Sport Streich spricht sich gegen Pokalreform aus

12:40  13 august  2017
12:40  13 august  2017 Quelle:   kicker

Freiburgs Christian Streich: 220 Millionen Euro? "Löst nichts mehr aus"

  Freiburgs Christian Streich: 220 Millionen Euro? Christian Streich versteht den Transfer-Wahnsinn um Neymar nicht und holt zur Generaldebatte aus. Für ihn spielt die Ablöse keine Rolle mehr."Da denke ich nichts mehr", sagte Streich auf der Pressekonferenz angesprochen auf die Ablösesumme von Neymar. Eigentlich wollte er es dabei belassen, holte dann aber doch aus: "Ich habe gelesen, dass Chiellinis Schwester gesagt haben soll, sie hätte es gern gehabt, dass Bonucci hier [bei Juventus] bleibt und ihr Kapitän wäre. Aber der Gottes des Geldes habe gesiegt.

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Christian Streich: Betont die Bedeutung des DFB-Pokals: Freiburgs Cheftrainer Christian Streich. © imago Betont die Bedeutung des DFB-Pokals: Freiburgs Cheftrainer Christian Streich.

Zwei unterschiedliche Durchgänge hatte Freiburgs Cheftrainer Christian Streich von seiner Mannschaft im Pokalspiel bei Germania Halberstadt gesehen. Am Ende stand ein verdienter, aber wenig spektakulärer 2:1-Sieg für den Bundesligisten. Nach dem Abpfiff nutzte Streich die Möglichkeit und sprach sich für einen Erhalt des aktuellen Pokalmodus' aus.

5037 Zuschauer waren zum Erstrunden-Duell zwischen Halberstadt und Freiburg gekommen - und sorgten für einen Rahmen, den Streich später explizit hervorhob. "Der DFB-Pokal ist wahnsinnig toll, gerade in so einer Atmosphäre", sagte Freiburgs Coach. Für unterklassige Klubs, deren Fans und oft ehrenamtliche Mitarbeiter sei der Wettbewerb eine schöne Möglichkeit, "mal ein großes Spiel zu bekommen". Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung des Fußballs, fügte Streich an: "Mit jedem Jahr wird der DFB-Pokal wichtiger, mit allem anderen, was passiert." Klar sprach er sich außerdem für einen Erhalt des aktuellen Modus' aus - und damit gegen die zuletzt diskutierte Idee, dass die Bundesligisten erst später in den Wettbewerb einsteigen könnten. "Genau so ist es gut", betonte er. "Das riecht so richtig nach Fußball noch. Deswegen ist es toll, dass es den DFB-Pokal gibt."

La Liga nimmt Neymar-Millionen nicht an

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"Wichtig ist, dass wir mit dem Erfolg in die nächste Woche gehen." - Christian Streich

Ein gemischtes Fazit zog der 52-Jährige nach dem Erstrunden-Auftritt seiner Mannschaft beim Viertligisten Germania Halberstadt. Nils Petersen (34.) und Adli Lachheb (42.) hatten die Breisgauer im ersten Durchgang in Führung gebracht. "Wir hatten Torchancen, haben ruhig gespielt und wenig zugelassen, außer einem Freistoß", fasste Streich die ersten 45 Minuten aus seiner Sicht zusammen. Deutlich schwächer schätzte er aber die zweite Hälfte ein, "obwohl wir mehr Räume hatten und es einfacher gehabt haben", rätselte Streich. Doch nach dem Seitenwechsel konnte seine Mannschaft nicht mehr nachlegen, brachte die Zwei-Tore-Führung bis zur 87. Minute über die Zeit und kassierte dann sogar noch den 1:2-Anschlusstreffer durch Halberstadts Kay Michel, der den Zweitrunden-Einzug der Freiburger aber nicht mehr in Gefahr bringen konnte. "Wichtig ist, dass wir mit dem Erfolg in die nächste Woche gehen", fasste Streich zusammen.

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Lob für Terrazzino - Weitere Transfers nicht ausgeschlossen
Die will der Bundesligist nutzen, um sich optimal auf den 1. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt einzustimmen. Ob dann schon Neuzugang Marco Terrazzino eine Option für den Sport-Club ist, steht noch nicht fest. Streich aber ist voll des Lobes für den Mittelfeldmann, der bereits zwischen 2012 und 2014 in Freiburg spielte: "Er wollte unbedingt zu uns und hätte auch andere Möglichkeiten gehabt. Aber er wollte uns nun etwas zurückgeben. Er ist ein guter Spieler und passt zu uns."

Offen ließ Streich außerdem, ob in Freiburg demnächst noch mit weiteren Neuzugängen zu rechnen ist. Der Verein sei an Spielern dran, bestätigte er, nannte aber keine Namen. Der SC-Coach verriet nur: "Ich bin sicher, dass noch etwas funktionieren wird."

Ribery erklärt den Steinhaus-Streich .
Beim 5:0-Erfolg des FC Bayern München gegen den Chemnitzer FC im DFB-Pokal erlaubte sich Franck Ribery einen kleinen Spaß und öffnete vor dem Ausführen eines Freistoßes den Schnürsenkel von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus. Nun nimmt der Franzose zu der Aktion Stellung. "Die Schiedsrichterin musste man wegen der Stimmung ein bisschen schütteln. Aber sie hat gelacht, das ist positiv", erklärte der 34-Jährige.

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