Welt & Politik Schulz: "Merkel kann gerne als Vizekanzlerin in mein Kabinett"

14:55  11 september  2017
14:55  11 september  2017 Quelle:   SZ.de

Nach TV-Duell: Endspurt für Union und SPD

  Nach TV-Duell: Endspurt für Union und SPD Nach dem TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz versuchen Union und SPD Schwung für den Endspurt zur Bundestagswahl zu holen. Unionsfraktionschef Volker Kauder sieht die Wahl am 24. September nicht entschieden - auch wenn Merkel nach Umfragen das TV-Duell am Sonntagabend für sich entschied. CDU und CSU gingen nun mit großer Zuversicht in den Schlussspurt, sagte Kauder der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er mahnte jedoch: «Wir wissen aber auch: Die Wahl wird nicht in einem TV-Duell entschieden.

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz verteidigt seine © SPD SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz verteidigt seine

• Beobachtern sehen in Schulz' "roten Linien" die Vorverhandlung der nächsten großen Koalition.

• Zu seinen vier Punkten zählen gerechte Löhne, Chancengleichheit bei der Bildung, eine sichere Altersvorsorge und ein demokratisches Europa als "unverhandelbare" Positionen der SPD.

• Linken-Spitzenkandidat Bartsch nannte die Forderungen "verräterisch", Unions-Fraktionschef Kauder sagte, Schulz' Plan sei "nicht der Kracher."

Auf einer Pressekonferenz in Berlin hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz die vier Positionen erläutert, die er in einer Anzeige in der Montagsausgabe mehrerer Zeitungen definiert hat. In der Anzeige fordert Schulz gerechte Löhne, Chancengleichheit bei der Bildung, eine sichere Altersvorsorge und ein demokratisches Europa. Das seien die unverhandelbaren roten Linien für eine zukünftige Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten.

CSU: CSU feiert ihre Kanzlerin

  CSU: CSU feiert ihre Kanzlerin Wenn es um Angela Merkel geht, kann sich die CSU oft nicht zurückhalten – die Kritik wird offen und ohne Rücksicht formuliert. Nach dem TV-Duell am Sonntag gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz überschlägt sich die Partei jedoch mit Lob. Bei der CSU kam Merkel im TV-Duell gut an – auch wenn sie einigen nicht zupackend genug war. Von den Streitpunkten der Vergangenheit ist scheinbar nichts mehr übrig.

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Viele werden es übers Wochenende bereits erfahren haben, dass Jochen überraschend gestorben ist. Wir brauchen jetzt alle ein paar Momente der Ruhe und Besinnung, um dann auch zu überlgen wie es weitergeht. Auf Grund des Trauerfalles und in Übereinstimmung mit den Angehörigen ist die Webseite

Von vielen Beobachtern wurde die Anzeige als Vorverhandlung für eine erneute große Koalition verstanden. Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch nannte die Forderungen des Kanzlerkandidaten "verräterisch". Bartsch sagte, die Forderungen seien "die Bewerbung für die Juniorpartnerschaft in der nächsten großen Koalition".

Schulz weist diese Interpretation zurück: "Ich will für Inhalte werben", sagte er. Über Mehrheitsverhältnisse und Koalitionen entschieden am Ende die Wähler. Insofern müsse jede Partei schauen, dass sie so stark wie möglich werde. "Aber eines sage ich ganz deutlich: Wer Merkel ablösen will, muss Schulz wählen. Wer andere Parteien wählt, kriegt Merkel", sagte er.

Bei der CDU und CSU fiel das Echo auf Schulz' Forderungen eher schwach aus: Unions-Fraktionschef Volker Kauder sagte, die von Schulz für "nicht verhandelbar" erklärten vier Punkte seien schon weitgehend auf den Weg gebracht worden. So gebe der Bund für die Bildung bereits viel Geld aus: "Diese roten Linien sind nun wirklich nicht der Kracher."

Eine Woche vor der Wahl : Für die SPD geht es weiter abwärts .
Eine Woche vor der Bundestagswahl verliert die SPD in der neuesten Umfrage weiter - die Sozialdemokraten kommen im Emnid-Sonntagstrend auf nur noch 22 Prozent. Es ist der niedrigste Wert, seit die SPD Martin Schulz als Kanzlerkandidaten präsentiert hat. Damit hat die SPD noch einmal zwei Punkte verloren. Auch die Union verliert im "Sonntagstrend" des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag" einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche, liegt mit 36 Prozent aber weiter deutlich in Front. Die AfD legt um zwei Punkte auf 11 Prozent zu und lässt die Linke (10 Prozent), FDP (9 Prozent) und die Grünen (8 Prozent) hinter sich.

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