Welt & Politik Israels Armee warnt vor flirtenden Hamas-Hackern

12:10  12 januar  2017
12:10  12 januar  2017 Quelle:   dw.com

Türkei warnt Iran vor Torpedierung von Syrien-Friedensgesprächen

  Türkei warnt Iran vor Torpedierung von Syrien-Friedensgesprächen Die Türkei hat den Iran aufgefordert, die geplanten Syrien-Friedensgespräche nicht zu gefährden. © REUTERS/Maxim Shemetov - RTX2VV22 Die Regierung in Teheran müsse Druck auf Syriens Machthaber Baschar al-Assad und die auf seiner Seite kämpfenden schiitischen Milizen ausüben, damit die Feuerpause in dem Bürgerkriegsland nicht immer wieder gebrochen werde, sagte Außenminister Mevlüt Cavusoglu am Mittwoch. Wenn die Waffenruhe weiterhin brüchig sei, könnten die für Mitte Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana geplanten Syrien-Gespräche scheitern.

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oe1.ORF.at/player: Radio Ö1 im Livestream und das ganze Programm on demand sieben Tage lang. Referendum in Italien: Renzi warnt vor 'Nein'.

Mitglieder der radikal-islamischen Hamas haben nach Angaben der israelischen Armee dutzende Smartphones von Soldaten gehackt. Dazu hatten sie falsche Identitäten verwendet - offenbar mit großem Geschick.

Israelischer Soldat im Westjordanland mit einem Smartphone © picture-alliance/AP Photo/N. Shiyoukhi Israelischer Soldat im Westjordanland mit einem Smartphone

Die israelische Armee hat Soldaten und Reservisten des Landes vor Kontaktversuchen in sozialen Medien gewarnt, die von der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas stammen. Dazu gäben sich Hacker zum Teil als junge Frauen aus, die auf der Suche nach Facebook-Freunden sind. Hamas-Kämpfer hätten dafür Profile geschaffen, für die sie die Fotos und persönliche Informationen von ahnungslosen Bürgern gekapert hätten, meldet die Armee auf ihrem Internetblog.

US-Armee beginnt mit Stationierung von zusätzlichen Kampfverband in Europa

  US-Armee beginnt mit Stationierung von zusätzlichen Kampfverband in Europa Die US-Armee hat mit der Stationierung einer zusätzlichen schweren Kampfbrigade aus 4000 Soldaten in Europa begonnen. In Bremerhaven startete am Freitag die Entladung eines ersten Transportschiffs mit Panzern, Fahrzeugen und Material. Der Großverband wird später mit logistischer Hilfe der Bundeswehr per Bahn- und Straßentransport weiter nach Polen verlegt. Von dort aus verteilen sich die Einheiten laut US-Armee für Übungen teilweise bis in die baltischen Staaten sowie nach Bulgarien und Rumänien.

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Die Hacker versuchten dann, die Soldaten dazu zu bewegen, Schadsoftware auf ihre Geräte zu laden - getarnt etwa als Chat-Anwendungen. Damit könnten dann zum Beispiel Kamera und Mikrofon von Smartphones ferngesteuert werden.

Aus dem Militärgeheimdienst hieß es, es sei eine Kampagne gestartet worden, um solche Cyberangriffe abzuwehren. Diese könnten "potenziell eine Bedrohung für die Sicherheit des Staates Israel darstellen".

"Der Feind kennt die Sprache der Jugend", hieß es weiter. Es sei ihm gelungen, auf den Handys der Soldaten Viren zu installieren und so die Kontrolle über die Geräte zu erlangen. Nach Informationen der Zeitung "Die Welt", die über die Cyberangriffe berichtet, konnten die Hamas-Hacker so Soldaten und ihre Einheiten mit Hilfe des eingebauten GPS orten und sämtliche Kontakte, SMS-Nachrichten und Bilder der betroffenen Handys herunterladen.

Außerdem hätten sich die Hamas-Hacker in Hunderte von Facebookgruppen eingeschmuggelt, um an Informationen heranzukommen, hieß es weiter aus Geheimdienstkreisen. Im Zuge der israelischen Aufklärungskampagne würden die "falschen Profile der Hamas" verbreitet und vor ihnen gewarnt. Außerdem werde es für Soldaten in sozialen Netzwerken "striktere Regeln" geben.

Zur Frage, warum die Armee annimmt, dass hinter den Angriffen die im Gazastreifen regierende Hamas steckt, gab es zunächst keine Angaben. Die Palästinenserorganisation wollte ihrerseits keinen Kommentar abgeben. Israel hat zwischen 2008 und 2014 drei Kriege im Gazastreifen geführt.

stu/fab (afp, dpa)

Syrien macht Israel für Angriff auf Militärflughafen bei Damaskus verantwortlich .
Die syrische Armee hat Israel für den Angriff auf einen Militärflughafen nahe der Hauptstadt Damaskus verantwortlich gemacht. Ein israelisches Flugzeug habe in der Nacht zum Freitag mehrere Rakete auf den Flughafen Masseh abgeschossen, sagte ein Militärvertreter der staatlichen Nachrichtenagentur Sana. Er drohte Israel mit Vergeltung für diesen "eklatanten Angriff".Die syrischen Staatsmedien hatten in der Nacht mehrere Explosionen auf dem Militärflughafen gemeldet. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte ereigneten sich acht Explosionen, als Raketen in Munitionslager einschlugen.

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