Panorama Prozess in Münster : 13 Jahre Haft nach Totschlag an Flüchtlingshelferin

21:00  11 oktober  2017
21:00  11 oktober  2017 Quelle:   rp-online.de

Zwei Jahre Haft auf Bewährung für Ex-Agent Mauss

  Zwei Jahre Haft auf Bewährung für Ex-Agent Mauss Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Prozess wegen Steuerhinterziehung sechs Jahre und drei Monate Haft für den heute 77-Jährigen gefordert.• Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre und drei Monate Haft gefordert.

Ruhrgebiet aktuell ›. Prozesse ›. Anthony I. erstach seine Flüchtlingshelferin - 13 Jahre Haft für Ex-Liebhaber. Das Schwurgericht Münster verurteilte den Nigerianer am Mittwoch wegen Totschlags zu 13 Jahren Gefängnis.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Flüchtlingshelferin aus Ahaus im Münsterland ist ein 28-jähriger Mann wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Schwurgericht Münster sahen es am Mittwoch als erwiesen an

Der Angeklagte kommt am 11.10.2017 zur Urteilsverkündung in das Landgericht in Münster.: Prozess in Münster : 13 Jahre Haft nach Totschlag an Flüchtlingshelferin © dpa, gki Prozess in Münster : 13 Jahre Haft nach Totschlag an Flüchtlingshelferin

Nach dem gewaltsamen Tod einer Flüchtlingshelferin aus Ahaus hat das Schwurgericht Münster einen Asylbewerber wegen Totschlags verurteilt. Die Richter waren davon überzeugt, dass der 28-Jährige 21 Mal auf die 22 Jahre alte Studentin einstach.

Mit dem Urteil blieben sie unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die lebenslange Haft wegen Mordes beantragt hatte. Der Nigerianer war 2015 nach Deutschland eingereist. In einer Flüchtlingsunterkunft in Ahaus hatte er die junge Frau kennengelernt.

Zwischen beiden hatte es im September 2017 auch eine kurze intime Beziehung gegeben, die das Opfer aber schnell wieder beendete. Laut Urteil hatte der Angeklagte bis zur Tat vergeblich versucht, die Studentin für sich zurückzugewinnen. "Er spionierte ihr nach und tauchte an Orten auf, an denen auch sie war", sagte Richterin Gabriele Böhner. Dadurch habe sich die 22-Jährige massiv bedrängt und verängstigt gefühlt.

Mann zu 932 Jahren Gefängnis verurteilt

  Mann zu 932 Jahren Gefängnis verurteilt Mit seinen 30 Jahren hat er bereits ebenso viele Menschen töten lassen. Dafür und für weitere Delikte ist der Chef der Bande Sureños del Barrio 18 verurteilt worden.Insgesamt wurden 149 Angeklagte von einem Gericht in der westlichen Region von San Miguel verurteilt, darunter auch Ex-Richter, Polizisten und Anwälte, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.Der Bandenchef sitzt derzeit im Hochsicherheitsgefängnis von Zacatecoluca im Zentrum des mittelamerikanischen Landes in Haft. Er war bereits zuvor wegen zahlreicher Delikte zu einer Haftstrafe von 117 Jahren verurteilt worden.

Münster : Flüchtlingshelferin erstochen – Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt. Mit einem zögerlichen Geständnis hat am Dienstag der Prozess gegen einen 81 Jahre alten Mann wegen Totschlags an dessen Lebensgefährtin begonnen.

Nach dem gewaltsamen Tod einer Flüchtlingshelferin aus Ahaus im Münsterland ist ein 28-jähriger Mann wegen Totschlags zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter am Schwurgericht Münster sahen es am Mittwoch als erwiesen an

Anwohner trieben Täter in die Flucht

Nach den Feststellungen des Gerichts war der Angeklagte schließlich mit einem Messer und einem großen Rollkoffer vor dem Haus der Flüchtlingshelferin aufgetaucht und hatte immer wieder auf sie eingestochen - in den Kopf, in den Hals und in den Körper. "Er hat sich auch von den flehentlichen Hilferufen des Opfers nicht abhalten lassen", so Böhner. Anschließend habe er versucht, die stark blutende Frau in den mitgebrachten Koffer zu drücken.

Erst als mehrere Anwohner aufgetaucht seien, habe er die Flucht ergriffen. Der 28-Jährige war schließlich in Basel festgenommen worden. Dort hatte er versucht, unter seinem richtigen Namen erneut Asyl zu beantragen. Zu diesem Zeitpunkt war er allerdings schon per europäischem Haftbefehl gesucht worden.

Im Prozess hatte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen geäußert. An seiner Täterschaft gibt es laut Gericht allerdings keinen Zweifel. Der 28-Jährige hatte seine blutverschmierte Kleidung in der Flüchtlingsunterkunft zurückgelassen, bevor er sich auf den Weg in die Schweiz gemacht hatte.

NS-Kriegsverbrechen: Ehemaliger SS-Wachmann angeklagt .
Der damals 22-Jährige sei Wachmann im Vernichtungslager Lublin-Majdanek gewesen.Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 96-Jährigen erhoben. Es geht um Beihilfe zum Mord, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Dem Mann wird vorgeworfen, als damals 22 Jahre alter Wachmann zwischen August 1943 und Januar 1944 Teil der Tötungsmaschinerie der Nationalsozialisten gewesen zu sein.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/panorama/-51725-prozess-in-munster-13-jahre-haft-nach-totschlag-an-fluchtlingshelferin/

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