Sport Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM

09:21  12 august  2017
09:21  12 august  2017 Quelle:   dpa

«Sie haben aus mir eine Sportsklavin gemacht»

  «Sie haben aus mir eine Sportsklavin gemacht» Die Leichtathletik steckt nicht nur im Dopingsumpf. Offenbar kommt es auch zu Menschenhandel. Eine Betroffene erzählt.

Für die deutschen Speerwurf-Asse Thomas Röhler, Johannes Vetter und Andreas Hofmann geht es bei der Leichtathletik -Weltmeisterschaft am Donnerstag in die Qualifikation. Das Trio um Olympiasieger Röhler aus Jena führt die Weltbestenliste an. Die Höhepunkte des siebten WM - Tages

1. Speerwerferin Katharina Molitor aus Leverkusen kann am fünften Tag der Leichtathletik - WM in London ihren Titel verteidigen. Am fünften Tag der Titelkämpfe stehen am Dienstag fünf Finals an

Möchte mit Staffel-Gold bei der WM in London seine Karriere ausklingen lassen: Usain Bolt. © Foto: Srdjan Suki Möchte mit Staffel-Gold bei der WM in London seine Karriere ausklingen lassen: Usain Bolt.

Der Abschied von Usain Bolt, das hoch gewettete deutsche Speerwurf-Trio und die Zehnkämpfer stehen am Samstag (11.00 Uhr MESZ) bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Mittelpunkt.

Superstar Bolt will zu seinem Karriereende die 4x100-Meter-Staffel Jamaikas in London zu Gold führen - es wäre sein zwölfter WM-Titel. Im Zehnkampf liegen die deutschen Asse Rico Freimuth und Kai Kazmirek nach dem ersten Tag auf Medaillenkurs. Die Highlights des vorletzten WM-Tages:

Im Hochsprung der Frauen (20.05 Uhr) ist die Stuttgarterin Marie-Laurence Jungfleisch dabei, wenn es um die Medaillen geht. In der Qualifikation übersprang die 26 Jahre alte Olympia-Siebte 1,92 Meter. Kommt sie an ihre Bestleistung heran (2,00 Meter), dann geht vielleicht etwas. Top-Favoritin ist die unter neutraler Flagge startende Russin Maria Lasizkene.

Leichtathletik-WM in London - Bolt joggt ins Halbfinale – Pfiffe für Gatlin

  Leichtathletik-WM in London - Bolt joggt ins Halbfinale – Pfiffe für Gatlin Sprint-Superstar Usain Bolt ist bei der Leichtathletik-WM in London locker ins Halbfinale über 100 m gelaufen und hat sein zwölftes Gold weiter fest im Visier. Der achtmalige Olympiasieger gewann seinen Vorlauf nach einem holprigen Start in 10,07 Sekunden. Am Samstag finden in der britischen Hauptstadt die Halbfinals (20.05 Uhr) und das Finale (22.45 Uhr MESZ/ARD und Eurosport) statt. "Der Start war der Horror, da lief gar nichts", sagte Am Samstag finden in der britischen Hauptstadt die Halbfinals (20.05 Uhr) und das Finale (22.45 Uhr MESZ/ARD und Eurosport) statt.

1. Für die deutschen Speerwurf-Asse Thomas Röhler, Johannes Vetter und Andreas Hofmann geht es bei der Leichtathletik -Weltmeisterschaft am Donnerstag in die Qualifikation. Das Trio um Olympiasieger Röhler aus Jena führt die Weltbestenliste an. Die Höhepunkte des siebten WM - Tages

1. Speerwerferin Katharina Molitor aus Leverkusen kann am fünften Tag der Leichtathletik - WM in London ihren Titel verteidigen. Am fünften Tag der Titelkämpfe stehen am Dienstag fünf Finals an

Über 100 Meter Hürden (21.05) steht WM-Debütantin Pamela Dutkiewicz aus Wattenscheid im Finale. Weltrekordlerin Kendra Harrison (USA) - die Schnellste in den Vorläufen - strebt ihren ersten großen Titel an.

