Welt & Politik Die USA und Südkorea verzichten auf Manöver während Olympia

12:21  05 januar  2018
12:21  05 januar  2018 Quelle:   dpa.de

Tumor-Schock! Italienerin sagt Olympia ab

  Tumor-Schock! Italienerin sagt Olympia ab Die italienische Skirennläuferin Elena Fanchini verpasst die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang/Südkorea wegen einer Tumorerkrankung. Fanchini an.Dies gab Italiens Skiverband FISI am Freitag bekannt. Für die 32-Jährige wäre es die vierte aufeinanderfolgende Olympia-Teilnahme gewesen. Der Tumor ist laut FISI heilbar.

Seoul/Washington (dpa) - Auf seine Drohungen mit dem "Atomwaffenknopf" im Konflikt mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump überraschend ein Entspannungssignal folgen lassen.

US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Staatschef Moon Jae In einigten sich in einem Telefonat am Donnerstag darauf, die für Februar geplanten Manöver zu verschieben, wie das Präsidialamt in Seoul mitteilte. Die Winterspiele finden vom 9. bis 25.

US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Präsident Moon Jae In bei einem Treffen mit Soldaten im südkoreanischen Pyeongtaek. © Foto: Andrew Harnik/Archiv US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Präsident Moon Jae In bei einem Treffen mit Soldaten im südkoreanischen Pyeongtaek.

Auf seine Drohungen mit dem «Atomwaffenknopf» im Konflikt mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump überraschend ein Entspannungssignal folgen lassen.

Mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In vereinbarte er, dass die Streitkräfte der USA und Südkoreas keine gemeinsamen Manöver während der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang im nächsten Monat abhalten. Das teilten Moons Büro sowie das Weiße Haus nach einem Telefonat der beiden mit.

Olympia-Aus für deutsche Medaillenhoffnung

  Olympia-Aus für deutsche Medaillenhoffnung Der Deutsche Skiverband (DSV) hat in der Freestylerin Lisa Zimmermann eine weitere Medaillenhoffnung für die Olympischen Spiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) verloren. "Ihr Management hat uns mitgeteilt, dass sie nicht an den Qualifikations-Wettkämpfen teilnimmt und damit die Voraussetzungen für Olympia nicht erfüllt. Damit ist das Thema für uns erledigt", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.

Keine Manöver während Olympia . Die USA selbst vereinbarten mit Südkorea unterdessen eine Manöver -Pause für den Zeitraum der Winterspiele. Präsident Trump und der südkoreanische Amtskollege Moon Jae einigten sich darauf am Donnerstag in einem Telefonat.

Die USA und Südkorea halten jährlich mehrere kleine bzw. große Manöver im Gebiet der koreanischen Halbinsel ab, worauf die Länder in der Region, darunter China und Nordkorea, immer reagieren.

Die Manöver lösen regelmäßig Protest aufseiten des isolierten kommunistischen Regimes im Norden aus, das den USA Angriffsvorbereitungen unterstellt. Washington und Seoul bestreiten das. Pentagon-Sprecher Robert Manning erklärte, das Verteidigungsministerium unterstütze die Entscheidung von Präsident Trump, die gemeinsamen Übungen mit Südkorea zu verschieben.

Nach dem jüngsten Test einer neuen nordkoreanischen Interkontinentalrakete hatte der UN-Sicherheitsrat erst vor Weihnachten die Sanktionen gegen das Land noch mal verschärft. Pjöngjang hatte angegeben, mit der Rakete das gesamte US-Festland erreichen zu können.

Beide Präsidenten erklärten, «alles dafür zu tun, dass die Olympischen Spiele in Pyeongchang sicher und erfolgreich ausgerichtete werden». Trump habe außerdem bekräftigt, eine Delegation nach Pyeongchang zu schicken, einschließlich «seiner Familie», hieß es aus Moons Büro. Das Weiße Haus bestätigte lediglich, dass Trump eine Abordnung schicken wolle.

Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen

  Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen Die Kommunikationsleitung soll wiederhergestellt werden.Hintergrund ist ein Gesprächsangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un vom Montag. Südkorea hatte daraufhin vorgeschlagen, in der nächsten Woche ein Treffen auf hoher Ebene in Panmunjom abzuhalten. Es soll dabei um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gehen.

Es hätten sich 55 US-Marineflieger sowie 30 Schiffe aus den USA und Südkorea an der Übung in der Nähe der Stadt Pohang beteiligt. Laut Südkorea handelt es sich bei dem achtwöchigen Manöver um die umfangreichste Militärübung, die in der Region jemals stattfand.

