Sport Weniger Überholmanöver: Wieso die Formel 1 dennoch zieht

18:15  17 juli  2017
18:15  17 juli  2017 Quelle:   motorsport-total.com

79-Jährige testet Formel-1-Renault in Le Castellet

  79-Jährige testet Formel-1-Renault in Le Castellet Die Geschichte von Rosemary Smith beginnt 1966 in Monte Carlo und erlebt ihren Höhepunkt 51 Jahre später in Le Castellet."Mein Name ist Rosemary Smith. Und meine Leidenschaft im Leben ist es, schnell zu fahren - sehr schnell." Dass sie jedoch einmal die Gelegenheit bekommen würde, ein Formel-1-Auto zu steuern, davon hätte Smith nicht einmal zu träumen gewagt. Und dennoch ist es passiert: Die Irin durfte im Mai dieses Jahres auf dem Paul Ricard Circuit in Le Castellet den aktuellen Renault testen.

Wieso Hamilton doch zittern muss. Ein Überholmanöver dürfte allerdings ziemlich schwierig werden, da der Kurs kaum Stellen für Angriffsmanöver bietet.

Motorsport-Magazin.com - Das letzte Rennen der Formel - 1 -Saison 2017 lieferte das unschöne Sahnehäubchen auf eine Saison, die gefühlt viel zu wenig Überholmanöver lieferte. Schon vor der Einführung der neuen Chassis-Regeln für 2017 gab es kritische Stimmen, die davor warnten

Max Verstappen, Sebastian Vettel: In Silverstone bewies die Formel 1, das Überholen auch 2017 möglich ist © xpb.cc In Silverstone bewies die Formel 1, das Überholen auch 2017 möglich ist

Vor der Saison 2017 befürchteten viele Experten ein Jahr ohne große Zweikampf-Action. Der Grund: Die neuen Boliden reagieren durch den zusätzlichen aerodynamischen Abtrieb viel intensiver auf die Luftverwirbelungen des Vordermannes. Zudem sind sie breiter als ihre Vorgänger, was Duelle auch nicht unbedingt vereinfacht.

Die ersten beiden Saisonrennen in Australien und China gaben dann eine gute Kostprobe dessen, inwiefern sich die neue Formel 1 von der alten unterscheidet: 2017 wird weniger überholt, dafür prozentuell öfter ohne DRS. Auf einer Strecke wie im Albert Park, wo das Überholen generell schwierig ist, sorgt das für eine Prozession mit nur 14 Positionsverschiebungen inklusive der Startphase (2016 waren es noch 50), während die Fans auf dem überholfreundlichen Shanghai International Circuit in den Genuss puristischer Rennaction kommen.

Rambo-Freigabe für Vettel

  Rambo-Freigabe für Vettel Der Druck auf Sebastian Vettel lässt nach, weil zwei Strafpunkte aus seinem Sünden-Register verschwinden.Am Montag verfielen zwei Strafpunkte auf Vettels "Rüpel-Konto", die er sich im Vorjahr beim Rennen in Silverstone eingehandelt hatte. Damals hatte der Deutsche Konkurrent Felipe Massa abgedrängt und dafür zwei Strafzähler aufgebrummt bekommen.

Ja hallo Leute hier KRL Testrennen Videos. Ein Überholmanöver allá Schumacher Häkkinen 200 in Spa. Schaut euch es an. Ich wusste garnicht das ich an den Tag

Carsten Schmidt, Chief Officer Sports, Advertising Sales & Internet: „Wir freuen uns sehr, dass die Formel 1 auch 2012 bei Sky bleibt! Davon erleben knapp eine Million Premium HD-Kunden die Überholmanöver von Vettel und Co. in brillanter HD-Qualität.

Dieses Jahr gab es in China 52 Positionsverschiebungen auf der Strecke, während es 2016 noch 182 waren. Dafür ist das "Vorbeifahren" mit offenem Heckflügel nicht mehr so verbreitet: Dieses Jahr kam es in Schanghai zu zehn DRS-Manövern, 2016 waren es noch ganze 70.