Im Speerwurf (21.15) steht aus deutscher Sicht das Finale dieser WM an! Gold, Silber und Bronze für eine Speerwurf-Nation - das klingt wie eine Utopie. Doch Rekordmann Johannes Vetter (Offenburg), Olympiasieger Thomas Röhler (Jena) und Andreas Hofmann (Mannheim) haben es drauf. Sie sind die Nummer 1, 2 und 3 der Jahresweltrangliste. Ganz oben steht Gold-Favorit Vetter mit 94,44 Metern.

Über 5000 Meter (21.20) ist Hochstimmung im Olympiastadion garantiert: Der britische Doppel-Olympiasieger Mo Farah peilt sein drittes WM-Double hintereinander an: Nach seinem Triumph über 10 000 Meter läuft er nun noch einmal die 5000. Das hatten selbst die äthiopischen Ausdauer-Asse Haile Gebrselassie und Kenenisa Bekele nie geschafft.

Enttäuschung! Robert Harting wird nur Sechster

  Enttäuschung! Robert Harting wird nur Sechster Diskuswerfer Robert Harting (Berlin) hat bei der Leichtathletik-WM in London eine Medaille verpasst. Der dreimalige Weltmeister musste sich mit Platz sechs und 65,10 m zufrieden geben. Gold sicherte sich der Litauer Andrius Gudzius (69,21) vor dem Schweden Daniel Stahl (69,19) und Mason Finley aus den USA (68,03). Der 32 Jahre alte Harting erzielte seine beste Weite im ersten Durchgang. Die drei Medaillengewinner kamen jeweils bereits im zweiten Versuch auf ihre größte Weite, danach waren die Podestchancen Hartings, dessen Saisonbestleistung bei 66,30 liegt, auf ein Minimum gesunken.

London (dpa) - Alle schauen heute auf Usain Bolt: Der Superstar und Showman hat bei der 16. Leichtathletik - WM in London seinen ersten Auftritt. Aus deutscher Sicht steht Diskus-Altmeister Robert Harting im Mittelpunkt.

1. Für Europameisterin Gesa Krause startet am Mittwoch bei der Leichtathletik -Weltmeisterschaft in London die Medaillenjagd. Zehn Jahre nach seinem WM -Titel in Osaka will der 31 Jahre alte Clement in London noch einmal ganz oben stehen.

Im Zehnkampf (Start 1500 Meter 21.45) suchen die «Könige der Athleten» den Nachfolger des Amerikaners Ashton Eaton. Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) und Rico Freimuth (SV Halle) liegen als Zweiter und Dritter des ersten Tages bestens im Rennen. Als Top-Favorit gilt der führende Olympia-Zweite Kevin Mayer aus Frankreich.

Im 4 x 100-Meter-Staffellauf der Frauen (22.30) strebt das DLV-Quartett um die schnelle Gina Lückenkemper eine Medaille an. Dann muss aber schon im Vorlauf (11.35 Uhr) alles passen. An Titelverteidiger Jamaika und dem schnellen US-Quartett führt wohl kein Weg vorbei - der Kampf um Bronze verspricht dagegen mehr Spannung.

Im 4 x 100-Meter der Männer (22.50) heißt es: Good bye, Usain Bolt! Etwas Wehmut wird mitschwingen, wenn der schnellste Mann an diesem Abend des 12. August sein letztes Rennen bestreitet. Das zwölfte WM-Gold wäre das passende Abschiedsgeschenk. Wenn die DLV-Staffel ins Finale will, muss sie an den deutschen Rekord (38,02 Sekunden) heranlaufen.

Bitteres Karriereende für Bolt .
Die glanzvolle Karriere des Usain Bolt endete mit einem großen Drama. 50 Meter vor dem Ziel des Staffel-Finals der WM in London ging der Schlussläufer der Jamaikaner verletzt zu Boden. Ausgerechnet in seinem letzten Karriere-Rennen erlebte Bolt einen der bittersten Momente seines großen Sportlerlebens. Bolt war um 21.56 Uhr britischer Zeit schon mit Rückstand auf die letzte Teilstrecke gegangen, wollte ein letztes Wunder vollbringen. Doch schon nach wenigen Schritten brüllte der 30-Jährige vor Schmerzen auf und ging offenbar am Oberschenkel verletzt zu Boden.

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