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Sport Hollerbach: "Kein Fußball, den ich sehen will"

09:45  11 märz  2018
09:45  11 märz  2018 Quelle:   kicker.de

Hollerbach gibt den Kampf noch nicht auf

  Hollerbach gibt den Kampf noch nicht auf Hollerbach gibt den Kampf noch nicht aufZumindest nach außen hin geht er gelassen damit um: "Ich mache das, was ich immer gemacht habe und konzentriere mich auf das, was ich beeinflussen kann." Der große Unterschied zu einst ist: Als Trainer hat er zumindest in Hamburg noch nicht an die Erfolge aus der aktiven Karriere anknüpfen können und steht mit seinem Team vor dem Samstag mit dem Rücken zur Wand. Gegen Mainz 05 soll alles mobilisiert werden - schon vor der Partie.

Trainer Ralph Hasenhüttl ist nicht sicher. Personell stehen in Stuttgart Änderungen bevor. [weiter]. Hollerbach : " Kein Fußball , den ich sehen will " Das 0:6 beim FC Bayern ließ auch HSV-Trainer Bernd Hollerbach erschrocken zurück - teilweise nahm er seine Schützlinge aber auch in Schutz.

"Die Art und Weise", sagte Hollerbach nach dem Spiel am Sky-Mikrofon, "das ist kein Fußball , den ich sehen will . Man kann verlieren, aber dann muss man auch zur Sache gehen." Das als fußballerischer Ausblick auf die kommenden Wochen.

Enttäuscht: Rick van Drongelen, Kyriakos Papdopoulos, Gotoku Sakai, Filip Kostic und Josh Vagnoman (v.l.). © imago Enttäuscht: Rick van Drongelen, Kyriakos Papdopoulos, Gotoku Sakai, Filip Kostic und Josh Vagnoman (v.l.). "Man kann hier verlieren, aber...": Das 0:6 beim FC Bayern ließ auch HSV-Trainer Bernd Hollerbach erschrocken zurück - teilweise nahm er seine Schützlinge aber auch in Schutz. Nun würde er gerne wissen, wie es mit ihm weitergeht.

Wieder einmal holte sich der Hamburger SV in München eine Abreibung ab. In den vergangenen acht Spielen in München fing sich der HSV inzwischen 50 Gegentore. Das jüngste 0:6 reiht sich also prima in die Reihe der inzwischen ebenso zahlreichen wie regelmäßigen schwachen Auftritte der Hamburger in München. Entsprechend getrübt war dann auch die Stimmung nach Abpfiff.

HSV gibt auf - nur Hollerbach leidet an Realitätsverlust

  HSV gibt auf - nur Hollerbach leidet an Realitätsverlust HSV gibt auf - nur Hollerbach leidet an RealitätsverlustDas Verkennen von Fehlern, das Nichteingestehen einer Krise, die Unfähigkeit selbige abzuwenden: Im Fußball führen derlei existenzgefährdende Symptome häufig zu Abstiegen.

Das hatte HSV-Trainer Bernd Hollerbach vor dem Spiel gefordert, es klappte aber nur sieben Minuten lang. Dann setzte sich auf dem rechten Flügel (!) Robert Lewandowski durch, Gotoku Sakai grätschte den Ball unglücklich in den Lauf von Franck Ribéry, der wiederum

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Kapitän Gotoku Sakai monierte bei "Sky", dass man "von Anfang an zu wenig gemacht" habe. Sich selbst schloss der Japaner dabei explizit nicht aus, vielmehr sah er sich sogar verantwortlich bei den ersten beiden Gegentoren. "So einfache Gegentore darfst du in der Bundesliga nicht kriegen", stellte Sakai trocken fest und brachte die Leistung der Hamburger auf den Punkt: "Das war zu wenig."

Ähnlich ernüchtert war auch Stürmer Sven Schipplock. Der 29-Jährige verriet, dass man eigentlich gehofft hatte, "so lange wie möglich die Null irgendwie halten zu können und dann einen Konter oder einen Standard zu fahren. Die erst Prämisse war, kein frühes Tor zu kriegen." Dieser Plan sei jedoch "in den ersten 18 Minuten schon mehr als vernichtet" worden. "Es ist natürlich enorm bitter, wenn man mit sechs Toren untergeht."

Ex-Sportchef Oliver Kreuzer ist sich sicher: "Der Hamburger SV wird absteigen"

  Ex-Sportchef Oliver Kreuzer ist sich sicher: Ex-Sportchef Oliver Kreuzer ist sich sicher: "Der Hamburger SV wird absteigen"

Bernd Hollerbach hatte den Serben zu seinem Einstand in Leipzig als zweite Spitze aufgeboten - der Ertrag: weite Wege des eigentlichen Linksaußen und ein überlegter Abschluss zum 1:1-Endstand. Hollerbach : " Kein Fußball , den ich sehen will ".

