Welt & Politik BKA ermittelt nach BVB-Anschlag weiter in alle Richtungen

10:15  16 april  2017
10:15  16 april  2017 Quelle:   AFP

Die baskische Untergrundorganisation ETA gibt ihre Waffen ab

  Die baskische Untergrundorganisation ETA gibt ihre Waffen ab Fünfeinhalb Jahre nach ihrem Gewaltverzicht will die baskische Untergrundorganisation ETA heute den Behörden ihre Waffen übergeben. Die Aktion ist im französischen Bayonne an der Grenze zum spanischen Baskenland geplant. Nach Angaben der ETA werden auch «Tausende» Sympathisanten der Gruppe erwartet. Alle Waffen, die man besessen habe, seien nun «in den Händen der Zivilgesellschaft», hieß es in einem Brief der ETA an den britischen Sender BBC. Die Zivilgesellschaft habe die «politische und technische Verantwortung der Entwaffnung übernommen». Wie die Übergabe genau verlaufen soll, blieb vorerst unklar.

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Bei dem Anschlag wurden zwei Menschen verletzt: Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund (BVB) ermittelt das Bundeskriminalamt (BKA) weiter in alle Richtungen. Mehr als hundert Beamte seien an den Ermittlungen beteiligt, sagte eine Behördensprecherin. © Bereitgestellt von AFP Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund (BVB) ermittelt das Bundeskriminalamt (BKA) weiter in alle Richtungen. Mehr als hundert Beamte seien an den Ermittlungen beteiligt, sagte eine Behördensprecherin.

Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund (BVB) ermittelt das Bundeskriminalamt (BKA) weiter in alle Richtungen. Mehr als hundert Beamte seien an den Ermittlungen beteiligt, sagte eine Behördensprecherin am Samstag. Informationen der "Welt am Sonntag", dass der bei dem Anschlag verwendete Sprengstoff möglicherweise aus Beständen der Bundeswehr stamme, bestätigte sie nicht. Für derartige Aussagen sei es "viel zu früh".

Nach Petersburger Anschlag fordert Inlandsgeheimdienst schärfere Grenzkontrollen

  Nach Petersburger Anschlag fordert Inlandsgeheimdienst schärfere Grenzkontrollen Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg striktere Grenzkontrollen für Menschen aus Zentralasien gefordert. Alle acht in Untersuchungshaft sitzenden Terrorverdächtigen stammten aus dieser Region, sagte der am Dienstag von russischen Agenturen zitierte FSB-Chef Alexander Bortnikow. Während einer Sitzung des von ihm geleiteten Nationalen Antiterror-Komitees (NAK) sprach er sich für "zusätzliche Maßnahmen" zur Kontrolle derjenigen aus, bei denen Hinweise auf Beteiligung an terroristischen Aktivitäten vorlägen. Die Grenzpolizei untersteht dem FSB.

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Dennoch würde weiter in alle Richtungen ermittelt werden - die Tat könne sowohl einen rechts- als auch einen linksextremistischen Hintergrund haben. Auch dass die Täter aus der „gewalttätigen Fanszene stammen“, könne man nicht ausschließen.

Bei dem Anschlag am Dienstagabend waren drei Sprengsätze in der Nähe des BVB-Mannschaftsbusses explodiert, als sich die Spieler auf dem Weg zu der Champions-League-Partie gegen den AS Monaco befanden. Dabei wurden der BVB-Fußballer Marc Bartra und ein Polizist verletzt.

Bislang ist noch völlig unklar, wer den Anschlag verübt hat. Ein nach der Bombenattacke festgenommener Iraker kam zwar wegen Verdachts der Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Untersuchungshaft, eine Beteiligung an dem Anschlag konnte ihm aber nicht nachgewiesen werden. Am Tatort gefundene Bekennerschreiben mit islamistischem Anklang halten Experten einem Bericht von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" zufolge für wenig glaubhaft.

Im Internet war außerdem ein Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene veröffentlicht worden, an dessen Echtheit aber auch erhebliche Zweifel bestehen. Die Bundesanwaltschaft prüft derzeit eine beim Berliner "Tagesspiegel" eingegangene E-Mail mit rechtsextremen Bezügen, in der ebenfalls die Verantwortung für den Anschlag übernommen wird.

Assad macht Dschihadistengruppe für Anschlag auf Busse verantwortlich .
Syriens Präsident Baschar al-Assad macht für den schweren Anschlag vom Osterwochenende mit mehr als 120 Toten Dschihadisten des ehemaligen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front verantwortlich. "Es war die Al-Nusra-Front, sie haben es von Anfang an nicht verheimlicht", sagte Assad der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Die inzwischen in Fateh-al-Scham-Front umbenannte Gruppierung kämpft wie die rivalisierende Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gegen die syrischen Truppen. "Jeder stimmt zu, dass es Nusra war", sagte Assad weiter.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-35423-bka-ermittelt-nach-bvb-anschlag-weiter-in-alle-richtungen/

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