Sport Vermisster HSV-Manager Timo Kraus: Jetzt will die Polizei mit Tauchern nach ihm suchen

17:45  11 januar  2017
17:45  11 januar  2017 Quelle:   Hamburger Morgenpost

Osnabrück - Polizei sucht "Falschparker" eines Bobbycars

  Osnabrück - Polizei sucht Die Polizei in Osnabrück ist mit einer ungewöhnlichen Suchanfrage an die Öffentlichkeit gegangen. Der Besitzer eines Bobbycars wird gesucht. Wohl selten stößt ein Falschparker-Einsatz der Polizei auf soviel Sympathie wie derzeit in Osnabrück: Via Facebook suchen die Beamten nach dem Besitzer eines roten Kindergefährts, das vor einer Wache gefunden wurde. "Falls jemand sein 1-PamperS-starkes Fahrzeug vermisst, kann sich der/die rechtmäßige Besitzer/-in gerne telefonisch bei uns melden", heißt es in dem Aufruf der Polizei."Das Fahrzeug gehört nicht zu unserem Fuhrpark, auch wenn wir hier gerne einen schnellen, roten Flitzer hätten.

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hsvmanager: Der Spürhund schlug  auf der Suche nach HSV-Manager Timo Kraus bei der „Rickmer Rickmers” an. © dpa/ WITTERS Der Spürhund schlug  auf der Suche nach HSV-Manager Timo Kraus bei der „Rickmer Rickmers” an.

Das Bangen um den immer noch vermissten HSV-Manager Timo Kraus (44) geht weiter. Am Dienstag gab es die erste heiße Spur nach seinem mysteriösen Verschwinden. Spürhund „Trude” schlug in der Nähe der „Rickmer Rickmers” an. Nun will die Polizei mithilfe von Tauchern in der Elbe nach ihm suchen.

Am Dienstag schlug „Trude” während eines Sucheinsatzes im Bereich Hafenstraße an.  Die Spur führte von der Hafenstraße auf die Landungsbrücken und endete auf Brücke 1, im Bereich vor dem Museumsschiff „Rickmer Rickmers”.

RB-Schreck: Werner verletzt sich

  RB-Schreck: Werner verletzt sich Schreck für RB Leipzig: Im Trainingslager im portugiesischen Lagos hat sich Timo Werner am Freitag verletzt. Der 20-Jährige spürte nach einem Zweikampf starke Schmerzen am linken Knöchel, er musste von zwei Betreuern gestützt vom Platz getragen werden. Danach wurde der Stürmer ins Krankenhaus zum Röntgen gefahren. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick ging nach der ersten Untersuchung in der Kabine von keiner schwerwiegenden Bänderverletzung aus.

Teilmodul Risk Management des Masterstudiengangs WI, Fachrichtung FM.

unscharfe Suche .

Für die Polizei ist dies der Beleg dafür, dass Timo Kraus dort, wo die Handyortung dies zunächst nur vermuten ließ, tatsächlich unterwegs war. Auch für die Ermittler wird es immer wahrscheinlicher, was sich in der Nacht zum 8. Januar zugetragen haben soll. 

„Unter Würdigung der Gesamtumstände wird es damit wahrscheinlicher, dass der 44-Jährige bei Nebel und Eisglätte von dem Ponton in die Elbe gestürzt sein könnte", hieß es in einer Polizeimitteilung.

Mit einem Einsatz von Tauchern soll nun der Bereich unterhalb des Pontons abgesucht werden, sobald es die Strömungs- und Witterungsverhältnisse zulassen. Ein genauer Zeitpunkt steht bisher allerdings noch nicht fest.

Und noch immer läuft die Suche nach dem Taxifahrer, der Timo Kraus gegen 23.30 Uhr vor dem „Block Bräu” am 7. Januar aufgenommen hat. Nach Informationen der Polizei soll die Taxifahrt nur rund einen Kilometer Richtung Osten angedauert haben und im Bereich der Straße Hohe Brücke am Nikolaifleet unterbrochen worden sein.

Ob Timo Kraus von dort zu Fuß wieder zurück in Richtung Landungsbrücken ging, oder ihn das Taxi dorthin zurück fuhr, ist weiterhin unklar.  „Eine Familie vermisst einen Ehemann und Vater, viele Menschen einen Freund und Arbeitskollegen”, sagt Chef-Ermittler Jürgen Schubbert: „Ich bitte die Hamburger Taxifahrer dringend darum, in ihrem Kollegenkreis darüber zu sprechen, wer den Vermissten gefahren hat. Helfen Sie mit, das Verschwinden von Timo Kraus aufzuklären!“

Vermisster Mitarbeiter: HSV setzt Belohnung für Hinweise auf Taxifahrer aus .
Der Hamburger SV weitet die Suche nach seinem vermissten Mitarbeiter Timo Kraus aus. Der Fußball-Bundesligist setzte eine Belohnung von 2000 Euro auf Hinweise zu einem Taxifahrer aus.Kraus, der beim HSV als Merchandising-Leiter arbeitet, wird seit dem späten Samstagabend vermisst. Mehrere Suchaktionen - darunter ein Tauchereinsatz in der Elbe - blieben bislang ohne Ergebnis. Am Dienstag hatte ein Spürhund im Bereich der Landungsbrücken im Hafen die Witterung des Vermissten aufgenommen.

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