Welt & Politik US-Geheimdienstdirektor berät mit Trump über angeblich belastende Informationen

12:10  12 januar  2017
12:10  12 januar  2017 Quelle:   AFP

"Wall Street Journal": Bericht über Trump stammt von britischem Ex-Agenten

  Die belastenden Informationen über den künftigen US-Präsidenten Donald Trump stammen einem Zeitungsbericht zufolge von einem früheren britischen Geheimagenten. Das 35-seitige Dokument sei von Christopher Steele verfasst worden, der inzwischen die Londoner Firma Orbis Business Intelligence leitet, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwochabend.US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, Russland verfüge über belastende Informationen über das Privatleben und die Finanzen des Immobilienmilliardärs. Demnach könne Trump durch das heikle Material erpressbar sein.

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James Clapper am Dienstag bei einer Anhörung im Senat: US-Geheimdienstdirektor James Clapper hat mit dem künftigen Präsidenten Donald Trump über die Medienberichte über angeblich belastende russische Geheimdienstinformationen beraten. Er habe Trump seine © Bereitgestellt von AFP US-Geheimdienstdirektor James Clapper hat mit dem künftigen Präsidenten Donald Trump über die Medienberichte über angeblich belastende russische Geheimdienstinformationen beraten. Er habe Trump seine "tiefe Bestürzung" über die Berichte geäußert.

US-Geheimdienstdirektor James Clapper hat mit dem künftigen Präsidenten Donald Trump über die Medienberichte über angeblich belastende russische Geheimdienstinformationen beraten. Er habe Trump am Mittwochabend seine "tiefe Bestürzung" über die Berichte zum Ausdruck gebracht, erklärte Clapper. Er sei sich in dem Gespräch mit Trump einig gewesen, dass die Berichte "äußerst zerstörend und schädlich für unsere nationale Sicherheit" seien.

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  Türkei fordert von Trump Bruch mit kurdischen Verbündeten in Syrien Die türkische Regierung fordert den designierten US-Präsidenten Donald Trump zum Bruch mit einem der wichtigsten Verbündeten der Amerikaner im Syrien-Konflikt auf, der kurdischen YPG-Miliz. Er hoffe, dass Trump "den Fehler korrigieren" werde, dass man sich im Kampf gegen den radikal-islamischen IS mit der YPG zusammengeschlossen habe, sagte Verteidigungsminister Fikri Isik am Donnerstag. Die Türkei betrachtet die YPG als Ableger der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die auch von den USA und der EU als terroristische Organisation eingestuft wird.

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Missouri/ USA : Vater und S.

US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf US-Geheimdienste berichtet, Russland verfüge über belastende Informationen über das Privatleben und die Finanzen des Immobilienmilliardärs. Demnach könne Trump durch das heikle Material erpressbar sein. Die russische Regierung wies die Berichte zurück.

Clapper geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Informationen nicht von den US-Geheimdiensten an die Medien weitergegeben wurden. Er habe Trump darüber informiert, "dass dieses Dokument kein Produkt der US-Geheimdienste ist und dass ich nicht glaube, dass die Veröffentlichungen aus dem Innern der Geheimdienste kamen", erklärte Clapper. Die Geheimdienste hätten zudem bislang noch kein Urteil darüber getroffen, ob die Informationen aus dem veröffentlichten Dokument "glaubwürdig" seien.

Trump hatte zuvor die US-Geheimdienste verdächtigt, Informationen über das angebliche russische Dossier mit belastendem Material lanciert zu haben. Derartige Durchstechereien seien "schändlich" und "illegal", sagte Trump am Mittwoch auf seiner ersten Pressekonferenz seit dem Wahlsieg im November.

Die Medienberichte über die angeblichen russischen Informationen über Trumps Privat- und Geschäftsleben hatten seit Dienstagabend großen Wirbel verursacht. In den Berichten ist unter anderem von einem Sexvideo mit russischen Prostituierten in einem Moskauer Hotelzimmer von Trump die Rede. Sie warfen daher die Frage auf, ob der künftige US-Präsident durch Russland erpressbar sei.

Gemischte Reaktionen aus Moskau auf Trump-Vorschlag zu Sanktionen .
Überlegungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, Sanktionen im Gegenzug zu nuklearer Abrüstung zu beenden, sind in Russland auf ein geteiltes Echo gestoßen. © REUTERS/Maxim Shemetov Die Sanktionen seien ein "dummes Vermächtnis" des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama, sagte der Vorsitzende des Außenpolitik-Ausschusses des russischen Föderationsrates, Konstantin Kosatschew, am Montag der Nachrichtenagentur Ria Novosti. Es lohne sich aber nicht, wegen der Strafmaßnahmen Zugeständnisse in Sicherheitsfragen zu machen.

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