Hollerbach : " Kein Fußball , den ich sehen will ". vor 15 Stunden. Neuer Fünfter: Die jüngsten Bundesliga-Debütanten. Slomka nimmt Hollerbach in Schutz. 09.03.2018 16:50. Hollerbach lässt Arp und Wood zu Hause.

HSV-Coach Bernd Hollerbach beklagte insbesondere das Zweikampfverhalten seiner Mannschaft. "Wenn man bei einer Top-Mannschaft etwas holen will, dann muss man anders auftreten, man muss unangenehmer sein", forderte 48-Jährige und ergänzte: "Man kann hier verlieren, aber die Art und Weise hat mir nicht gepasst. So wie wir heute aufgetreten sind, sind wir in den Spielen zuvor nicht aufgetreten. Wir waren immer unangenehm, immer griffig."

Hollerbach zwischen Selbsterkenntnis und Ratlosigkeit

Wie es zu der Niederlage gekommen ist, dafür hatte Hollerbach durchaus eine mögliche Erklärung parat. So gab er zu, dass seine Strategie, gegen die Bayern "mutig" zu sein und diese "früh" anzugehen, nicht aufging. "Man hat gesehen, dass wenn man Bayern München Räume gibt, man nach 18 Minuten 0:3 hinten liegt. Dann war das Spiel erledigt."

Keine Antwort hatte er aber auf die Frage, warum die Hamburger mit so wenig Einsatz gespielt hatten. "Das ist kein Fußball, den ich sehen will. Ich will sehen, dass man richtig in die Zweikämpfe geht und unangenehm ist", führte Hollerbach aus, verzichtete dabei aber auf Schuldzuweisungen. "Ich muss mir das Spiel noch einmal anschauen und mit den Jungs reden." Hollerbach wies zudem darauf hin, dass es zuletzt "viel Unruhe gab. In den letzten Wochen ist schon viel auf die Spieler eingeprasselt. Das muss man auch mal sagen." Gemeint war damit der enorme Trubel rund um die Freistellung von Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt. Das alles auszublenden, sei "schwer möglich".

Hollerbachs verzweifelter Kampf

  Hollerbachs verzweifelter Kampf  

Vorstand Frank Wettstein soll Hollerbach nach Informationen der „BILD“ davon überzeugt haben, dass es besser wäre, wenn er darauf verzichte. Übrigens: Als der HSV den Trainerwechsel am Montag auch über die sozialen Netzwerke verkündet hatte, drückten einige Spieler auf den „Gefällt mir“-Button.

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Suchte nach Erklärungen: Bernd Hollerbach. © imago Suchte nach Erklärungen: Bernd Hollerbach.

Die Hoffnung stirbt zuletzt - Hollerbachs ungewisse Zukunft
Das alles müssen die Hamburger nun hinter sich bringen, wollen sie das Unmögliche noch möglich machen. Hollerbach glaubt jedenfalls noch an den Klassenerhalt ("Sicher glaube ich daran"). "Wir haben nach wie vor sieben Punkte Rückstand", rechnete der 48-Jährige vor, gab zu bedenken, dass "Wolfsburg auch verloren" hat und auf sein Team jetzt wieder Spiele zukommen, in denen "wir auf Augenhöhe sind". Hertha (H), Stuttgart (A), Schalke (H), Hoffenheim (A), Freiburg (H), Wolfsburg (A), Frankfurt (A) und Gladbach (H) sind die kommenden Aufgaben - 24 Punkte gibt es also noch zu holen.

Hollerbachs persönliche Zukunft bleibt indes weiter ungewiss. "Zeichen gab es noch nicht", antwortete er bei "Sky" kurz und knapp auf die Frage, ob der Verein mit ihm im Hinblick auf die kommende Saison schon in Kontakt getreten sei. Er selbst wünscht sich gewiss Klarheit: "Das wäre sinnvoll."

Bernd Hollerbach nach Entlassung vom Hamburger SV: "Nicht die beste Entscheidung" .
Bernd Hollerbach nach Entlassung vom Hamburger SV: "Nicht die beste Entscheidung"Bernd Hollerbach vom Hamburger SV bereut sein Engagement bei den Rothosen nicht. Trotz der Entlassung nach nur sieben Wochen gemeinsamer Arbeit hegt er keinen Groll gegen die Verantwortlichen oder den Klub.

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