Sport Ferrari klaut bei Mercedes: Neuer Kupplungshebel für Vettel

17:40  14 mai  2017
17:40  14 mai  2017 Quelle:   Formel1.de

"Ermutigend": Ferrari mit Saisonstart zufrieden - Rekordgewinn im ersten Quartal 2017

  Sebastian Vettel und Ferrari haben die beeindruckenden Test-Resultate in einen spannenden Kampf um den WM-Titel mit Mercedes umgesetzt. Zufriedenheit in Maranello.Zudem veröffentlichte Ferrari am Donnerstag seine Quartalsergebnisse. Die Rennwagenschmiede hat das erste Quartal 2017 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der Gewinn kletterte gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 60 Prozent auf 124 Millionen Euro, teilte der Konzern aus Maranello mit. Der Umsatz stieg um 21,5 Prozent auf 821 Millionen Euro. Ferrari bestätigte auch seine wirtschaftlichen Ziele für das Gesamtjahr 2017, in dem 8.400 Autos verkauft werden sollen. Der Umsatz soll auf 3,3 Milliarden Euro steigen.

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Sebastian Vettel: Das Lenkrad im SF70H ist von Ferrari zur Baustelle erklärt worden © xpbimages.com Das Lenkrad im SF70H ist von Ferrari zur Baustelle erklärt worden

Damit Sebastian Vettel den Schleifpunkt besser findet, vertraut die Scuderia offenbar in Barcelona auf eine Lösung, die sich Mercedes hat einfallen lassen

Ferrari hat sich beim Design des Kupplungspedals am Lenkrad des SF70H ein Beispiel an Mercedes genommen und sein Bauteil zugunsten eines besseren Start-Handlings für Sebastian Vettel angepasst. Die Scuderia vertraut beim Spanien-Grand-Prix nicht mehr auf einen einzigen langen Hebel, um den Schleifpunkt zu finden, sondern auf ein zweiteiliges System mit Fingermulden an den Enden.

Ferrari-Präsident behauptet: Mercedes "hat Angst" vor Rot

  Ferrari-Präsident behauptet: Mercedes Ferraris Comeback ist in vollem Gange. Die Laune des Bosses ist so prächtig, dass er sie gegenüber dem herausgeforderten Konkurrenten Mercedes nicht verbirgt.Ferrari-Boss Sergio Marchionne ist davon überzeugt, dass der starke Start in die Formel-1-Saison 2017 seiner Mannschaft geholfen hätte, ihren alten Nimbus wiederaufzupolieren. Er glaubt sogar, dass bei Mercedes infolge der Sebastian-Vettel-Siege in Australien und Bahrain die Angst vor den Roten umginge. "Ferrari ist konkurrenzfähig und von seinen Gegnern in Stuttgart gefürchtet", wird Marchionne von "La Repubblica" zitiert - es gibt keinen Zweifel, wer mit diesem Satz gemeint ist.

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Noch ist es aus Metall, es könnte aber bald wie vieles in der Formel 1 aus Kohlefaser hergestellt werden. Kimi Räikkönen nutzt in Barcelona (noch) das konventionelle System.

Der Trick: Statt einer einfachen Platte als Endteil, auf die der Pilot die Finger auflegen muss, hat Ferrari nach Mercedes-Vorbild einen dem Zeige- und Mittelfinger angepassten Aufsatz mit zwei Vertiefungen entwickelt. So können die Fahrer das Kupplungspedal nach dem Rollen auf ihren Startplatz anziehen und bei grüner Ampel komfortabler den Schleifpunkt suchen. Dann drückt der Hebel passgenau auf die Finger. Ein Abrutschen ist sogar bei hohem Druck fast ausgeschlossen.

Ferraris ursprüngliches Design war durch eine Regeländerung zu Saisonbeginn nachteilig geworden. Ein langer Kupplungshebel der Roten hatte 80 Millimeter Spielraum, um den Schleifpunkt möglichst komfortabel und präzise suchen zu können. 2017 sind aber nur noch 50 Millimeter erlaubt - schließlich wollte die Formel 1 das Können der Fahrer beim Startprozedere mehr in den Mittelpunkt stellen. Das passte nicht zur Ferrari-Lösung, weshalb nun umdisponiert wurde.

Ross Brawn: Sebastian Vettel ist ein Segen für die Formel 1 .
Der Aufschwung des Deutschen und der Ferrari-Mannschaft ist aus Sicht des Formel-1-Sportchefs mitentscheidend für das größere Publikumsinteresse. Der neue Formel-1-Sportchef Ross Brawn unterstellt dem Wiedererstarken der Ferrari-Mannschaft eine heilsame Wirkung für den Zuschauerzuspruch in der Königsklasse.

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