Welt & Politik Der Mann, den Donald Trump fürchten muss

21:45  18 mai  2017
21:45  18 mai  2017 Quelle:   kurier.at

Trump verschärft Attacken gegen früheren FBI-Chef

  Trump verschärft Attacken gegen früheren FBI-Chef Nach der Entlassung von FBI-Direktor James Comey hat US-Präsident Donald Trump seine Angriffe und Drohungen gegen den früheren Chef der Bundespolizei verschärft. Trump warnte Comey am Freitag, mit internen Informationen an die Medien zu gehen. Nach der Entlassung von FBI-Direktor James Comey hat US-Präsident Donald Trump seine Angriffe und Drohungen gegen den früheren Chef der Bundespolizei verschärft.

Der Mann , den Trump fürchten muss . Donald Trump und die Russland-Affäre: Was sind die Vorwürfe, was muss man wissen? t-online.de erklärt die Zusammenhänge.

Davon, dass Donald Trump via Twitter stolz verkündet, "sogar an Thanksgiving" hart zu arbeiten, für sein besseres Seitennavigation. Nächste Seite Kein Bürger sollte Hass fürchten müssen . Über Trump kann man sich sicher noch oft genug aufregen, wenn der Mann erst im Amt ist.

Sonderermittler Robert Mueller soll in der Causa Russland mögliche Vergehen des US-Präsidenten untersuchen.

Zu den Heldengeschichten über Robert Mueller III, die Donald Trump wohl Magendrücken verursachen, gehört eine Begebenheit, die sich vor 13 Jahren an einem Krankenbett in Washington ereignete. John Ashcroft, damals US-Justizminister, war frisch operiert worden. Trotzdem versuchten zwei Gesandte von Präsident George W. Bush dem Juristen eine Unterschrift abzuluchsen, und zwar für die Verlängerung von Lauschangriffen auf Terrorverdächtige ohne vorherige Richter-Erlaubnis.

Zwei Männer verhinderten damals die verfassungswidrige Nacht-und Nebelaktion und genießen seither den Ruf, vor dem Weißen Haus nur höchst selten einzuknicken: James Comey, damals Ashcrofts Vize und heute frisch von Trump gefeuerter FBI-Chef; sowie Robert Mueller, vor seinem Freund Comey 13 Jahre an der Spitze der Bundespolizei und seit Donnerstag Sonder-Ermittler in der Russland-Affäre um Trump.

Liebeskiller Trump: US-Präsident soll Schuld an hoher Scheidungsrate haben

  Liebeskiller Trump: US-Präsident soll Schuld an hoher Scheidungsrate haben An Donald Trump scheiden sich nicht nur in der Politik die Geister – er treibt auch die Scheidungsrate in Amerika nach oben. Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Wakefield Research“ in Virginia ergab, dass der Grund für jede zehnte Trennung Meinungsverschiedenheiten über den Präsidenten sind. Bei Millennials ist die Quote sogar mehr als doppelt so hoch. Die Meinungsforscher hatte zwischen dem 12. und 18. April 1000 erwachsene Amerikaner befragt. Nicht nur hatten zehn Prozent von ihnen „wegen politischer Differenzen durch die Wahl von Donald Trump“ mit ihrem Partner Schluss gemacht, 22 Prozent von ihnen kannten auch andere Paare, bei denen die Ehe oder Beziehung ebenfalls „durch die Trump-Wahl negativ beeinflusst wurde.“ Und 24 Prozent der Befragten, die sich noch in ihrer Beziehung befanden, gaben an, sich seit der Wahl mit ihrem Partner stark über Politik gestritten zu haben. Nur ein Trennungsgrund überwiegt Der New Yorker Scheidungsanwalt Lois Brenner kann das Ergebnis der Studie aus seiner Praxis nachvollziehen: „Ich übe meinen Beruf schon seit 35 Jahren aus. Aber ich habe noch nie so viele Trennungen aus politischer Meinungsverschiedenheit erlebt, wie in der Trump-Ära. Es scheint keine Grauzone mehr zu geben. Entweder man gibt dem anderen völlig recht oder es kommt zum Knall.“ Eine Sache hat sich allerdings noch nicht verändert. Laut „Wakefield Research“ ist und bleibt Streit um die Finanzen der Trennungsgrund Nummer 1.

