Sport Chefdesigner: So trieb die "Diva" Mercedes zur Verzweiflung

17:25  07 januar  2018
17:25  07 januar  2018 Quelle:   Motorsport-Total.com

Beyoncés jüngere Schwester leidet an Störung des vegetativen Nervensystems

  Beyoncés jüngere Schwester leidet an Störung des vegetativen Nervensystems Solange Knowles, die jüngere Schwester von Pop-Diva Beyoncé, hat öffentlich gemacht, dass sie bereits seit Monaten an einer Störung des vegetativen Nervensystems leidet. "In den vergangenen fünf Monaten habe ich im Stillen eine Störung des autonomen Nervensystems behandelt und durchlebt", schrieb die 31-jährige US-Sängerin am Mittwoch (Ortszeit) im Online-Dienst Instagram. "Es war ein Weg, der nicht einfach für mich war."Wegen ihrer Beschwerden sagte Solange ihre Teilnahme am ersten Afropunk-Festival in Johannesburg an Silvester ab. Ihre Ärzte hätten ihr von der langen Reise nach Südafrika abgeraten, schrieb die Sängerin.

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Lewis Hamilton: Vor allem zu Beginn des Jahres bereitete das neue Auto dem Team Kopfzerbrechen © LAT Vor allem zu Beginn des Jahres bereitete das neue Auto dem Team Kopfzerbrechen

Am Ende der Formel-1-Saison 2017 jubelte wieder einmal Mercedes. Die Silberpfeile sicherten sich bereits zum vierten Mal in Folge Fahrer- und Konstrukteurs-WM. Allerdings musste der Serienweltmeister deutlich härter kämpfen, als in den Jahren zuvor. Das lag zum einen daran, dass man mit Ferrari endlich wieder einmal einen echten Konkurrenten hatte. Zum anderen hatte man zu Beginn der Saison große Probleme mit dem eigenen Auto.

"Wir haben dieses Auto nicht verstanden", gesteht Mercedes-Chefdesigner John Owen im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Schnell erhielt der W08 intern - und später auch in der Öffentlichkeit - den Spitznamen "Diva". Owen erklärt: "Die Bezeichnung 'Diva' ist entstanden, weil wir den Eindruck hatten, dass wir alles richtig gemacht hatten. Aber das Auto reagierte nicht so, wie wir es wollten."

Nach Sauber-Ferrari-Deal: Mercedes zieht B-Team in Erwägung

  Nach Sauber-Ferrari-Deal: Mercedes zieht B-Team in Erwägung Sportchef Toto Wolff spricht offen über die Möglichkeit, sich in der Formel 1 bei einer zweiten Mannschaft werksseitig zu engagieren, unternommen ist aber noch nichtsMercedes zieht es in Erwägung, sich in der Formel 1 mit einem zweiten werksunterstützten Team zu engagieren. Vorbild könnte der Schachzug des Ferrari-Präsidenten Sergio Marchionne sein, die Sauber-Truppe über einen Technik- und Sponsorendeal mit Alfa Romeo an die Scuderia zu binden. Toto Wolff beschreibt das Manöver bei 'ESPN' als "clever" und glaubt an einen Weg, der für Konzerne richtig sein könnte: "Was sie mit Sauber vorhaben, ist visionär", so der Mercedes-Sportchef.

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Navigation. Mercedes A-Klasse Werbung / new Mercedes -Benz A Class commercial

"In den ersten Rennen waren wir ehrlich gesagt ziemlich verwirrt. Wir wussten nicht, was wir tun sollten", schildert Owen die Situation. Trotzdem konnten die Silberpfeile drei der ersten fünf Rennen des Jahres gewinnen und in der WM mit Ferrari auf Augenhöhe bleiben. Als die Scuderia dann in der zweiten Saisonhälfte schwächelte, schlugen die Silberpfeile zu und sackten die nächsten beiden WM-Titel ein.

"Wir haben viele Dinge ausprobiert", verrät Owen und erklärt, dass man von Rennen zu Rennen immer besser geworden sei. Das habe allerdings viele Analysen und deutlich härtere Arbeit als in den Vorjahren erfordert. "Wir haben dann verstanden, woher die Probleme kommen", erklärt er. Trotzdem gab es bis zuletzt Kurse, auf den Ferrari und auch Red Bull schneller oder zumindest auf Augenhöhe waren.

"Es gab Strecken wie Silverstone, Montreal oder Monza, Austin, Suzuka. Diese Strecken kamen uns entgegen, aber die langsameren und heißeren Strecken bereiteten uns größere Schwierigkeiten", so Owen. Für den Mercedes-Chefdesigner steht nach gelungener Weiterentwicklung trotzdem fest: "Am Ende der Saison würden wir unser Auto wohl nicht mehr als Diva bezeichnen."

Für 2018 möchte man beim neuen Auto, das wohl die Bezeichnung W09 tragen wird, nun weiter an den entsprechenden Stellen nachbessern. "Hoffentlich entstehen dadurch keine neuen Probleme", erklärt Owen, der eine böse Überraschung wie zu Beginn des Jahres 2017 natürlich gerne vermeiden würde.

G-Modell von 1979 eingegossen - Mercedes ruiniert G-Klasse .
Die Aktion, die Oldtimerfans die Tränen in die Augen treiben könnte, soll eine Anspielung auf in Bernstein konservierte Insekten sein – das G-Modell als Urvieh, das unverändert der Zeit trotzt. Die Aktion, die Oldtimerfans die Tränen in die Augen treiben könnte, soll eine Anspielung auf in Bernstein konservierte Insekten sein – das G-Modell als Urvieh, das unverändert der Zeit trotzt.

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