Welt & Politik Medien: Trump-Anwalt fordert von Bannon Unterlassungserklärung

13:38  04 januar  2018
13:38  04 januar  2018 Quelle:   afp.com

Bannon entschuldigt sich nach Ärger um Enthüllungsbuch - dementiert aber nicht

  Bannon entschuldigt sich nach Ärger um Enthüllungsbuch - dementiert aber nicht Nachdem Zitate von ihn im neuen Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump für Ärger gesorgt hatten, hat sich Trumps früherer Chefstratege Steve Bannon entschuldigt, die Zitate aber nicht dementiert. In dem Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus) zitiert Autor Michael Wolff Bannon mit dem Vorwurf, Trumps ältester Sohn habe sich mit einem Treffen im Juni 2016 mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja "verräterisch" und "unpatriotisch" verhalten.

Trumps Anwalt Charles Harder habe Bannon in einem Brief vorgeworfen und sein Wahlkampfteam eine Vertraulichkeitsvereinbarung verletzt zu haben, berichteten amerikanische Medien am Mittwoch. Vorwürfe gegen seinen Sohn. Trump fordert Unterlassungserklärung von Bannon .

Medien : Trump - Anwalt fordert von Bannon Unterlassungserklärung . Erdogan herrscht Journalisten in Paris nach kritischer Frage an. "Schlechter Deal" : Trump will neue US-Botschaft in London nicht eröffnen.

Steve Bannon war bis August 2017 Cheftstratege Trumps: Medien: Trump-Anwalt fordert von Bannon Unterlassungserklärung © Bereitgestellt von AFP Medien: Trump-Anwalt fordert von Bannon Unterlassungserklärung

Nach den schweren Vorwürfen gegen seinen ältesten Sohn hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge eine Unterlassungserklärung von seinem früheren Chefstrategen Steve Bannon gefordert. Trumps Anwalt Charles Harder habe Bannon in einem Brief vorgeworfen, durch seine Gespräche mit dem Journalisten und Buchautor Michael Wolff über Trump, seine Familienmitglieder und sein Wahlkampfteam eine Vertraulichkeitsvereinbarung verletzt zu haben, berichteten US-Medien am Mittwoch.

Trump: Autor von Enthüllungsbuch "Versager"

  Trump: Autor von Enthüllungsbuch Der US-Präsident legt im Streit über brisante Neuerscheinung nach. Nach der Veröffentlichung des brisanten Enthüllungsbuchs "Fire and Fury" (Feuer und Wut) hat US-Präsident Donald Trump den Autor Michael Wolff persönlich angegriffen. Der Journalist sei ein "totaler Versager", schrieb Trump am Freitagabend (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter. Wolff habe "Geschichten erfunden, um sein wirklich langweiliges und verlogenes Buch zu verkaufen". Auch gegen seinen Ex-Chefstrategen Steve Bannon teilte Trump erneut aus. Sein früherer Vertrauter habe sich von Wolff einspannen lassen. Der US-Präsident bezeichnete Bannon in dem Tweet als "schlampigen Steve". Insider-Details Das Buch "Fire and Fury" (Feuer und Wut) zeichnet ein düsteres Bild von der Trump-Präsidentschaft, von Chaos und Intrigen im Weißen Haus und von einem Präsidenten, der wegen seiner Führungsschwäche von seinen eigenen Mitarbeitern verhöhnt wird. Es enthält zahlreiche Aussagen von wichtigen Trump-Mitarbeitern, die Zweifel an dessen Befähigung für das Präsidentenamt äußern. Das Buch erschien am Freitag und damit vier Tage früher als geplant. Trumps Anwälte hatten vergeblich versucht, eine Veröffentlichung zu verhindern.

Bisher sind nur Auszüge bekannt, doch Trump reagierte sofort und mit voller Wucht: Er brach mit Bannon und fordert via Anwalt eine Unterlassungserklärung von seinem früheren Intimus.

Vorwürfe gegen seinen Sohn: Trump fordert von Bannon Unterlassungserklärung . Amerikas Präsident wehrt sich gegen Vorwürfe seine ehemaligen Chefberaters – und sucht vor der Veröffentlichung eines Enthüllungsbuches im Eiltempo Distanz zu ihm aufzubauen.

Bannon habe nicht nur vertrauliche Informationen an Wolff weitergegeben, sondern sich mit seinen "abfälligen" Äußerungen über Trump und seine Familie auch der Verleumdung schuldig gemacht, zitierten US-Medien aus dem Schreiben des Anwalts.

In Washington hatten zuvor brisante Auszüge aus einem Enthüllungsbuch Wolffs mit dem Titel "Fire and Fury: Inside the Trump White House" für Aufsehen gesorgt, das am kommenden Dienstag erscheint. Darin wirft Bannon Donald Trump Junior vor, sein Treffen im Juni 2016 während des Präsidentschaftswahlkampfs mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja sei "verräterisch" gewesen.

Bei dem Gespräch ging es um kompromittierendes Material über Trumps Rivalin Hillary Clinton. Die Begegnung im New Yorker Trump Tower, an der auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der damalige Wahlkampfleiter Paul Manafort teilnahmen, war aus Sicht Bannons zudem "unpatriotisch".

Trumps Anwälte fordern Verbot von Enthüllungsbuch über den US-Präsidenten

  Trumps Anwälte fordern Verbot von Enthüllungsbuch über den US-Präsidenten Nach der Veröffentlichung brisanter Auszüge aus einem Enthüllungsbuch über US-Präsident Donald Trump wollen dessen Anwälte das Erscheinen des Buches verhindern. Wolffs Buch "Fire and Fury: Inside the Trump White House" (Feuer und Wut: In Trumps Weißem Haus) soll am Dienstag erscheinen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders hatte zu den Vorabauszügen erklärt, diese seien voll mit "falschen und irreführenden Darstellungen von Personen, die keinen Zugang oder Einfluss im Weißen Haus haben". Trumps Anwälte sprachen ebenfalls von Verleumdung.

Etage des Trump Towers zu treffen – ohne Anwälte “, sagte Bannon laut dem Bericht dem Buchautor Michael Wolff. Dieser Konflikt wurde in den Medien ausgetragen. Dabei sind wahrscheinlich von beiden Seiten Informationen durchgestochen worden, was ihnen jeweils nützlich erschien – also

Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem früheren Chefstrategen Steve Bannon eskaliert: Nach schweren Vorwürfen des ultrarechten Ideologen gegen Trumps ältesten Sohn hat ein Trump - Anwalt eine Unterlassungserklärung von Bannon gefordert , wie US- Medien am Mittwoch

Trump hatte Bannon daraufhin für verrückt erklärt. "Steve Bannon hat nichts mit mir oder meiner Präsidentschaft zu tun. Als er gefeuert wurde, hat er nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seinen Verstand", erklärte Trump am Mittwoch. "Jetzt, wo er allein ist, realisiert Steve, dass Siegen nicht so einfach ist. Steve spielte nur eine sehr begrenzte Rolle bei unserem historischen Sieg."

Trump steht wegen mutmaßlich illegaler Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams massiv unter Druck. Mit der Affäre befasst sich unter anderem der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller. Die Ermittlungen führten bereits zu einer Anklage gegen Trumps zeitweiligen Wahlkampfleiter Manafort. Ihm wird Geldwäsche im Zusammenhang mit seiner Lobbyistentätigkeit für prorussische Kräfte in der Ukraine vorgeworfen.

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Sonderermittler Robert Mueller habe die Anwälte von US-Präsident Donald Trump über seine Pläne informiert, berichtet die "Washington Post". 

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