Donald Trumps stiller General - Warum James Mattis den US-Präsidenten nicht fürchten muss . Wer die Schaltzentrale des US-Militärs besuchen will, muss raus aus Washingtons Regierungsviertel und über den Fluss nach Virginia.

Schicksalsjahr 2017 Warum deutsche Autobauer Trump und Tesla fürchten müssen . Tesla-Chef umgarnt US-Präsidenten: Die unheimliche Nähe des Elon Musk zu Donald Trump . Größte Fabrik der Welt: So sieht Teslas Gigafactory aus.

Freie Hand

Der 72-Jährige soll im Auftrag von Vize-Justizminister Rod Rosenstein "jegliche Verbindungen und/oder Abstimmungen zwischen der russischen Regierung und Personen mit Verbindung zur Wahlkampagne von Präsident Donald Trump untersuchen". Mit dem seit fast 20 Jahren nicht mehr benutzten Statut des Sonder-Ermittlers soll gewährleistet werden, dass das amerikanische Volk "volles Vertrauen in die Ergebnisse haben kann", teilte Rosenstein mit.

Für die Aufgabe, an deren Ende ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump stehen könnte, hat Mueller nahezu freie Hand, unbegrenzte Ressourcen und Vollmachten. Und Erfahrung sowieso. In seiner Karriere half er, den panamaischen Diktator Noriega und den New Yorker Mafioso Gotti hinter Gitter zu bringen. Er leitete die Untersuchungen nach den Bomben-Attentaten auf den Pan-Am-Flug 1988 über dem schottischen Lockerbie sowie auf den Marathon-Lauf in Boston 2013.

Mehr illegal Eingewanderte in USA unter Trump festgenommen

  Mehr illegal Eingewanderte in USA unter Trump festgenommen Die USA haben in den ersten 100 Tagen der Amtszeit von Präsident Donald Trump fast 40 Prozent mehr mutmaßlich illegal Eingewanderte festgenommen als im Vorjahr. © REUTERS/Christinne Muschi SEARCH "MUSCHI CABBIE" FOR THIS STORY. SEARCH "WIDER IMAGE" FOR ALL STORIE... Der kommissarische Leiter der zuständigen Behörde ICE, Thomas Homan, nannte die Zahl von 41.318 Festnahmen zwischen dem 22. Januar und Ende April. Zwei Drittel der Betroffenen seien vorbestraft gewesen. Allerdings sei auch die Zahl der Menschen sprunghaft angestiegen - um mehr als 150 Prozent - die nur wegen des Grenzübertritts gesucht wurden.

Wahl in Amerika : Der Mann , der Trump das Fürchten lehrt. Ausgerechnet im konservativen Bundesstaat Utah droht Donald Trump eine schmerzhafte Niederlage. In einigen Staaten muss man nur Formulare ausfüllen, in anderen Unterstützerunterschriften vorlegen und einige verlangen eine

Sie müssen eine strenge Regulierung, vielleicht sogar eine Teilzerschlagung fürchten . Politik gegen Amazon, Facebook und Co. Warum die US-Internetgiganten Donald Trump fürchten . SAP-Vorstand Bill McDermott Der Mann , der alles verkaufen kann.

Vor wenigen Tagen hatten Rosenstein und die republikanische Kongress-Mehrheit die Einsetzung eines Sonder-Ermittlers noch als überflüssig bezeichnet. Nach einer Kaskade neuer Enthüllungen, die Präsident Trump in den Dunstkreis der verbotenen Beeinflussung der Justiz rücken, schwenkte das Pendel in die andere Richtung. Eine Vorverurteilung Trumps sei das aber nicht, so Rosenstein.

Neue Russland-Details

In einer ersten Stellungnahme gab sich der Präsident konziliant. Die Untersuchung werde zeigen, dass die Anschuldigungen haltlos seien. Gestern kam dann die impulsive Kurskorrektur via Twitter: "Das ist die größte Hexenjagd auf einen Politiker in der US-Geschichte."

Republikanische Kongress-Abgeordnete, die schleichend auf Distanz zu Trump gehen, verdrehten die Augen und wunderten sich über neue Details aus der Russland-Saga: Etwa jenes, dass "Trumpianer" bis zur Wahl im November fast 20-mal per Telefon oder eMail mit Kontaktleuten von Russlands Präsident Putin in Verbindung standen.

