Sport Ross Brawn stellt rein elektrische Formel 1 in Aussicht

00:05  11 august  2018
00:05  11 august  2018 Quelle:   formel1.de

Yamaha in der Krise: "Müssen System anpassen"

  Yamaha in der Krise: Yamaha in der Krise: "Müssen System anpassen"Im Rennen lief es zwar etwas besser, als Rossi sich mit starker Aufholjagd nach vorn fuhr. Doch mehr als Platz sechs war für "The Doctor" von derart weit hinten in der Startaufstellung nicht drin. Vinales rutschte im Vergleich zu seiner Startposition sogar um einen Platz ab und kam nur als Zwölfter ins Ziel. Dass bei Yamaha der Wurm drin ist, kann auch Teammanager Lin Jarvis nicht leugnen.

Ursprünglich hatte Liberty für 2019 einen 23 Rennen umfassenden Kalender in Aussicht gestellt . Formel - 1 -Sportchef Ross Brawn hatte damals gesagt: "Vielleicht wäre es die Sache wert, uns das einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

"Es könnte es ein Gewitter geben. Also viel Action. Wäre zum ersten Mal dieses Jahr", prognostiziert Formel - 1 -Sportchef Ross Brawn . "Wenn es regnet", erklärt Brendon Hartley, "gibt es hier viele Stellen , wo das Wasser steht.

Honda Motor 2017: Benziner, Hybrid, Elektro: Wie sieht das Motorenkonzept der Formel 1 künftig aus? © Toro Rosso Benziner, Hybrid, Elektro: Wie sieht das Motorenkonzept der Formel 1 künftig aus?

Laut Ross Brawn könnte sich die Formel 1 jederzeit von Benzinmotoren auf Elektroantriebe wechseln, doch der Formel-E-Boss widerspricht

Wie sieht das Antriebskonzept der Zukunft aus? Mit dieser Frage wurde Formel-1-Sportchef Ross Brawn beim Podcast 'F1 Fan Voice' konfrontiert. Seine Antwort: Es muss nicht beim Verbrennungsmotor bleiben. Vielmehr sei eine rein elektrische Zukunft für die Formel 1 denkbar. "Mit der Balance zwischen Sport und Relevanz wird sich die Rennserie immer weiterentwickeln", sagt Brawn. "Sollte in fünf, zehn oder wie vielen Jahren auch immer der Wunsch nach einem anderen Antrieb aufkommen, dann machen wir es. Es gibt nichts, was uns künftig davon abhalten könnte, rein elektrisch angetriebene Formel-1-Autos zu haben."

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Daher hat Formel - 1 -Sportchef Ross Brawn eine Ingenieurstruppe rund um Ex-Williams-Technikchef Pat Symonds beauftragt, gemeinsam mit dem FIA-Technikverantwortlichen Nikolas Tombazis nicht nur an einer grundlegenden Änderung der Aerodynamik für 2021 zu arbeiten

Die Formel 1 ist die höchstrangige von der FIA veranstaltete Rennserie des Formelsports. Wieder war Ferrari mit einem vorhandenen Formel 2 erfolgreich zur Stelle . Im März 2009 übernahm Ross Brawn den Rennstall, woraufhin er in Brawn GP umbenannt wurde.

Doch diese Aussage ruft Formel-E-Chef Alejandro Agag auf den Plan. Dessen Rennserie fährt bekanntlich seit 2014 mit eben solchen rein elektrisch angetriebenen Formelautos. Und er sagt: "Ross meint, die Formel 1 könnte in zehn Jahren elektrisch fahren, aber das kann sie eben nicht. Die Formel E verfügt über eine exklusive Lizenz mit dem Automobil-Weltverband für 25 Saisons - und wir haben gerade erst vier davon hinter uns gebracht. Die Formel 1 könnte also frühestens 2039 rein elektrisch fahren, und nur, wenn wir unser Abkommen mit der FIA dann nicht verlängern."

Sollte ein Wechsel von Verbrennungs- auf Elektromotoren für die Formel 1 tatsächlich in Betracht gezogen werden, Agag würde sich einer Diskussion nicht versperren, wie er sagt. "Wir können natürlich über alles reden. Ich stehe jederzeit für Gespräche zur Verfügung", erklärt der Serienchef der Formel E. "Aber wenn sie nicht mit mir reden, dann können sie nichts rein Elektrisches auf die Beine stellen. Sie könnten es nur außerhalb des FIA-Hoheitsbereichs machen, aber dann hieße die Rennserie nicht mehr Formel 1, weil die FIA den Markennamen besitzt. Die Sachlage ist also ziemlich klar."

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  F1-Boss träumt von Mick Schumacher F1-Boss träumt von Mick Schumacher"Michaels Sohn Mick in der Formel 1 wäre natürlich speziell. Er würde die Herzen vieler Fans auf eine ganz einzigartige Weise berühren", zitiert die Bild Carey.

Ursprünglich hatte Liberty für 2019 einen 23 Rennen umfassenden Kalender in Aussicht gestellt . Formel - 1 -Sportchef Ross Brawn hatte damals gesagt: "Vielleicht wäre es die Sache wert, uns das einmal durch den Kopf gehen zu lassen.

Ross Brawn und Michael Schumacher - gemeinsam feierten sie unglaubliche Erfolge. 25 Jahre nach Schumachers 1 . Formel - 1 -Rennen in Spa-Francorchamps erinnert sich Brawn im Interview mit Florian König an die vielen gemeinsamen Jahre in der Formel 1 . Im Michael-Schumacher-Museum spricht

Er könne ungeachtet dessen gut verstehen, weshalb die Formel 1 eine elektrische Zukunft in Betracht zieht, sagt Agag. "Man sieht wie rasch die Formel E wächst. Selbst Bernie [Ecclestone] meinte vor einigen Monaten, die Formel 1 müsse rein elektrisch werden." Brawn wiederum meint, die Formel E stecke in vielerlei Hinsicht noch "in den Kinderschuhen", trumpfe vor allem durch ihren Eventcharakter auf. "Die Formel 1", sagt Brawn, "ist anders. Es ist die Königsklasse des Motorsports" - mit irren Topspeeds, den besten Fahrern, namhaften Teams. Die Formel E sei dagegen eher eine "kleine Nummer", so Brawn.

Laut dem Formel-1-Sportchef könne seine Rennserie ihre Zukunft frei entscheiden. "Sofern es reizvoll wäre und uns unseren Zielen näherbrächte, dann könnte es in fünf oder zehn Jahren in die Richtung eines anderen Antriebs gehen, dann wird es so kommen", sagt Brawn. "Aber wer weiß denn schon, wo wir in zehn Jahren stehen? Keiner kann sagen, was dann sein wird. Doch die Formel 1 wird den richtigen Weg einschlagen." Ob sie dabei auf Konfrontationskurs mit der Formel E gehen wird, bleibt abzuwarten.

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Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/sport/-77157-ross-brawn-stellt-rein-elektrische-formel-1-in-aussicht/

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