Welt & Politik Tillerson: Trump richtet Klimapolitik an US-Interessen aus

12:00  12 mai  2017
12:00  12 mai  2017 Quelle:   afp.com

Abbas wirbt bei Trump für Zwei-Staaten-Lösung

  Abbas wirbt bei Trump für Zwei-Staaten-Lösung Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will sein heutiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump zu einem eindringlichen Appell für die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten nutzen.Der Plan einer friedlichen Koexistenz Israels mit einem Palästinenserstaat ist eine Forderung der internationalen Staatengemeinschaft seit vielen Jahren.Trumps Äußerungen waren zuletzt als Teilrückzug von diesem Prinzip interpretiert worden.In Israel, wo Premierminister Benjamin Netanjahu einer rechts-religiösen Regierung vorsteht, sind die Meinungen darüber geteilt.

US -Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag verkündet, er werde ab sofort die Klimaschutzvereinbarung von 195 Staaten nicht mehr umsetzen. US -Außenminister Rex Tillerson versuchte dagegen, Kritiker der US - Klimapolitik zu besänftigen.

ZEIT ONLINE: Der künftige US -Präsident Donald Trump will drei Schlüsselpositionen in seinem Kabinett mit Gegnern einer aktiven Klimapolitik und ZEIT ONLINE: Was ist so bedenklich an Pruitt, Perry und Tillerson ? Kimmell: Rick Perry hat öffentlich angezweifelt, dass der Klimawandel geschieht.

Tillerson (l.) beim Arktis-Rat-Treffen in Fairbanks: Bei der Klimapolitik wollen die USA laut Außenminister Rex Tillerson die © Bereitgestellt von AFP Bei der Klimapolitik wollen die USA laut Außenminister Rex Tillerson die "richtige Entscheidung für die Vereinigten Staaten" treffen. Das sagte Tillerson beim Treffen des Arktischen Rates in Alaska.

Beim Treffen des Arktischen Rates hat US-Außenminister Rex Tillerson betont, dass Präsident Donald Trump seine Klima-Politik zuvorderst an US-Interessen ausrichten will. "Wir werden keine übereilte Entscheidung treffen", sagte Tillerson am Donnerstag bei dem Treffen in Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska. "Wir werden daran arbeiten, die richtige Entscheidung für die Vereinigten Staaten zu treffen", fügte er hinzu.

Abbas wirbt bei Trump für Zwei-Staaten-Lösung

  Abbas wirbt bei Trump für Zwei-Staaten-Lösung Palästinenserpräsident Mahmud Abbas will sein heutiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump zu einem eindringlichen Appell für die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten nutzen. Der Plan einer friedlichen Koexistenz Israels mit einem Palästinenserstaat ist eine Forderung der internationalen Staatengemeinschaft seit vielen Jahren.Trumps Äußerungen waren zuletzt als Teilrückzug von diesem Prinzip interpretiert worden.In Israel, wo Premierminister Benjamin Netanjahu einer rechts-religiösen Regierung vorsteht, sind die Meinungen darüber geteilt. Die Siedlungspolitik Netanjahus dürfte ein weiterer Gesprächspunkt sein.

Tillerson verteidigt bisherige US - Klimapolitik . Der Chef der US -Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, nannte die Entscheidung von Präsident Trump mutig. Man habe keinen Grund, sich zu entschuldigen.

US -Präsident Donald Trump plant offenbar den nächsten Wechsel in seinem Kabinett: Laut einem Bericht der "New York Times" soll Rex Tillerson als US -Außenminister abgelöst werden. Haley erklärte jedoch, sie habe kein Interesse .

Am Dienstag hatte das Weiße Haus angekündigt, dass Trump seine Haltung zum Pariser Klimaschutzabkommen deutlich länger offen lassen wolle als bislang angekündigt. Erst nach dem G7-Gipfel Ende Mai auf Sizilien werde er seine Position zu dem Abkommen, das als Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel gilt, bekanntgeben. Damit bleibt weiter offen, ob die neue US-Regierung dem unter Trumps Vorgänger Barack Obama ausgehandelten Abkommen treu bleiben oder daraus austreten will.

Tillerson sagte in Fairbanks, die USA würden die Positionen der Arktis-Anrainer bei der Entscheidungsfindung berücksichtigen. "Wir werden uns Zeit nehmen, ihre Sorgen zu verstehen", sagte der US-Außenminister.

Die Mitglieder des Arktischen Rates, darunter auch die USA, unterzeichneten zum Abschluss der Konferenz eine Erklärung, die "das Inkrafttreten des Pariser Abkommens" erwähnt. Zu einer Reduzierung ihrer Treibhausgas-Emissionen verpflichten sich die Mitgliedstaaten in der Erklärung allerdings nicht.

Dem Arktischen Rat gehören neben den USA noch Kanada, Dänemark, Finnland, Island, Schweden, Norwegen und Russland an. Die Arktis-Region ist vom Klimawandel besonders betroffen: Packeis und Gletscher schmelzen ab, viele Tierarten sind bedroht und auch Ureinwohner wie die Inuit fürchten um ihre Lebensgrundlage.

Mehr illegal Eingewanderte in USA unter Trump festgenommen .
Die USA haben in den ersten 100 Tagen der Amtszeit von Präsident Donald Trump fast 40 Prozent mehr mutmaßlich illegal Eingewanderte festgenommen als im Vorjahr. © REUTERS/Christinne Muschi SEARCH "MUSCHI CABBIE" FOR THIS STORY. SEARCH "WIDER IMAGE" FOR ALL STORIE... Der kommissarische Leiter der zuständigen Behörde ICE, Thomas Homan, nannte die Zahl von 41.318 Festnahmen zwischen dem 22. Januar und Ende April. Zwei Drittel der Betroffenen seien vorbestraft gewesen. Allerdings sei auch die Zahl der Menschen sprunghaft angestiegen - um mehr als 150 Prozent - die nur wegen des Grenzübertritts gesucht wurden.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-38066-tillerson-trump-richtet-klimapolitik-an-us-interessen-aus/

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