Sport Wäre Mercedes mit Motor-Upgrade siegfähig gewesen?

14:35  11 juni  2018
14:35  11 juni  2018 Quelle:   formel1.de

Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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"Wir haben beiden Fahrern in den vergangenen drei Jahren nicht das Auto zur Verfügung stellen können, das in der Mehrzahl der Rennen siegfähig gewesen wäre. Hätte Mercedes das Rennen in Kanada gewonnen, wenn man das Motoren - Upgrade gebracht hätte?

Das Jahr 1997 stand für Mercedes unter keinem guten Stern. Bei der A-Klasse passierte die Sache mit dem Elch. Obwohl er in Wirklichkeit gar nicht da war Mercedes -AMG A45: Die geilste A-Klasse - Die Tester | auto motor und sport - Продолжительность: 5:47 auto motor und sport 28 072 просмотра.

Sebastian Vettel, Valtteri Bottas: Mercedes war in Kanada hinter Ferrari zu finden - auch dank fehlendem Update © Sutton Mercedes war in Kanada hinter Ferrari zu finden - auch dank fehlendem Update

Hätte Mercedes das Rennen in Kanada gewonnen, wenn man das Motoren-Upgrade gebracht hätte? Laut Valtteri Bottas wäre es zumindest sehr eng geworden

Hätte Mercedes das Rennen gewinnen können, wenn man schon in Kanada den neuen Motor gebracht hätte? Mercedes verzichtete aus Zuverlässigkeitsgründen auf die neue Ausbaustufe, die angeblich 0,15 Sekunden pro Runde bringen soll. Rechnet man das auf 70 Runden hoch, wären das 10,5 Sekunden - Bottas fehlten im Ziel etwas mehr als sieben Sekunden.

Natürlich hätte der Finne, der auch noch stark spritsparen musste, erst einmal einen Weg an Sebastian Vettel vorbeifinden müssen, doch auch im Qualifying lag er mit 0,093 Sekunden Rückstand nur knapp zurück. "Es wäre ziemlich eng gegen Ferrari geworden", glaubt Bottas, will es aber nicht alleine darauf schieben: "Ich bin nicht sicher, ob es ganz gereicht hätte. Sie haben natürlich auch Fortschritte mit dem Auto gemacht, und man kann es nicht nur mit dem Motor erklären."

Mercedes leistet sich rätselhafte Patzer

  Mercedes leistet sich rätselhafte Patzer Mercedes leistet sich rätselhafte PatzerSollte diese Formel-1-Saison in den fünften Titelgewinn von Sebastian Vettel münden, seinen ersten mit der Scuderia Ferrari, dann dürfte der ehemalige Weltmeister Damon Hill etwas für sich reklamieren. Er hätte als einer der Ersten geahnt und auch ausgesprochen, dass die vier Jahre währende Vorherrschaft von Mercedes in diesem Jahr enden würde. Wenn auch mit reichlich Pathos. "Wir haben die Silberpfeile so lange dominieren sehen. Aber Weltreiche entstehen und fallen", sagte Hill Mitte April.

Hätte Mercedes das Rennen gewinnen können, wenn man schon in Kanada den neuen Motor gebracht hätte? Mercedes verzichtete aus Zuverlässigkeitsgründen …

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Doch um das Rennen gewinnen zu können, hätte man den neuen Motor auf jeden Fall gebraucht, fügt er weiter an, denn Ferrari war in Kanada eindeutig das bessere Auto. "Wir sind weit davon entfernt, das beste Auto zu haben", so der Finne. "Wir dachten vorher, dass die Strecke gut für uns wird und dass wir selbst mit dem alten Motor eine gute Chance haben würden, um den Sieg zu kämpfen oder zumindest auf Augenhöhe mit Ferrari zu sein. Das war aber nicht der Fall."

Sebastian Vettel war am gestrigen Sonntag unantastbar, während Valtteri Bottas am Ende noch aufpassen musste, nicht von Max Verstappen kassiert zu werden. Der Mercedes geriet in arge Spritschwierigkeiten und konnte sich nur hauchzart vor dem Red Bull über die Linie schleppen. Während Vettel die Pace und den Sprit an der Spitze managen konnte, gab Bottas im ersten Stint alles, um den Ferrari unter Druck zu setzen.

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  Kräftiger Marktrückgang, VW im Plus - Pkw-Neuzulassungen Mai 2018 Kräftiger Marktrückgang, VW im Plus - Pkw-Neuzulassungen Mai 2018Insgesamt 305.057 Neuzulassungen bei den Pkw wurden im Mai 2018 vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg ermittelt. Diese Quote bedeutet einen Rückgang von 5,8 Prozent im Vergleich zum Mai 2017 sowie einen Rückgang von 2,9 Prozent zum April 2018. Ähnlich sieht die Neuzulassungsstatistik im Mai bei allen Kraftfahrzeugen aus: 360.689 Neuzulassungen bedeuten ein Minus von 4,5 Prozent zum Vorjahresmonat und – 3,8 Prozent zum Vormonat.

„Der Fortschritt beim Motor ist spürbar“, lobte Valtteri Bottas und fügte hinzu: „Das in Rundenzeit umzurechnen fällt mir schwerer. Beliebte Artikel Der Donnerstag-Check McLaren um 400 Prozent besser Fotos GP Österreich - Donnerstag Mercedes mit Upgrade .

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Doch dafür büßte er am Ende: "Ich glaube, ich hatte gar nichts mehr übrig am Ende und musste kurz vor der Ziellinie enorm lupfen - und darum kam auch Max so nah", schildert er. "Wir haben versucht, unsere Chancen zu optimieren, und das war die beste Chance, das Rennen zu gewinnen. Wir mussten uns die Sorgen für später aufheben."

Für den alten Motor ist nach dem siebten Rennen und somit genau nach einem Drittel der Saison nun Schluss. Das Aggregat hat die Aufgabe souverän gemeistert, und obwohl alle über einen Leistungsnachteil sprechen, gab es im Grunde keine Probleme - abgesehen von der zu geringen Kühlung bei Lewis Hamilton. "Wir hätten natürlich gerne mehr Leistung gehabt, aber der Motor hat sieben Rennen geschafft - das war gut. Außerdem konnten wir ihn ziemlich hart rannehmen, was ebenfalls positiv ist", sagt Bottas.

Doch nun freut man sich im Lager der Silberpfeile auf die neue Power-Unit, die in Le Castellet wieder dafür sorgen soll, dass Mercedes in die Erfolgsspur zurückfindet. "Es wird das erste Rennen sein, bei dem wir den neuen Motor haben, den wir schon hier für den Sieg gebraucht hätten", so der Finne, der sich aber weitere Upgrades am Fahrzeug wünscht. "Denn Rennen für Rennen ist der Wettbewerb hart."

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Ferrari war bei den vergangenen beiden Rennen besser - und das obwohl Kanada als Paradestrecke von Mercedes gilt. "Das zeigt, wie hart das Entwicklungsrennen derzeit ist", meint Bottas. "Jeder verbessert sich, und aktuell gehen wir nicht als Favoriten in den Frankreich-Grand-Prix."

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