Aerosmith-Sänger Steven Tyler distanziert sich von Trumps Politik

  Aerosmith-Sänger Steven Tyler distanziert sich von Trumps Politik Aerosmith-Sänger Steven Tyler bezeichnet US-Präsident Donald Trump als Freund - von dessen Politik hält er aber nichts. "Er ist wahrscheinlich ganz in Ordnung, vermute ich", sagte der 69-jährige Rockstar der "Welt am Sonntag". "Donald Trump ist ein guter Freund von mir." Er sei bereits bei einigen Aerosmith-Konzerten dabei gewesen. Zu Trumps Politik geht Tyler allerdings auf Distanz. "Ich weiß auch nicht, was ihn reitet. Wir sind alle erstaunt, was er anstellt", sagte er. Trump "schockiert gerade die ganze Welt mit seinem Verhalten". "Wir haben alle Angst vor dem, was da gerade passiert", fügte Tyler hinzu.

Sympathien mit Neonazis, Personalchaos im Weißen Haus und eine unprofessionelle Amtsführung: Donald Trump macht die amerikanische Zwar dirigiert mit dem neuen Stabschef John Kelly nun ein erfahrener Macher das Weiße Haus, ein Mann , der dort für ein wenig Ruhe und Ordnung sorgen kann.

Donald Trumps stiller General - Warum James Mattis den US-Präsidenten nicht fürchten muss . Kommentare 159. Baby weint - Mann schiesst. Vater in Japan verletzt seinen acht Monate alten Sohn mit Luftgewehr. Ehe-Aus für Channing Tatum.

Hartnäckiger Ermittler: Robert Mueller © APA/AFP/SAUL LOEB Hartnäckiger Ermittler: Robert Mueller

"Schwöre bei Gott"

Noch größere Irritationen löste ein Gesprächsmitschnitt aus, den die Washington Post in ihren Besitz brachte. Darin sagt der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, im Juni 2016: "Ich denke, es gibt zwei Personen, die Putin bezahlt. Rohrabacher und Trump. Ich schwöre bei Gott." Gemeint ist neben dem Präsidenten der für seine pro-russische Haltung bekannte republikanische Abgeordnete Dana Rohrabacher.

Zuhörer damals: Paul Ryan, Chef des Repräsentantenhauses und damit Nr. drei im Staat. Von der Washington Post mit den Vorwürfen konfrontiert, blockten die Herren ab. Als der Mitschnitt bekannt wurde, ließ McCarthy erklären, es sei ein Scherz gewesen. Seine Tonlage im "Putin-Gespräch" gibt das nicht her.

Der Beginn von Muellers Mission wird in Washington zweischneidig aufgenommen: Parteiübergreifendes Lob für die Versiertheit und Integrität des detailversessenen Kriminologen herrscht auf der einen Seite, Skepsis über mögliche Kollateralschäden einer umfassenden Ermittlung auf der anderen. Bringen die Ermittlungen doch Trumps komplette Führungsmannschaft in Beweisnot, lähmen den Politikbetrieb und erzeugen einen nie versiegenden Fluss von Medienberichterstattung.

Insider sind sich allerdings sicher, dass der als wortkarg geltende Robert Mueller die öffentliche Debatte nicht häppchenweise mit Erkenntnissen befeuern wird. Nicht einmal mit spartanischer Unterrichtung sei zu rechnen, sagen Leute, die ihn kennen.

Ukrainische Brauer bringen "Trump-Bier" auf den Markt .
Ukrainische Bierbrauer haben eine nach US-Präsident Donald Trump benannte neue Sorte auf den Markt gebracht. Die Flaschen mit dem Etikett "Trump. Präsident der Gespaltenen Staaten von Amerika" seien "eine Möglichkeit, eine kleine Botschaft zu senden", sagte der Mitbesitzer des Lokals Prawda in Lemberg (Lwiw), Juri Sastawni, der Nachrichtenagentur AFP. Das Bier wird in dem Lokal selbst gebraut. Er und seine Mitstreiter blickten mit Sarkasmus auf den globalen Siegeszug des Populismus, sagte Sastawni. Es gebe schon vorläufige Verträge zur Lieferung des Trump-Bieres nach Deutschland und Österreich.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-38743-der-mann-den-donald-trump-furchten-muss/

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