Home. Welt. Entspannung: USA und Südkorea setzen gemeinsame Manöver aus (RT Deutsch).

Den südkoreanischen Angaben zufolge sicherte Trump auch seine Hilfe für den innerkoreanischen Dialog zu. Die USA würden Moon zu 100 Prozent unterstützen, wurde Trump zitiert. Moon hatte zuvor den USA vorgeschlagen, ihre Militärmanöver mit Südkorea zu verschieben.

Die Einigung Trumps und Moons folgt einer zaghaften Annäherung beider Staaten. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatte in seiner Neujahrsansprache am Montag erklärt, er wolle eine Delegation zu den Winterspielen vom 9. bis zum 25. Februar entsenden. Südkorea hatte daraufhin ein Treffen in der nächsten Woche vorgeschlagen. Am Mittwoch hatten beide Seiten zum ersten Mal wieder seit knapp zwei Jahren eine zuvor abgeschaltete Kommunikationsleitung an der Grenze wieder in Betrieb genommen.

Die USA und Südkorea halten regelmäßig Militärübungen ab, um ihre Bereitschaft für einen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel zu testen. Ihr großes, zweimonatiges Frühjahrsmanöver «Foal Eagle» fällt üblicherweise in die Monate März bis April. Im März folgen auf die Olympischen Spiele die Paralympischen Winterspiele. Ob das Manöver kurz danach beginnen wird, ist noch unklar.

Biathlon-Trainer Pichler kritisiert IOC: "Hat nichts mit Demokratie zu tun"

  Biathlon-Trainer Pichler kritisiert IOC: Der deutsche Biathlon-Trainer Wolfgang Pichler hat nach seinem Ausschluss für die Olympischen Spiele in Pyeongchang erneut deutliche Kritik am Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geäußert. Dass seine Sperre vor den Winterspielen in Südkorea (9. bis 25. Februar) doch noch aufgehoben wird, glaubt Pichler nicht. "Ich kämpfe um meinen Namen, aber das ist kompliziert. Die Lage für mich schaut schlecht aus. Ich sehe mich nicht in Pyeongchang", sagte er am Freitag. Es sei "hart, für etwas gesperrt zu werden, wofür man nichts kann. Ich habe nichts gewusst und nichts getan.

Südkorea und die USA sagen ein grösseres Militärmanöver ab nzz ausland (Gestern) - Donald Trump hat Kim Jong Un zugesagt, auf «Kriegsspiele» verzichten zu wollen. Entspannung: USA und Südkorea setzen gemeinsame Manöver aus (Video).

Südkorea und die USA sagen ein grösseres Militärmanöver ab nzz ausland (Gestern) - Donald Trump hat Kim Jong Un zugesagt, auf «Kriegsspiele» verzichten zu wollen. Entspannung: USA und Südkorea setzen gemeinsame Manöver aus (Video).

Im Konflikt um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm hatte Trump noch am Dienstagabend im Kurznachrichtendienst Twitter in Richtung Kim gedroht: «Wird jemand aus seinem verarmten und ausgehungertem Regime ihn bitte darüber informieren, dass auch ich einen Atomwaffenknopf habe». «Aber er ist viel größer & mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!» Kim hatte in seiner Rede vom Montag seinerseits den USA gedroht, dass sein «Atomwaffenknopf immer auf seinem Schreibtisch» sei.

Trump schrieb die jüngste Annäherung beider Staaten seiner Position der Stärke zu. «Glaubt wirklich irgendjemand, Gespräche und Dialog zwischen Nord- und Südkorea würden weitergehen, wenn ich nicht standfest und stark wäre - willens, unsere totale «Macht» gegen den Norden einzusetzen?» twitterte Trump am Donnerstag - offensichtlich unter Bezug auf die atomare Bewaffnung der USA. Eine solche Einschätzung sei närrisch, meinte Trump - aber Gespräche seien eine gute Sache.

Südkorea will Kryptowährungshandel verbieten: Bitcoin, Ether, Litecoin & Co. stürzen ab .
Die größte Kryptowährung Bitcoin hat im Donnerstagshandel kräftig nachgegeben. auch andere Digitalwährungen gerieten unter Druck.Bereits im asiatischen Handel sackte der Bitcoin deutlich ab und verlor zeitweise bis zu 11 Prozent. Zu Beginn des Handels in Fernost war ein Bitcoin noch gut 15.000 Dollar wert, aktuell kostet ein digitaler Token noch rund 13.825 Dollar, nachdem es zwischenzeitlich sogar noch deutlicher abwärts gegangen war.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-57445-die-usa-und-sudkorea-verzichten-auf-manover-wahrend-olympia/

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