Welt & Politik Unicef: Fast 1400 Kinder bei Kämpfen im Jemen getötet

15:35  11 januar  2017
15:35  11 januar  2017 Quelle:   AFP

Aktivisten berichten von neuen Kämpfen nahe Damaskus

  Aktivisten berichten von neuen Kämpfen nahe Damaskus Trotz der vereinbarten Waffenruhe in Syrien haben sich Regierungstruppen und Rebellen nach Angaben von Aktivisten neue Kämpfe in der Nähe von Damaskus geliefert. Mit Unterstützung von libanesischen Hisbollah-Kämpfern versuchten syrische Soldaten, Teile der Region Wadi Barada von den Rebellen zurückzuerobern, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag erklärte. Die Gegend nördlich der Hauptstadt ist die Hauptwasserquelle für Damaskus. Am Mittwochabend hätten syrische Streitkräfte "dutzende Luftangriffe" auf Wadi Barada ausgeführt, begleitet von Artillerie und Raketenangriffen, hieß es weiter.

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Jemen vor einem Jahr hat UNICEF 1.560 schwere Menschenrechtsverletzungen an Kindern dokumentiert. Über 900 Kinder wurden getötet und 1.300 verletzt – dies sind etwa sechs getötete Kinder jeden Tag. Über 50 Angriffe auf Schulen wurden verifiziert.

Seit Beginn des Bürgerkrieges in Jemen vor einem Jahr hat UNICEF 1.560 schwere Menschenrechtsverletzungen an Kindern dokumentiert. Über 900 Kinder wurden getötet und 1.300 verletzt – dies sind etwa sechs getötete Kinder jeden Tag. Über 50 Angriffe auf Schulen wurden verifiziert.

Ein Mädchen in einer Klinik am Stadtrand von Sanaa: Bei den Kämpfen im Jemen sind nach Angaben der UNO schon fast 1400 Kinder getötet worden. Seit dem Beginn eines von Saudi-Arabien angeführten Militäreinsatzes seien zudem mehr als 2140 Kinder verletzt worden, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. © Bereitgestellt von AFP Bei den Kämpfen im Jemen sind nach Angaben der UNO schon fast 1400 Kinder getötet worden. Seit dem Beginn eines von Saudi-Arabien angeführten Militäreinsatzes seien zudem mehr als 2140 Kinder verletzt worden, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit.

Bei den Kämpfen im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen schon fast 1400 Kinder getötet worden. Seit dem Beginn eines von Saudi-Arabien angeführten Militäreinsatzes gegen die schiitischen Huthi-Rebellen seien zudem mehr als 2140 Kinder verletzt worden, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef am Mittwoch in der Hauptstadt Sanaa mit. Erst am Dienstag seien bei einem Luftangriff nahe einer Schule ein Kind getötet und vier weitere verletzt worden.

Kolumbien: Tote und Verletzte bei Brückeneinsturz

  Kolumbien: Tote und Verletzte bei Brückeneinsturz Mindestens acht Menschen sind ums Leben gekommen - darunter zwei Kinder. Beim Einsturz einer Hängebrücke in Kolumbien sind mindestens acht Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Das bestätigte der Chef der Katastrophenschutzbehörde UNGRD Carlos Ivan Marquez. Demnach ereignete sich das Unglück bereits Montagfrüh in einer ländlichen Gegend der Gemeinde Villavicencio, 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogota, als rund 30 Fußgänger die Brücke überquerten.

Sanaa (dpa) - Im Jemen -Konflikt sind nach UN-Angaben seit März mindestens 398 Kinder ums Leben gekommen. Weitere 605 wurden seit der Eskalation der Gewalt verletzt, wie das UN - Kinderhilfswerk Unicef in der Nacht mitteilte. In dem ärmsten arabischen Land kämpfen schiitische Huthis mit ihren Verbündeten gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflohen ist.

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Für den Luftangriff in der Region Nihm nordöstlich von Sanaa wird das von Saudi-Arabien angeführte Militärbündnis verantwortlich gemacht. Nach jemenitischen Militär- und Krankenhausangaben waren dabei insgesamt fünf Menschen getötet worden.

Unicef forderte alle Konfliktparteien auf, Kinder besser zu schützen und Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Schulen zu unterlassen. Mehr als 2000 Schulen im Jemen könnten nicht mehr genutzt werden, weil sie zerstört oder beschädigt seien, als Flüchtlingsunterkünfte oder für militärische Zwecke genutzt würden, sagte die Unicef-Vertreterin im Jemen, Meritxell Relaño. Schulen müssten immer "Zonen des Friedens" sein, wo Kinder "lernen, wachsen, spielen und in Sicherheit sein können".

Im Jemen kämpfen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi seit September 2014 gegen die Huthi-Rebellen und andere Gruppen, die dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh die Treue halten. Seit März 2015 fliegt die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Luftangriffe auf die Rebellen. Nach UN-Angaben wurden in dem Konflikt seit dem saudiarabischen Eingreifen mehr als 7000 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. Drei Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Während Flussüberquerung zu Fuß: 3-Meter-Riesenkrokodil tötet Mann in Australien .
Die Polizei fand die Leiche neben dem riesigen Krokodil.Das Opfer habe am Donnerstag zusammen mit zwei Frauen versucht, den East Alligator River im Kakadu-Nationalpark zu Fuß zu durchqueren, teilte die Polizei am Freitag mit.

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