Sport Ex-Formel-1-Boss Ecclestone: Bin bei Liberty nicht erwünscht

09:35  04 januar  2018
09:35  04 januar  2018 Quelle:   Motorsport-Total.com

Hamilton mosert über Frankreich-Grand-Prix: "Mag ich nicht"

  Hamilton mosert über Frankreich-Grand-Prix: Die Asphaltwüste Le Castellet ist nicht nach Hamiltons Gusto - Er hätte ein Formel-1-Comeback in Frankreich lieber in Magny-Cours oder Le Mans gesehenLewis Hamilton hat Kritik an der Wiederaufnahme des Circuit Paul Ricard in den Formel-1-Kalender geübt. Dass der Frankreich-Grand-Prix 2018 in Le Castellet ausgetragen wird, schmeckt dem Weltmeister nicht. Bei 'Canal+' findet er deutliche Worte: "Ehrlich gesagt mag ich die Strecke nicht. Ich würde lieber wieder in Magny-Cours fahren", so Hamilton. Der jüngste Schauplatz eines Frankreich-Rennens war allerdings auch umstritten - mitten im Nirgendwo, kaum Überholmöglichkeiten.

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Bernie Ecclestone fühlt sich an den Formel-1-Rennstrecken nicht mehr willkommen © LAT Bernie Ecclestone fühlt sich an den Formel-1-Rennstrecken nicht mehr willkommen

Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone schießt nach vereinzelten Provokationen vor einigen Monaten wieder gegen Liberty Media. In einem Interview mit 'auto motor und sport' erklärt der 87-Jährige ausbleibende Grand-Prix-Besuche in der zweiten Jahreshälfte 2017 damit, dass den neuen Chefs der Königsklasse sein Erscheinen nicht schmecken würde. "Ich habe das Gefühl, dass meine Nachfolger mich nicht mehr an der Strecke sehen wollen", sagt Bernie Ecclestone, ohne auf die Details einzugehen.

Fakt ist: Nach Besuchen in Bahrain, Russland, Spanien, Monaco, Aserbaidschan und Österreich war der Brite nach der Sommerpause nur in Brasilien - dem Heimatland seiner Ehefrau - zu Gast. Die restlichen Rennen verfolgte er im Fernsehen. Nach eigener Aussage mit Genuss: "Es ist heute entspannter, weil ich nicht mehr involviert bin", so Ecclestone mitsamt des nächsten Seitenhiebs auf Liberty: "Deshalb sehe ich auch mehr Dinge, die ich so nicht tun oder besser machen würde."

Transfergerücht: FC Barcelona an Bayer-Youngster Kai Havertz interessiert

  Transfergerücht: FC Barcelona an Bayer-Youngster Kai Havertz interessiert Der spanische Pokalsieger FC Barcelona ist einem Medienbericht aus Spanien zufolge an Bayer Leverkusens Kai Havertz interessiert. Die Mundo Deportivo schreibt, dass Barca den 18-Jährigen regelmäßig beobachten lasse. In Leverkusen besitzt er noch einen bis 2022 gültigen Vertrag, der einen Transfer entsprechend teuer machen würde.

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Ex - Formel - 1 - Boss Bernie Ecclestone : Mercedes half Ferrari bei der Motoren-Entwicklung. Im Kampf Hamilton gegen Rosberg lag wenigstens ein Minimum an Spannung weil sie gegeneinander fahren DURFTEN.

Ob Ecclestone bei Liberty tatsächlich unerwünscht ist und welche Gründe es dafür geben könnte, ist unklar. Dass der zum Ehrenvorsitzenden degradierte Zampano die Macht einmal mehr an sich reißen könnte, scheint angesichts der Besitzverhältnisse unrealistisch, zumal er die Formel 1 nicht mehr als sein Kind beschreiben will: "Das ist ein zu großes Wort", sagt er. "Es ist etwas, bei dem ich geholfen habe, es zu entwickeln. Mit allen Teams. Ich will sehen, wie das Produkt weiter wächst."

Er sei stolz auf die Formel 1 und wolle sie florieren sehen. In Anbetracht gestiegener Zuschauerzahlen erkennt Ecclestone den Aufwärtstrend, macht aber nicht Liberty, sondern Ferraris Erstarken verantwortlich. "Ich habe mich zuletzt immer wieder bei den Veranstaltern entschuldigt, weil ich ihnen für viel Geld etwas verkauft hatte, was den Ansprüchen nicht gerecht wurde. Sie hatten für die alte Formel 1 bezahlt. Alles, was sie bekommen haben, waren Mercedes-Siege", so Ecclestone weiter.

An den Geschäftsstrategien des US-amerikanischen Medienkonzerns hat er seine Zweifel. Neue Publicity-Maßnahmen wie das Stadtevent in London im vergangenen Sommer hält er eher für ein Risiko als für einen Fortschritt. Ecclestone spricht vom einem "Interessenkonflikt" und betont, dass es für Teams und Vermarkter wichtig wäre, Öffentlichkeitsarbeit in Eigenregie zu betreiben. "Wenn da die FOM (Formula One Mangement; Anm. d. Red.) noch als Dritter mitmischt, stiftet das nur Verwirrung. Wer tut was? Wer sagt was? Wie soll ich wissen, was den Teams und Veranstaltern wichtig ist?"

Daniil Kwjat wird "Entwicklungsfahrer" bei Ferrari! .
Ex-Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat heuert als dritter Pilot hinter Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen bei Ferrari an: Bahn somit frei für Sergei Sirotkin bei Williams? Ferrari hat die Formel-1-Szene am heutigen Mittwoch mit einer etwas überraschenden Meldung in Aufruhr gebracht. Die Italiener verkündeten die Verpflichtung von Daniil Kwjat als Entwicklungsfahrer. Der Russe, der nach schwankenden Leistungen in den Red-Bull-Teams von Helmut Marko aussortiert worden war, wird nun dritter Mann hinter Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen im Formel-1-Kader der Werksmannschaft aus Maranello.

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