Sport Fall Rode: Watzke droht BVB-Maulwürfen

16:05  17 mai  2018
16:05  17 mai  2018 Quelle:   sport1.de

Dortmund in Hoffenheim ohne Toprak - Zagadou eine Option

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Diesen BVB -Stars droht das Aus. BVB -Klubboss Hans-Joachim Watzke hat ein bemerkenswertes Interview mit der „FAZ“ gegeben und dabei im Sommer Die weiteren Spieler, die „gestrichen“ werden könnten heissen Sebastian Rode , Erik Durm, Nuri Sahin, André Schürrle und Marcel Schmelzer.

Nach dem unrühmlichen Abgang des Bundesliga-Torschützenkönigs Pierre-Emerick Aubameyang hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund in ähnlichen Fällen in der Zukunft mit harten Konsequenzen gedroht .

Hans-Joachim Watzke fährt einen harten Kurs gegen Kabinen-Maulwürfe beim BVB © Getty Images Hans-Joachim Watzke fährt einen harten Kurs gegen Kabinen-Maulwürfe beim BVB

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat die Sanktionen gegen Sebastian Rode verteidigt - und Widerstand gegen BVB-Profis angekündigt, die Kabinen-Interna an die Öffentlichkeit geben.

"Wenn es nicht mehr gewährleistet ist, dass Worte aus der Kabine intern bleiben, dann hast du Anarchie", sagte Watzke im Interview mit dem Blog schwatzgelb.de.

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Die Kabine erachtet der Klubboss als geschützten Ort. "Du musst, auch als privilegierter Millionär, einen Rückzugsort haben, an dem du das Gefühl hast, dass du dich in einem geschützten Bereich befindest", sagte er. "Und jeder muss sich sicher sein können, dass das nicht ausgeschlachtet wird."

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Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Konsequenzen für BVB -Profi Sebastian Rode angekündigt. „So wie er sich auch ausdrückt in der Kabine, gehen wir davon aus, dass wir nächste Saison einen neuen Mann haben werden“, sagte Rode .

Ein Umstand, den die BVB -Verantwortlichen mit Verwunderung zur Kenntnis genommen haben. Nach Informationen der "Welt" droht Rode eine empfindliche Geldstrafe. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte ebenfalls Konsequenzen an.

Watzke nimmt es Rode übel: "Die Intimsphäre verletzt"

Vor diesem Hintergrund hat Rode nach Ansicht der Vereinsführung gegen interne Regeln verstoßen.

Der verletzte Mittelfeldspieler hatte kürzlich in einer TV-Sendung ausgeplaudert, dass Peter Stöger nicht über den Sommer hinaus Trainer beim BVB bleibe. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bosse das noch gar nicht verkündet.

Watzke und auch Zorc hatten seinerzeit verärgert auf die Äußerungen reagiert und den Spieler zum Rapport bestellt. Rode wurde mit einer Geldstrafe belegt.

"Der Begriff Meinungsfreiheit wird bei Borussia Dortmund sehr hochgehalten", sagte Watzke. An die Adresse von Rode gerichtet stellte er aber auch fest: "Die Meinungsfreiheit ist aber immer dann verwirkt, wenn du die Intimsphäre verletzt. Als Sebastian von dem, was in der Kabine vorgeht, sprach, war das genau der Teil, den ich ihm verübelt habe."

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Stöger-Kritik: BVB -Profi droht Strafe. Posten Sie (0). › Sport. Dortmund-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat Konsequenzen für BVB -Profi Sebastian Rode angekündigt.

Wie Aubameyang & Dembélé. BVB -Chef Watzke droht streikenden Profis mit Tribüne und kündigt Unter charakterlichen und ethischen Gesichtspunkten sei der Fall Dembélé katastrophal gewesen, so Watzke . Watzke : „Wir werden Rode zu einem Gespräch bitten und ihn sanktionieren“. 23.04.2018.

Eine Ansage, von der sich jeder BVB-Profi angesprochen fühlen sollte: "Unsere Spieler haben als Gruppe Regeln, die sie kennen und denen sich jeder Spieler normalerweise auch im Sinne der Gemeinschaft verpflichtet fühlt."

Bei 50+1: Watzke warnt vor zweitem Fall Bosman

Der Fall Rode sollte möglichen Maulwürfen beim BVB als Abschreckung dienen. Watzke ist jedenfalls nicht gewillt, von diesem strengen Kurs abzuweichen - Meinungsfreiheit hin oder her.

"Da hat ein klarer Verstoß gegen die Regeln vorgelegen, der zu sanktionieren war. Um nichts anderes ging es", sagte er.

Im selben Interview mit schwatzgelb.de bezog Watzke auch wiederholt Stellung gegen eine Abkehr von der 50+1-Regel.

Er warnte vor einem Ausmaß wie im Fall Bosman, sollte die Regel auf juristischem Wege abgeschafft werden. "Der ist als Held der Unterdrückten gefeiert worden, hat aber dem Fußball so nachhaltig geschadet, wie es kein Funktionär je geschafft hat", sagte Watzke.

Ex-Profi Bosman hatte seinerzeit gerichtlich erwirkt, dass Spieler, deren Vertrag ausläuft, ablösefrei wechseln dürfen. Sollte 50+1 fallen, fürchtet Watzke ähnliche Konsequenzen.

"Traditionsvereine sind ein Stück deutsches Kulturgut, und das sollte man nicht verscherbeln", sagte er. "Was diese Position angeht, halten mich viele für antiquiert, aber das ist mir egal."

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