber am Ende ist nie etwas passiert." Am Vorabend habe sie zuletzt mit ihrem Bruder telefoniert, der direkt an der Demarkationslinie seinen zweijährigen Wehrdienst ableistet: "Der wusste noch gar nicht Bescheid, was heute überhaupt passiert ist." Doch auch sie räumt ein: "Diesmal fühlt es sich ein wenig anders an. Trump würde ich alles zutrauen".

Atomkonflikt: Schärfere Sanktionen gegen Nordkorea einstimmig verabschiedet

  Atomkonflikt: Schärfere Sanktionen gegen Nordkorea einstimmig verabschiedet Die Resolution enthält unter anderem Ausfuhrverbote von Kohle und Eisen.Es ist die achte UN-Resolution im Zusammenhang mit Nordkoreas Atom- und Raketentests seit dem Jahr 2006. Wirkung gezeigt hat bisher keine von ihnen - Pjöngjang setzte seine Tests und sein Atomprogramm trotz aller Warnungen bisher fort.

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Die Englischstudentin Lee Ji Yoon hält den US-Präsidenten ebenfalls für unberechenbar, glaubt allerdings an die Vernunft seiner Regierung: "Wenn er einen Krieg befiehlt, würden seine Sicherheitsberater das nicht mitmachen", sagt die 23-Jährige. Gegen die nordkoreanische Bevölkerung hege sie keinen Groll, nur gegen die politische Führung in Pjöngjang.

Nordkoreas kalkulierte Provokation

Der überzeugte Pazifist Moon Jae In, seit Mai südkoreanischer Präsident, sieht sich nach seinen von Nordkorea ausgeschlagenen Gesprächsangeboten nun unter Zugzwang. Er rief am Mittwoch zu einer "vollständigen" Militärreform auf und bat in Washington um eine Neuverhandlung des bilateralen Militärbündnisses, um mächtigere Raketensprengköpfe herstellen zu dürfen. Ziel sei jedoch weiterhin, Nordkorea zum Dialog zu bewegen.

Der konservativen Opposition gehen Verteidigungspläne der Regierung nicht weit genug. Die Freiheitspartei Koreas (Liberty Korea Party, FPK) rief bereits am Montag dazu auf, dass das US-Militär atomare Sprengköpfe auf südkoreanischem Boden stationieren solle. "Frieden werden wir nicht erreichen, wenn wir darum betteln, sondern nur durch ausgeglichene Macht", sagte Parteivorsitzender Hong Joon Pyo.

Washington brandmarkt Maduro als "Diktator" - USA verhängen Sanktionen gegen Venezuelas Staatschef

  Washington brandmarkt Maduro als Die USA stellen Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro auf eine Stufe mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un und frieren das Vermögen des "Diktators" ein. Seit Monaten wird Venezuela von gewaltsamen Protesten gegen Maduro geschüttelt. Maduro sei "nicht nur ein schlechter Führer, sondern inzwischen auch ein Diktator", sagte der Nationale Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster am Montag in Washington. Maduro sei "nicht nur ein schlechter Führer, sondern inzwischen auch ein Diktator", sagte der Nationale Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster am Montag in Washington. Die USA stünden an der Seite des Volkes von Venezuela.

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Die Demokratische Volksrepublik Korea ist ein - obwohl offiziell demokratischer - diktatorisch regierter Staat in Ostasien. August 1948 ausgerufen und umfasst den nördlichen Teil der Koreanischen Halbinsel. Laut seiner Verfassung ist Nordkorea ein sozialistischer Staat.

"Seoul ist eine Geisel des Nordens"

Für Lars-André Richter, Leiter der Friedrich Naumann Stiftung in Seoul, ist die derzeitige Krise die schwerwiegendste in seinen bisher fünf Jahren in Südkorea. Dennoch glaubt er, dass Nordkorea vor allem provoziere, um Aufmerksamkeit zu erzeugen: "Kim Jong Un und seine Entourage wollen der Welt zeigen, dass es sie gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das Land ins offene Messer stürzen will."

Südkorea hingegen spiele bei der derzeitigen Krise nur eine Nebenrolle: "Seoul ist letztlich eine Geisel des Nordens. Das Regime in Pjöngjang will ohnehin vor allem die Aufmerksamkeit der USA, weniger die des Südens."

Vielleicht hilft in der auswegslosen Situation nur mehr göttliche Hilfe. In einer Messe am Donnerstag hat sich nun auch der römisch-katholische Erzbischof von Seoul zu der Krise geäußert: "Ich bete dafür, dass Nordkorea die nukleare Abrüstung umsetzt und an den Verhandlungstisch zurückkommt", sagte der 72-jährige Yeom Soo Jung. Yeom ist Apostolischer Administrator von Pjöngjang, der vom Papst für seine Gläubiger in Nordkorea eingesetzt wurde.

Autor: Fabian Kretschmer

Oh, wow! Cara Delevingne veröffentlicht ihr erstes Musikvideo .
Cara Delevingne ist ein echtes Allroundtalent! Model, Schauspielerin und jetzt auch noch Sängerin: Die 24-Jährige Londonerin ist ein echtes Multitalent. In ihrem neuen Kinofilm „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ spielt Cara Delevingne nicht nur die Hauptrolle, sondern singt auch noch den dazugehörigen Filmsong „I Feel Everything“. Und natürlich gibt es zu dem Lied ein Musikvideo, in dem – wie könnte es auch anders sein – Cara Delevingne die „Hauptrolle“ spielt. Das Model zeigt sich im schwarzen Hosenanzug sowohl brünett, blond als auch rothaarig. Die Musik ist eine Mischung aus Soul und Sprechgesang. Wirklich cool! Aber überzeugt euch am besten selbst: Das Feedback ihrer Fans war allerdings nicht nur positiv. Einige twitterten, dass sich Cara Delevingne doch lieber nur auf das Model- und Schauspiel-Business konzentrieren sollte. Also wir sehen das anders, liebe Cara.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/panorama/-46306-nach-nordkoreas-kriegsgebarden-seoul-bleibt-cool/

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