Welt & Politik Unterstützung für Macron wächst vor Parlamentswahl in Frankreich

17:01  18 mai  2017
17:01  18 mai  2017 Quelle:   Reuters

Munich Re: Höherer Gewinn, aber…

  Munich Re: Höherer Gewinn, aber… Die Munich Re konnte den Nettogewinn im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel auf 554 Millionen Euro hochschrauben. Und das trotz mehrerer Großschäden wie dem Tropensturm „Debbie“, der Ende März über Australien und Neuseeland wütete. Grund ist ein höheres Ergebnis bei den Kapitalanlagen. An der Börse notiert die Munich Re heute dennoch im Minus. Denn Analysten hatten beim Nettogewinn mit 622 Millionen Euro gerechnet. Negativ kam auch an, dass die Gewinnprognose für das Gesamtjahr bestätigt wurde. Der Zielwert von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro würde im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang bedeuten. Gute Perspektive Im laufenden Jahr sollte bei der Munich Re allerdings die Talsohle durchschritten sein. Finanzchef Jörg Schneider erklärt: „Der Preisdruck in der Rückversicherung hat sich spürbar abgemildert“. Den Turnaround könnte zudem die Erstversicherungstochter Ergo geschafft haben: Nach Jahren des Umbaus verbuchte das Unternehmen erstmals wieder einen Gewinn in Höhe von 91 Millionen Euro. Unterstützung könnte auch von der Europäischen Zentralbank (EZB) kommen. Experten erwarten einen Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik, nachdem mit dem Sieg von Emmanuel Macron in Frankreich die politischen Risiken in Europa eingedämmt sind. Chance nutzen Konservative Anleger können den Rücksetzer nach Zahlen bei der Munich Re zum Einstieg nutzen. Denn im laufenden Jahr sollte der Negativtrend im operativen Geschäft seinen Tiefpunkt erreicht haben.

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Gut drei Wochen vor der ersten Runde der Parlamentswahl in Frankreich wächst einer Umfrage zufolge die Unterstützung für den neuen Präsidenten Emmanuel Macron.

  Unterstützung für Macron wächst vor Parlamentswahl in Frankreich © REUTERS/Charles Platiau

Seine noch junge Partei La Republique en Marche kommt nach einer am Donnerstag veröffentlichten Harris-Erhebung zusammen mit ihren Verbündeten auf 32 Prozent. Das ist ein Plus von drei Punkten gegenüber einer Umfrage vom 11. Mai. Im Vergleich zur Erhebung vom 7. Mai, als Macron die Präsidentenwahl gewann, legt sein Lager um sechs Punkte zu. Macron hofft auf ein starkes Mandat für seine Partei in der Nationalversammlung, um Reformen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und zur Ankurbelung der Konjunktur durchsetzen zu können.

Ex-Premier Valls unterstützt bei Parlamentwahl Macrons Bewegung

  Ex-Premier Valls unterstützt bei Parlamentwahl Macrons Bewegung Der künftige französische Präsident Emmanuel Macron bekommt bei den Parlamentswahlen im Juni prominente Unterstützung. Der ehemalige sozialistische Ministerpräsident Manuel Valls kündigte am Dienstag im RTL-Radio an, er werde sich Macrons Bewegung anschließen. Valls hatte sich zuletzt schon hinter den unabhängigen Linksliberalen und damit gegen den Bewerber seiner eigenen Partei gestellt. Macron wiederum gehörte als Wirtschaftsminister jener Regierung unter dem scheidenden Präsidenten Francois Hollande an, die Valls als Ministerpräsident leitete. Macron will bei den Parlamentswahlen am 11. und 18.

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Die konservativen Republikaner kommen der Umfrage zufolge auf 19 Prozent, ebenso der rechtsextreme Front National von Marine Le Pen. Beide Parteien verloren je einen Punkt gegenüber der Erhebung vom 11. Mai. Die radikale Linke gewann einen Punkt auf 15 Prozent. Die Sozialisten des früheren Präsidenten Francois Hollande fielen einen Punkt auf sechs Prozent. Für die zweite Runde veröffentlichte Harris keine Vorhersage.

In Frankreich gilt das Mehrheitswahlrecht. In der ersten Runde am 11. Juni ist ein Abgeordneter gewählt, wenn er in seinem Wahlkreis mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erreicht hat und mindestens 25 Prozent der Zahl der Wahlberechtigten. Im zweiten Wahlgang am 18. Juni genügt die relative Mehrheit. In diese Runde treten diejenigen an, die die Stimmen von mindestens 12,5 Prozent der Wahlberechtigten holen konnten.

Macrons Bewegung kann bei Parlamentswahl absolute Mehrheit erringen .
Die Bewegung des neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron kann laut einer Umfrage bei der Parlamentswahl im Juni mehr als die Hälfte aller Mandate erringen. In der Meinungsumfrage des Instituts OpinionWay/Orpi, die am Freitag von der Wirtschaftszeitung "Les Echos" und von Radio classique verbreitet wurde, kam Macrons sozialliberale Bewegung La République en marche auf 28 Prozent. La République en marche zog in der Umfrage an allen anderen politischen Formationen vorbei und würde mehr als 310 der Mandate erhalten. Die absolute Mehrheit wird mit 289 Mandaten erreicht.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-38679-unterstutzung-fur-macron-wachst-vor-parlamentswahl-in-frankreich/

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