Anteil der DRS-Manöver halbiert

Auch allgemein ist bei der Analyse der Überholdaten eine klare Tendenz sichtbar: 2017 wird um rund ein Drittel weniger überholt als im Vorjahr, es gibt aber sogar nur halb so viele DRS-Manöver wie in der vergangenen Saison. Die Positionsverschiebungen, die auf das Drag Reduction System zurückgehen, machen nun etwas weniger als ein Zehntel aus. Im Vorjahr war es noch rund ein Drittel.

Und es gibt auch Ausreißer, wie am Wochenende in Silverstone, wo dieses 56 Mal überholt wurde, im Vorjahr hingegen nur 39 Mal. Der neuen Formel 1 können auch die Teamchefs einiges abgewinnen. "Wir hatten dieses Jahr einige fantastische Rennen", schwärmt Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost, der sich vor einem Jahr noch äußerst skeptisch über das neue Reglement äußerte.

Formel 1: Hamilton im dritten Training vor Vettel und Bottas

  Formel 1: Hamilton im dritten Training vor Vettel und Bottas Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat im dritten freien Training bei seinem Heimspiel in Silverstone die Bestzeit gesetzt. In 1:28,063 Minuten verdrängte der 32-Jährige WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Heppenheim) im Ferrari mit 0,032 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Hamiltons Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland) wurde mit 0,074 Sekunden Rückstand Dritter.Etwa 15 Minuten vor Ende der Session setzte in Mittelengland erstmals am Rennwochenende der Regen ein, die Fahrer konnten ihre Zeiten nicht mehr verbessern und nutzten die verbleibende Zeit zum Test der Regenreifen.

Berlin (dpo) - Na also, es geht doch! Der Lkw-Fahrer Manfred "Manni" Schmidt (61) hat heute auf der Ringautobahn A10 im Zuge eines über 16 Jahre währenden Manövers erfolgreich einen anderen Lastwagen überholt.

Der Große Preis von Mexiko war lange Zeit keine Werbung für die Formel 1 . Wenige Überholmanöver , ein ungefährdeter Start-Ziel-Erfolg von Lewis In unserer Serie ziehen wir die etwas anderen und meist nicht ganz ernst gemeinten Lehren des jeweiligen Spieltags der Bundesliga.

Reglement wird positiv aufgenommen

"Es stimmt, dass ich damals etwas besorgt war", gibt er zu. "Ich war damals der Ansicht, dass es wegen der Dirty Air und der breiten Reifen schwierig sein würde, dem Vordermann zu folgen, weil die Autos in den Kurven ziemlich schnell sind. Außerdem sind die Bremszonen wegen des zusätzlichen Abtriebes viel kürzer, was es auch schwieriger macht."

Das Ergebnis sorgt beim Österreicher aber für ein gutes Gefühl. Er verweist auf das Stadtrennen in Baku, das dieses Jahr im Vergleich zur Vorjahresporzession "sehr unterhaltsam" war. "Außerdem hat Ferrari Mercedes eingeholt und hält ziemlich erfolgreich dagegen", sieht Tost noch einen weiteren Spannungsfaktor.

Dem stimmt auch Haas-Teamchef Günther Steiner zu: "Auch wir waren skeptisch, aber es könnte eigentlich nicht besser sein. Hoffentlich liefern wir in den kommenden Jahren die gleiche Show. Es war also richtig, diese Reglement-Richtung einzuschlagen, denn die Autos sehen schön aus, sorgen für eine gute Show und die Fans sind denke ich ziemlich zufrieden."

Audi: Werksteam in der Formel E .
Nach dem Rückzug aus der Langstrecken-WM wurde über die Zukunft des Motorsports bei Audi gemunkelt. Jetzt steht fest: Es gibt ein Werksteam in der Formel E. Komplette Übernahme von AbtDie Grundlage dafür bildet die bestehende Kooperation mit dem Abt-Sportsline-Team. Dort ist Audi seit 2014 Namensgeber und stellt mit Lucas di Grassi einen seiner Werksfahrer zur Verfügung. Gleichzeitig wurde die Partnerschaft bereits finanziell und technisch intensiviert. Als letzter Schritt erfolgt jetzt zur Saison 2017/18 der vollständige Werkseinsatz. Sie beginnt am 2. Dezember 2017 in Hongkong.

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