Welt & Politik "Wall Street Journal": Bericht über Trump stammt von britischem Ex-Agenten

12:10  12 januar  2017
12:10  12 januar  2017 Quelle:   AFP

Medien - China wird im Streit mit Trump über Taiwan "Ernst machen"

  Medien - China wird im Streit mit Trump über Taiwan Im Streit über die Taiwan-Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump haben am Montag zwei einflussreiche chinesische Zeitungen nachgelegt. China werde "Ernst machen" und Taiwan möglicherweise geopfert werden, sollte Trump nach seiner Amtsübernahme seine Provokationen fortsetzen und von der Ein-China-Politik abrücken, hieß es in der englischsprachigen Zeitung "China Daily" und in der staatlichen "Global Times".Trump, der am 20. Januar die Nachfolge von Barack Obama antritt, hat mehrfach die Ein-China-Politik infrage gestellt.

Weiterleitung. Sie werden in 5 Sekunden automatisch weitergeleitet! Oder klicken sie hier um direkt weitergeleitet zu werden. Uno- Bericht über Jemen: Mindestens 10.000 Menschen im Bürgerkrieg getötet.

Donald Trump .

Donald Trump: Die belastenden Informationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump stammen laut © Bereitgestellt von AFP Die belastenden Informationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump stammen laut "Wall Street Journal" von einem früheren britischen Geheimagenten. Laut Medien könnte Trump durch das heikle Material erpressbar sein.

Die belastenden Informationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump stammen einem Zeitungsbericht zufolge von einem früheren britischen Geheimagenten. Das 35-seitige Dokument sei von Christopher Steele verfasst worden, der inzwischen die Londoner Firma Orbis Business Intelligence leitet, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwochabend.

Bruce-Springsteen-Coverband sagt für Trumps Amtseinführung ab

  Bruce-Springsteen-Coverband sagt für Trumps Amtseinführung ab Die B Street Band, eine Bruce-Springsteen-Coverband, die im Rahmen von Donald Trumps Amtseinführung auftreten sollte, hat kurzfristig abgesagt.Bereits seit Wochen gibt es hitzige Diskussionen darüber, wer denn überhaupt im Rahmen der Inauguration Trumps auftreten werde. Zahlreiche Künstler sagten entsprechende Angebote ab oder distanzierten sich von einem Auftritt. Darunter auch Garth Brooks, Elton John, Andrea Bocelli und Céline Dion. Erst kürzlich hatte zusätzlich noch Jennifer Holliday abgesagt. Derzeit wird erwartet, dass Country-Sänger Toby Keith, die Rockband 3 Doors Down und die Nachwuchssängerin Jackie Evancho auftreten.

Wall Street Journal Calls NOM Deceptive Again - Here's Why They're Right.

oe1.ORF.at/player: Radio Ö1 im Livestream und das ganze Programm on demand sieben Tage lang. Verteidigungsminister beraten über Trump .

US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, Russland verfüge über belastende Informationen über das Privatleben und die Finanzen des Immobilienmilliardärs. Demnach könne Trump durch das heikle Material erpressbar sein. Der Republikaner selbst wies die Berichte ebenso entschieden zurück wie die russische Regierung und bezeichnete sie als "Lügengeschichten".

In den US-Medienberichten war bereits davon die Rede gewesen, dass der 35-seitige Bericht über Trump von einem früheren Agenten des britischen Geheimdienstes MI6 zusammengestellt worden sei. Die frühere Arbeit dieses Agenten werde von US-Geheimdienstmitarbeitern als vertrauenswürdig eingestuft.

Die Firma Orbis wurde 2009 von "früheren britischen Geheimdienst-Spezialisten gegründet", wie es auf ihrer Internetseite heißt. Für eine Stellungnahme zu den Berichten war sie zunächst nicht zu erreichen.

Am Mittwochabend hatte auch der US-Geheimdienstdirektor James Clapper mitgeteilt, dass die veröffentlichten Informationen nicht vom US-Geheimdienst stammten. Die Geheimdienste hätten zudem noch kein Urteil darüber getroffen, ob die Informationen aus dem Dokument "glaubwürdig" seien.

US-Medienberichten zufolge hatte Trump am vergangenen Freitag von den US-Geheimdienstchefs eine zweiseitige Zusammenfassung des 35-seitigen Orbis-Berichts erhalten, in dem unter anderem von einem Sexvideo mit russischen Prostituierten in einem Moskauer Hotelzimmer von Trump die Rede ist.

Siemens: Das sieht gut aus – Aktie vor Mehrjahreshoch .
Ein gutes Bild gibt die Siemens-Aktie derzeit ab. Dank einer starken Performance am Dienstag notiert der DAX-Wert unmittelbar unterhalb des Mehrjahreshochs bei 118,45 Euro. Gelingt der Sprung über diese Marke, würde sich ein klares Kaufsignal ergeben. Schwung verleiht eine Hochstufung der UBS. Analyst Markus Mittermaier hat Siemens von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 105 auf 131 Euro angehoben. Die Aktie dürfte weiter aufwerten. Nach wie vor würden die Anstrengungen des Managements unterschätzt, das Industriekonglomerat aufzuspalten, so der Experte. In der vergangenen Woche hatte sich Siemens-CEO Joe Kaeser bereits zuversichtlich geäußert, dass der Konzern gut für den anstehenden Präsidentenwechsel in den USA gerüstet ist. Mit über 40 Werken und fast 60.000 Beschäftigten habe der Konzern im Grunde genommen genau das, was der neue Präsident Donald Trump regelmäßig über Twitter fordert. Kaeser bezweifelt allerdings, dass sich Trumps Forderungen nach Arbeitsplatzerhalt mit den Grundsätzen der Wall Street und dem Streben nach schnellen Gewinnen vereinbaren lassen. Die hohen Lohnkosten in den USA könnten hier für Probleme sorgen. Kaufgelegenheit Siemens könnte dank der starken Marktstellung in den USA von möglichen Konjunkturmaßnahmen unter Trump profitieren. Das aktuelle Chartbild bietet eine Einstiegsgelegenheit. Mit einem KGV von 16 ist die Aktie moderat bewertet. Zudem winkt eine attraktive Dividendenrendite von rund drei Prozent. Das neue Kaufsignal steht ebenfalls unmittelbar bevor. DER AKTIONÄR hat Siemens ins Derivate-Depot aufgenommen und spekuliert mit Hebel auf den Ausbruch.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
Das ist interessant!